Fahrbericht MSC St. Ilgen: Mit dem Mountainbike über die Alpen

0145Acht Sportler des MSC St. Ilgen, Günter Schmitt, Dr. Rainer Wagner, Dr. Jörg Krieg, Claus Würzburger, Alexej Hronsky, Viktor Fojtl und Wolfgang Seipp, haben ihre Fitness getestet und fuhren mit ihrem Mountainbikes über die Alpen.

Am 1. Tag ging die Fahrt von Oberstdorf-Faistenoy am Parkplatz der Fellhornbahn über den Schrofenpass nach Warth, Lech den Flexenpass und Arlbergpass nach St. Anton. Außerhalb von St. Anton in St. Jakob hatten man eine sehr schöne Unterkunft im Landhaus bei Familie Zauser. Es wurden 54 km und 1966 Höhenmeter absolviert. Der 2. Tag war nicht weniger anspruchsvoll.

Mit 68,74 km und 1740 Höhenmetern fuhr man vonSt. Jakob durch die Rosannaschlucht, am Verwallstausee vorbei durch das Schönverwalltal zur Heilbronner Hütte. Abfahrt zur Verbellaalpe vorbei am Kops-Stausee durch Galtür, Ischgl und Kappl nach See, Paznaun.

0319Beim Anstieg zur Heilbronner Hütte auf 2380 Meter waren teilweise noch 20 cm Schnee vorhanden. Das Glück war, wie auch das Wetter der gesamten Woche auf unserer Seite und wir hatten erneut im Haus Auhof eine Pension, mit sehr schön eingerichteten Zimmern und netten Wirtsleuten.

Der 3. Tag führt die Gruppe mit 59,63 km und 1797 Höhenmetern von See über. Paznaun nach Tobadill, über den Perfuchsberg nach Landeck dem Inntalradweg folgend bis Pfunds und über den Finstermünzpass nach Nauders.

Hier nächtigten wir im Alpenhotel Regina mit Halbpension. Das Abendessen und das Frühstücksbuffet waren hervorragend. Der 4. Tag ein Tag der Erholung. Von Nauders ging es bei 98,03 km und nur 501 Höhenmetern auf der Via Claudia Augusta über den Reschenpass, vorbei am Reschensee und Haidersee ins Vinschgau. Dort dem Etschtalradweg folgend vorbei an Glurns, Laas, Schlanders, Naturns und Meran hoch nach Lana.

In Lana bei der Pension Unteranger erwartete uns ein Highlight. Ein Schwingpool vom Feinsten. Genau das Richtig nach einem sonnigen und heißen Tag. Der 5. Tag sollte die Sportler bereits wieder etwas mehr fordern. Mit 49,92 km und 1756 Höhenmetern fuhr man von Lana auf steilen Weinbergwegen nach Tisensa über den Gampenpass nach „Unsere liebe Frau im Walde“ weiter über Castelfondo, Cles nach Tuenno.

0247Auf der 6. und letzte Etappe mussten nochmals alle Kräfte mobilisiert werden. Mit 91,01 km und 2052 Höhenmetern ging es von Tuenno auf dem “Cammino jacopeo d’ Anaunia” (Jakobsweg) nach Spormaggiore durch das Selva Piana vorbei am Lago di Molveno, Lago di Toblino und Lago di Cavedine auf direktem Weg nach Torbole an den Lago di Garda. Zum Ende waren alle über das Ereichte begeistert. Alle fuhren die gesamte Strecke ohne Verletzungen durch.

Bei der Technik war nur ein Plattfuss und zwei gerissene Speichen festzustellen. Ein Dank geht hier an Anette Hronsky, welche die Gruppe mit einem Fahrzeug begleitetet.

Für Sie ausgesuchte Artikel - ebenfalls lesenswert:

Leimen-Lokal.de Ihre lokale Internetzeitung für Leimen, Nußloch, Sandhausen

Kurz-URL: http://leimenblog.de/?p=37897

Kommentare sind geschlossen

Anmelden | Entworfen von Gabfire themes