Bortz-Gartentips:
Die Natur erwacht

2248 - Bortz GartenGut Leimen Sandhausen

Holger Bortz – Bortz GartenGut in Leimen / Sandhausen

(hb – April) Jeder sehnt sich nach Sonne und der damit verbundenen Wärme, das Frühjahr wird erwartet wie sonst keine andere Jahreszeit. Frisches zartes Blattgrün, zwitschernde Vögel, blühende Landschaft, die ersten Bienen und flatternden Schmetterlinge kündigen den Lenz an. Leider erwachen aber auch die nicht gern gesehenen Begleiter des Frühlings: Blattläuse am frischen Austrieb, keimendes Vogelfutter in den Pflasterfugen, Raupen seilen sich von Ästchen ab, die Gänseblümchen blühen im Rasen.

Doch geht überhaupt das Eine ohne das Andere??? Ein ganz klares „Nein“ hierzu. Wer sich ganzjährig an unseren Singvögeln erfreuen möchte, sollte deshalb einen gewissen Grad an Insektenbefall in seinem Garten tolerieren, denn diese sind die Grundlage für die Fütterung der Jungen. Haben Sie einen mit Brut belegten Nistkasten, so werden die Elternvögel die kürzesten Wege „Nahrung – Nest“ zurücklegen. Selbstredend ist somit ein Einsatz von Insektiziden tabu.

Leider scheint auch der Zusammenhang von Schmetterling – Raupe – Wild(un)kraut – Schmetterling nicht geläufig zu sein. Jeder Schmetterling hat eine spezifische Futterpflanze für seine Raupen, legt also nur an einer Pflanzenart seine Eier ab. Ohne diese Futterpflanze somit keinen Schmetterling. Beispiel: Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs legen an Brennnesseln ihre Eier ab; die sich daraus entwickelnden Raupen ernähren sich ausschließlich von diesem „Unkraut“ bis zur Verpuppung. Dann beginnt alles wieder von Neuem. So benötigt der Distelfalter eben Disteln, Bläulinge Klee und Wicken, der Schwalbenschwanz Doldenblütler wie Wilde Möhre.

Ist es nicht kurios, dass sich das Auge an blühenden Wiesen und Wegrändern erfreut, zu Hause im Garten jedoch die gleichen Wildkräuter als unschönes, daher zu tilgendes Unkraut angesehen wird?


Rasen noch nicht vertikutierenBortzGartenGut Banner 300x120

Viele Gartenbesitzer wollen bereits jetz ihren Rasen „in Ordnung“ haben. Deshalb brummen vielerorts die Mäher und Vertikutierer. Letzteren sollte man aber noch nicht einsetzen, da der Rasen durch die kühlen (Nacht-)Temperaturen noch im Wintermodus schlummert. Somit wird das Verletzen der Gräser eher als Stress empfunden und nicht als Wuchsreiz. Zudem läuft durch die Kühle das Wurzelwachstum gegen Null, dadurch können ausgebrachte Dünger nicht gleich aufgenommen werden.

Rasen düngen – Meine Faustregel lautet: Rasen erst mind. zweimal mähen, dann „unterstützen“. Mit mineralischem Dünger wird das optisch schnellere Ergebnis erzielt, nämlich sattgrüner und wüchsiger Rasen. Nachdüngen ca. 10-12 Wochen später. Organischer Rasendünger wirkt zwar langsamer ist dafür aber schonender für die doch empfindlichen Gräser(wurzeln).

Nebeneffekt: Die Regenwürmer bleiben in größerer Tiefe, da die Humusförderung begünstigt wird.


 

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