Das Weinbergfest im Kreuzweg war krönender Abschluss des Stadtnatur-Tages

Zwei Leimener Stadtjäger am Infostand Hirschgrundhütte

(fwu – 8.10.18) Am Langen Tag der Stadtnatur gab es für die Bürgerinnen und Bürger aus Leimen und Umgebung ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Stationen der Naturfreunde am Gossenbrunnen, der Jägervereinigung an der Hirschgrundhütte, des NaBu in Ochsenbach, die auf drei unterschiedlichen Strecken aus unterschiedlichen Richtungen erwandert werden konnten. Eines aber war auf allen Strecken klar: Der Zielpunkt war das Weinbergfest des Weingutes Adam Müller im Kreuzweg*.

OB Reinwald und Rangerin Anita Kühner morgens am Infostand der Naturfreunde

Der längste angebotene Wanderweg an diesem Tage war vom Waldstadion in St. Ilgen aus, der insgesamt 7,5 Kilometer lang war und zum Weinfest führte. Gut 30 Wanderer nahmen ihn am Vormittag um 10.30 Uhr in Angriff. Ab Haltestelle Zementwerk Leimen führte Weg Nr. 2, der mit 3 Kilometern der kürzeste und direkteste zum Müllerschen Weinfest war. Er wurde auch von einer starkten Gruppe von BdS-Mitgliedern aus Eppelheim genutzt, die entlang des Naturlehrpfades unter Führung von Wolfgang Stern, gen Lage Kreuzweg* wanderten.

Mosten in Ochsenbach

Ab Naturfreundehaus am Gossenbrunnen nach Ochsenbach ging der dritte, 3,5 Kilometer lange Wanderweg, der bereits morgens um 10 Uhr u.a. von Oberbürgermeister Hans Reinwald und unter Führung von Naturpark-Rangerin und Gemeinderätin Anita Kühner erwandert wurde. Zunächst hatte man sich noch bei den Naturfreunden mit einer Tasse Kaffee angefreundet, dann ging es los zu Leimens kleinstem Ortsteil, um dort das Mosten und die Kürbissuppe zu erleben und zu probieren (Bericht hier). Von Ochsenbach aus konnte dann per Shuttle oder per Pedes der Rückweg mit Ziel Weinbergfest angetreten werden.

„Volles Haus“ im Weinberg

Spätestens gegen Mittag füllten sich sodann die vielen Bierbank-Garnituren im Weinberg, die idyllisch zwischen den Weinreben aufgebaut worden waren. Gegenüber den Vorjahren waren die Sitzgelegenheiten deutlich vermehrt worden, so dass alle müden Wanderer auch ein Plätzchen zum Ausruhen fanden.

Kuchen, Torten und Zwiebelkuchen gab es bei den Landfrauen

Bei einem Glas Wein, Sekt oder Weinschorle und deftigen Essen vom Grill – Bratwürstchen und Steaks oder Schwartenmagen-Brötchen, konnten die „Batterien“ wieder aufgeladen werden. Im Pavillon der Landfrauen gab es zudem eine Fülle von leckeren Torten und Kuchen und heißen Zwiebelkuchen, der von der Bäckerei Toni Sailer aus St. Ilgen gebacken worden war.

Am Grill herrschte Hochbetrieb

Nach der Stärkung gab es dann bei geführten Touren durch den Weinberg viel Wissenswertes über den Leimener Weinanbau zu erfahren. Reiner Eichhorn führte die Erwachsenen durch den Weinberg und erläuterte das einmalige Biotop.  Kindgerecht aufbereitet erfuhren auch die Kinder auf zwei von Nathalie Müller durchgeführten Touren viel Wichtiges über den Weinberg. „Phylli, die kleine Reblaus“ war hier der Protagonist, an dessen Erlebnissen die Welt des Weinbergs erzählt wurde.

Am frühen Nachmittag war der besuchermäßige Höhepunkt erreicht und gefühlt die gesamte Leimener Prominenz war im Weinberg versammelt.

Große Weinstadt Leimen – hier im  Gewann Kreuzweg* bewies es sich aufs Treffensde.


Eine der „Ur-Leimenerin bezeichnet diese Lage als: „Gewann Kreuzberg im Knollen“ – Nathalie Müller vom Weingut Adam Müller sagt hingegen: „Leimener Kreuzweg. Das war nämlich der Pilgerweg zu einem alten Kloster das im Mittelalter im Wald am Grauenbrunnen stand. Steht übrigens so auf vielen unserer Weinetiketten“ )

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