Gauangelloch: Kerwebürgermeischter sieht Einsparpotential in städtischem Haushalt

Kerwebürgermeisters Matthias Rehberger im vollen Ornat

Der Höhepunkt der Gauangellocher Kerwe ist jedes Jahr der Kerweumzug und die nachfolgende Kerwerede des Kerwebürgermeisters Matthias Rehberger, in der er die wichtigsten Ereignisse seit dem letzten Jahr Revue passieren läßt.  Fast das ganze Dorf hat sich auf dem Festplatz versammelt und wartet geduldig auf das Eintreffen der Kerweborscht, die wie immer keine ungebührliche Eile an den Tag legt.

Im Festzelt, an den Bier- und sonstigen Ständen herrscht Hochbetrieb. Das Kinderkarussel dreht seine Runden und so vergeht die Wartezeit doch recht schnell bei Gesprächen über den bisherigen Verlauf der Kerwe und Mutmaßungen über den Inhalt der kommenden Kerweredd, die in wochenlanger Arbeit von der Kerweborscht ausgearbeitet wurde. Immerhin gab die Wahl der Kerweschlumpel und ihre Titulierung als „Die astlose Christbaumia“ bereits einen Anhaltspunkt auf das Kommende.

Nachdem dann „Bürgermeischter“ Rehberger sich anschickte zu seinen Bürgern zu sprechen, trat gespannte Ruhe ein, denn jeder wollte wissen, welche Großereignisse des Jahres erwähnt und wer (ohne Namen zu nennen) durch den Kakao gezogen werden würde. <Video>

Auch wir können natürlich keine Namen nennen, aber wer  „Hans guck in die Luft“ (Auto-Auffahrunfall wg. schöner Mädchen), der „tolle“ Kerl mit dem coolen Tatoo („Nacktfoto“) und der fleißige Handwerker im Heidelberger Klinikum (Feuerwehralarmierung) sind, dürfte jedem Dorfbewohner inzwischen klar sein.

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Wichtigster Punkt der Rede (aus Leimener Sicht) war der wirklich profunde Vorschlag der Kerwebürgermeischters, wie der klamme Leimener Haushalt künftig deutlich entlastet werden könnte: Keine Bonsai-Weihnachtsbäume nach Gauangelloch! Denn dann beschweren die Gauangellocher sich (zu Recht) heftig und am Ende kriegen sie dann doch einen „richtigen“ Baum! Den Bonsai-Vorlauf kann sich „Leimen“ also künftig sparen, so der Kerwebürgermeischter. Wir sind sicher, daß man sich in Leimen diesen guten Ratschlag zu Herzen nehmen wird.

Am Montag wird die Kerwe ab 11.30 Uhr mit dem Schlachtplattenessen im Festzelt auf dem Rathausplatz fortgesetzt. Ab 14.00 Uhr ist Kindernachmittag, um 19.00 Uhr wird „Die astlose Christbaumia“ verbrannt. Danach gibt es ein buntes Abendprogramm mit Ehrungen und der Rückgabe des Stadtschlüssels. Um ca. 22.00 erfolgt dann die Einborschtung. Aufspielen wird der Angellocher Musikverein.

Die Kerwe bei der RNZ: <hier>

 

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