Einweihung Mauritius-Kirchgarten: Harmonische Verbindung zwischen Rathaus und Kirche

v.l.: OB Hans Reinwald, Pfarrer Jeske-Heß, Kirchengemeinderätin Dorothea Glaunsinger, Landschafts-Architekt Michael Sauerzapf

(fwu – 25.6.18) Am gestrigen Sonntag wurde der vollständig neu gestaltete Kirchgarten der evangelischen Maurituskirche im Rahmen einer Feierstunde von Pfarrer Jeske-Heß und der Kirchengemeinde im Beisein von Oberbürgermeister Hans Reinwald und vieler Mitglieder des Gemeinderates eingeweiht. Pfarrer Jeske-Heß und OB Reinwald betonten in ihren Ansprachen die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten und bedankten sich bei allen, die am Entstehen dieses neuen stadtbildprägenden Plätzchen mitgewirkt haben.

Der stellvertretende Leiter des Bauamtes Michael Sauerzapf, der mit federführend bei Planung und Umsetzung beteiligt war, berichtete der anwesenden Gemeinde noch einmal zusammenfassend über die Hintergründe und den Ablauf der Baumaßnahmen.

Michael Sauerzapf

Im September letzten Jahres erhielt der vorgelagerte und inzwischen ebenfalls fertiggestellte Mauritiusplatz seinen Namen. An ihn schließt sich in Richtung Mauritiuskirche der Kirchgarten an, der bis dato ungenutzt und stark verwildert war. 

Die Planung für die neugestaltete Fläche begann schon vor 4 Jahren, als man über die Erweiterung der Kindergartenfläche des Elisabeth-Ding-Kindergartens auf der Südseite der Kirche nachdachte. Das Projekt wurde von der politischen Gemeinde unterstützt. Die Planung wurde durch Landschaftsarchitekt Michael Sauerzapf erstellt und mit der Kirchengemeinde, dem Kirchengemeinderat, dem Kirchenbauamt und der Denkmalbehörde abgestimmt. Ebenso wurde von städtischer Seite die Bauleitung übernommen.

Pfarrer Jeske-Heß

OB Hans Reinwald

Auf der Ostseite des Kirchgartens steht ein Kirschbaum, von dem aus ein Weg in Richtung Westen zur Höllgasse führt. Kurz vorher wird dieser gekreuzt von einem vom Mauritiusplatz kommenden 1,50 m breiten Weg. An der Kreuzung beider Wege stehen vier Apfelbäumchen im Karree und die Wegseiten werden von kleinen Eiben („Kleiner Grüner Renker“) gesäumt. 

Einige der anwesenden Gemeinderäte v.l.: Wolfgang Stern, Hans Appel, Dr. Peter Sandner, Wolfgang Krauth, Richard Bader, OB Hans Reinwald

Seit Ende des letzten Jahres wurden die Wege angelegt und die Tiefbauarbeiten erledigt. Anfang März wurden dann von vielen Freiwilligen die ersten gärtnerischen Arbeiten an der Gartengestaltung vorgenommen und der Untergrund für die weitere Bepflanzung aufbereitet sowie die den Weg säumenden Eiben gepflanzt. Zuletzt wurde mit Rollrasen eine perfekte grüne und gepflegte Rasenfläche angelegt.

Der ev. Posaunenchor unter der Leitung von Michael A. Müller

Durch diese Baumaßnahme wurde die vorher gar nicht wahrgenommene Fläche so mit der Höllengasse verbunden, dass nun ein barrierefreier Zugang in die Kirche möglich ist. Zusammen mit dem Mauritiusplatz und dem noch zu gestaltenden Rathausplatz wird der Kirchgarten das Bild in der Ortsmitte prägen.

Nach seinen Erläuterungen wurde die Feierstunde mit einem Gebet und Musikstück, gespielt vom ev. Posaunenchor unter der Leitung von Michael A. Müller, beendet. Mit einem Glas Orangensaft oder Sekt konnte hinterher angestoßen und das schöne Ambiente des neuen Gartens genossen werden.

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