Leserbrief zum RNZ Artikel „Streit um Leimener Rathausplatz“ v. 06.09.2017

Die Stadtmitte ist das wichtigste Gut für alle, die in der Stadt wohnen. Sie sollte gerne aufgesucht werden, Kommunikation fördern und Wohlgefühl auslösen. Sie sollte als offene und grüne Oase innerhalb der städtischen Bebauung zum Verbleib einladen und eine Gestaltung haben, auf die alle Bürger der Stadt stolz sein können. Vor allem aber sollten alle Bürger davon profitieren.

Dies ist meiner Meinung nach durch das CMS-Konzept nicht gegeben. Allein der Baulärm einer Großbaustelle würde über sehr lange Zeit anfallen (erinnern wir uns an das neue Verwaltungsgebäude). Als Resultat hätten wir am Ende ein Gebäude, das alle anderen Gebäude (Rathaus / Zur Krone) erschlägt. Wollen wir Bürger das?

Herr Hahn (BI) hat mehrere sinnvolle Gegenvorschläge präsentiert, darunter den eines Stadtparks. Ein solcher Stadtpark erscheint mir da wesentlich näher an meine Beschreibung einer bürgerfreundlichen Stadtmitte heranzukommen. Somit stimme ich mit „JA“ beim Bürgerentscheid am 24. September gegen das CMS-Konzept.

Lobenswert finde ich jedoch, wenn ein Unternehmer bereit ist, in Leimen mehrere Millionen zu investieren. Aber wäre es nicht sinnvoller, wenn dieses Geld in die Modernisierung des Kurpfalz-Centrums investiert werden würde?

Bernd Motzkuhn, Leimen


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