Großes Troubadoure-Benefizkonzert für den Gnadenhof Nussloch

3820 - Troubadoure Gnadenhof 2(ak – 3.6.14) Die drei Troubadoure Achim Klotz (Gesang und Percussion), Michael Reinig (Dudelsack und Mandoline) und Rudi Sailer (Akkordeon) spielten ihr neues Tourprogramm zum ersten Mal in Nussloch im Feuerwehrhaus im Rahmen eines Benefizkonzertes. Mit im Boot ist auch der in der Region bekannte Dichter Alexander Rajcsányi, der die glanzvolle Musik der Troubadoure mit seinen geschmackvoll ausgesuchten Gedichten bereichert.

Das Benefizkonzert für den Gnadenhof Nussloch, welcher von Christina Gonzales geführt wird, war ein äußerst gelungener Abend, der das Publikum faszinierte, ins Denken, Schmunzeln und zum Lachen brachte.

„All meine Gedanken die ich hab“, so lautet der Titel des Programms, mit Liedern aus 9 Jahrhunderten. Viel gab es zu singen und zu erzählen über das Liebesleid und die Liebesfreud. Das Progamm umspannte alles.Von der Schöpfung der Eva bishin zu „Ich bereue nichts“ der ehrwürdigen Edith Piaf.

3820 - Troubadoure Gnadenhof 1Rudi Sailer begleitete gekonnt auf seinem Akkorden. Er verstand es der Musik ihren Rahmen zu geben und fand zu jedem Lied den passenden Klang. Michael Reinig wechselte zwischen Mandoline und Dudelsack. Egal, ob er beim Chiantiwein ein schönes Tremolo spielte, hier und da ein Solo oder ob er den Dudelsack blies, er beherrschte einfach meisterhaft diese beiden Instrumente. Doch was wären die Troubadoure ohne ihren Tenor Achim Klotz. Dieser bewegte sich nicht nur im Bereich eines Tenors sondern sang im Lied „Es hat ein Bauer ein schönes Weib“ auch den Bass und den Sopran. Achim Klotz sang mit viel Schmelz und Hingabe, verzauberte das Publikum und brachte es in die richtge Stimmung, die dann noch von den meisterlich geschriebenen und rezitierten Gedichten von Alexander Rajcsányi unterstrichen wurde.

Alles in allem führten die vier ihr Publikum durch ein Programm, das es nicht noch einmal gibt. Es war ein gelungener Abend und wer nicht anwesend war, der hat etwas verpasst. Die Liason von Lyrik und Musik ist etwas ganz Besonderes und das haben die Leute gespürt. Es lag ein Knistern in der Luft und manch einer erinnerte sich an seine erste Liebe. Nach Standing Ovations und drei Zugaben wünschten die Troubadoure ihrem Publikum ein „Ade zur guten Nacht“.

Im Anschluß konnte das Publikum wie in der Pause etwas Essen und Trinken. Hier hat sich der Gnagenhof mächtig ins Zeug gelegt. Es gab Spargel, Salat mit Champignons, Shrimps, Lachs, Lachscreme, Bärlauchcreme, selbstgemachte Quiche, Kuchen und Muffins. Kurzum, es war einfach ein herrlicher und gelungener Abend. Das Publikum belohnte die Truppe nicht nur mit viel Applaus, sondern auch den Gnadenhof mit einer überaus stattlichen Spende.

Der Gnadenhof ist eine Zufluchtsstätte für Tiere, die hier ihren Lebensabend treufürsorglich verpflegt verbringen dürfen. Frau Gonzales und ihr Team von ehrenamtlichen Helfern betreuen dort rund 100 Tiere. Der Gnadenhof ist ein Verein und finanziert sich im Großen und Ganzen durch Spenden. Jedoch engagiert sich Frau Gonzales und ihr Team nicht nur für Tiere. Jüngst hat sie ca. 30 Kinder aus einem Kinderheim eingeladen und mit ihnen Ostern gefeiert und ein Grillfest veranstaltet. Diese Kinder brauchen dringend Unterstützung und so können Spender gerne auch intakte Kleidung oder Spielsachen für diese Kinder im Gnadenhof abgeben oder dort Adressen erfragen. Darüberhinaus engagiert sich das Team ehrenamtlich für demenzkranke Menschen.

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