Begeisternde Hitparade auf der Diljemer Kerwe: Von Trude Herr bis Rammstein

Moderator und Stimmungskanone Ralph Panzer

(fwu – 11.9.18) Der begeisternde Höhepunkt der Diljemer Kerwe war wieder einmal die von Ralph Panzer moderierte Hitparade, die dabei ist, ihr Fernsehvorbild bei weitem zu übertreffen. Was Schnellsprech-Geschwindigkeit und Agilität betrifft, hält Ralph Panzer locker mit Dieter Thomas Heck mit und die von ihm angesagten Künstlerinnen und Künstler gehör(t)en zur absoluten Creme de la Creme der  in internationalen Musikwelt.

Alexa Theiss!

Stefan Stürmer?

Begonnen wurde der denkwürdiger Abend mit den Auftritten der  Sieger des Playback-Wettbewerbs vom Vortage. Alexa Theiss trat dabei als Stefan Stürmer mit “Malle ist die geilste Galaxie” auf und verbreitete beste Partystimmung.

Pia Richter und Finn Grabhorn zeigten hernach eine herrliche Tanzeinlage, die aus dem 70ger Jahre Kassenschlager Grease kam und zum Lied “You’re the one that I want” getanzt wurde.

Pia Richter und Finn Grabhorn

Der kleine John “Finn”Travolta an der Seite   der gut einen Kopf größeren Olivia “Pia” Newton-John begeisterte das Publikum bereits derart, dass sie ihren Auftritt gleich noch einmal wiederholen durften. Und natürlich war das wieder echt “Spitze”, wie Moderator Panzer im Stile von Hans Rosental nachdrücklich dem Publikum abforderte.

Jeannette Kunoth als Beatrice Egli

Jeannette Kunoth als Beatrice Egli fragte “Was geht ab” und dann ging es weiter in die musikalische Vergangenheit. Die unvergessliche Trude Herr schien mit Bettina Schmitt gar leibhaftig aus dem Himmel herabgestiegen zu sein. Ihr Lied “Ich will keine Schokolade” (“… ich will lieber einen Mann”)  gehört auch nach Generationen offensichtlich noch zum Kollektivgedächtnis und die humorvolle Darbietung ließ die ersten (und nicht die letzten!) Lachtränen im Publikum aufkommen, das den Refrain fleißig mitsang.


Ernster, richtig laut und vor allem rockig wurde es anschließend mit Bon Jovi (Dirk Kettenmann, Jonathan Stumpf, Roger Roller). Auch das “Runaway” fand auf dem knallvollen Platz vor der Kerwebühne reichlich mitsingende Fans.

Britta Kettenmann als La Bouche’s Melanie Thornton und Yves Bayer als Rapper D. Lane McCray jr. brachten den 90ger Jahre Hit “Be my lover” mit echter Leidenschaft auf die Bühne.

Kostume und Auftritt: einfach Klasse meinte das Publikum und sagte dazu erneut “Spitze!”.

Ebenfalls 90ger Jahre Sound kam sodann mit dem jung verstorbenen aber unvergessenen Captain Jack und “Iko Iko” aus dem Album mit dem passenden Namen “Party Warriors” auf die Bühne. Jeannette Kunoth, Alexandra Reith, Nadine Rösch, Iris Petri und Silke Trauth zeigten hier eine sehr gut eingespielte Choreografie.

Spaß und Humor kehrten mit Klaus Häuseler als Roland Kaiser und dem wirklichen Schwergewicht Dirk Mattern als Maite Kelly auf die Bühne zurück. “Warum hast Du nicht nein gesagt?” war die spannende Frage, deren schauspielerisch-tänzerische Darbietung das Publikum unisono auf die Beine brachte. Das war soooo einmalige Spitze, dass es gleich noch einmal wiederholt werden musste. Das Publikum konnte von diesem herrlichen Auftritt einfach nicht genug kriegen!

Und erneut wurde als musikalischer Gegenpart Rock, diesmal als Punkrock aufgerufen. Jürgen Steinbächer als Billy Idol schien nahezu in’s Mikro zu beißen und sein Haarlook war sogar noch wilder, als der des Originals.

Noch härter und kaum noch steigerbar wurde der Rock dann mit der neuen deutschen Härte: RAMMSTEIN mit “Ich will!” Bettina und Petra Schmitt – gerade noch als Trude Herr auf der Bühne – waren nahe genug am Original, um das Publikum zu begeistern. Erstaunlich, wie viele auch ältere Herrschaften sich hier als Rammstein-Fans outeten.

Der Höhepunkt des Abends war dann um kurz vor 22 Uhr erreicht, als Freddy Mercury (Dirk Kettenmann) mit seiner Band Queen (Britta Kettenmann und Peggy Schlüter) den alten Gassenhauer “We are the Champions” auf die Bühne und zum Großteil direkt in’s Publikum brachte.

Dirk Kettenmann al. Freddy Mercury

Eine absolut geile Show – wie Ralph Panzer zu Recht bemerkte.

Zum großen Finale fanden sich dann alle Künstler auf der Bühne ein und feierten gemeinsam mit dem Publikum den prächtigen und durchweg gelungenen Abend – den echten Höhepunkt der Diljemer Kerwe!

Bis zum nächsten Jahr!  

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