Saal bei Frösche-Prunksitzung ausverkauft –
Vier Stunden Top-Programm

(fwu – 1.2.18) Mit gut 700 Besuchern war die diesjährige Prunksitzung des KC Frösche in der Sankt Ilgener Kurpfalzhalle bis auf den letzten Platz ausgebucht, wie Sitzungspräsident Ralph Panzer bei seiner Begrüßung aller Gäste und Aktiven voller Freude feststellen konnte. Mit dabei Oberbürgermeister Hans Reinwald, Bürgermeisterin Claudia Felden, Ehrenbürger Bruno Sauerzapf und so viele Mitglieder des Gemeinderates, dass nahezu Beschlussfähigkeit herrschte.

Oben auf der Bühne hatten traditionsgemäß die Elferräte der Frösche und ein Gastelferrat Platz genommen, in diesem Jahr gestellt von der Kronauer Karnevalsgesellschaft und ihrem Prinzenpaar Marie und Felix.

Das umfangreiche Abendprogramm begann pünktlich um 19:11 Uhr mit dem Einmarsch des Kurpfälzer Fanfarenzug unter der Leitung von Uwe Steinmann und aller Aktiven des KC Frösche. Nachdem man sich so dem Publikum vorgestellt hatte war es an den Kleinsten und Jüngsten, nämlich der Minigarde, den Reigen der Auftritte zu eröffnen. Ihr Motto war „Das wichtigste im Zirkus ist der Clown“ und entsprechend bunt waren auch ihre Kostüme und ihre Gesichtsschminke. Natürlich wurde ihr Auftritt von Dutzenden von Kameras ihrer stolzen Eltern festgehalten.

Die vielen prächtigen Kostüme der Aktiven, besonders der Tanzgarten, kosten natürlich recht viel Geld, das zum großen Teil von generösem Spendern, den Ehrensenatoren, aufgebracht wird. Diese versammelten sich auf der Bühne, wurden von Frösche-Präsident Dieter Sterzenbach und Ralph Panzer einzeln vorgestellt und konnten sodann drei neue Ehrensenatoren in ihren Reihen begrüßen. Traditionsgemäß wird den neuen Ehrensenatoren dabei die grüne Narrenkappe, die es unbedingt in Ehren zu halten gilt, verliehen. Die Neuzugänge bei den Ehrensenatoren waren Stephan Walter vom Leimener Edeka Markt, Frau Sibylle Wolf,  langjährige Trainerin und Aktive des Vereins und Annemarie Rieser.  

Sodann hieß es „Bühne frei“ für den tänzerischen Auftritt von Sophie Heterle, des jüngsten Tanzmariechens und deswegen Jugendmariechen genannt. Ihr Tanz mit artistischen Einlagen erhielt viel Beifall. Die zwölfjährige Lara Panzer, trotz ihres jungen Alters bereits ein echter Profi in der Bütt, unterhielt anschließend das Publikum mit einem fiktiven Erlebnisbericht unter dem Motto „Sturmfreie Bude“ und zeigte auf humorvolle Weise auf, womit man als Eltern so alles bei Kindern im Teeniealter zu rechnen hat.

Das Juniorenmariechen Jasmin Fuchs hatte dann wieder die Bühne für sich allein und überzeugt ebenfalls mit akrobatischen Tanzeinlagen.

Ein Klassiker in der Bütt ist der Bauchredner Andreas Knecht, dessen Puppe Gregor mit frechen Bemerkungen immer wieder für große Heiterkeit im Publikum sorgte. Die Krone des akrobatisch- artistischen Tanzes gebührte dann dem Auftritt des Aktivenmariechens Annette Kinzel.

Ein Höhepunkt in der Bütt ist traditionsgemäß der Auftritt von Dieter Sterzenbach als Bürgermeister Stellvertreter und seiner Putzfrau Christel Häuseler, die die Leimener Lokalpolitik einmal mehr gekonnt aufs Korn nahmen. Auch kostümmäßig – Dieter Sterzenbach im zwanziger Jahre Badeanzug – stand dabei das auch auf dem Karnevalsorden verewigte Geschehnis im Mittelpunkt, nämlich die Schließung des Freibades Anfang der Saison wegen des krankheitsbedingten Fehlens von Bademeistern. Allerdings gab es auch viel Lob für den neuen Wind, der in Leimen weht und sich unter anderem durch eine überaus gelungene Kerwe zeigte.

Voller wurde es auf der Bühne sodann bei den farbenprächtigen und gelungenen Tanzauftritten der Jugendgarde und nachfolgend der Prinzengarde. So richtig auf die Ohren gab es durch die überaus lautstarken musikalischen Darbietungen der Kleppergarde, die das Publikum begeisterte und zum mitschunkeln brachte.

Tänzerisch ging es weiter mit der Juniorengarde und den außerordentlich beliebten Tanzmamis, deren Auftritt diesmal unter dem Motto „Barbie goes to Ballermann“ stand.

Ein Wiedersehen mit der im vergangenen Jahr stark bejubelten Marion Striebich stand anschließend auf dem Programm und sie schaffte es natürlich wieder, das Publikum zu begeistern.

Mit der Schautanzgruppe des KC Frösche ging es anschließend tänzerisch in den Dschungel zu King Kong oder der Schönen und das Biest. Fantasievolle Kostüme und tänzerische Bravour rund um das Dschungelthema machten den Auftritt zu einem echten Erfolg, der vom Publikum begeistert beklatscht wurde.

Den gravitativen Höhepunkt des Abends machte das umjubelte Männerballett, das einmal mehr bewies „Sex sells“. Besonders die Damen konnten sich an den athletischen Körpern der Tänzer kaum satt sehen und ließen diese auch erst nach einer extra Zugabe wieder von der Bühne. Mit Ralph Panzers Gesangseinlage und seinem Schlusswort ging der offizielle Teil des Abends zu Ende. Allerdings wurde selbst verständlich noch an der Bar tüchtig weiter gefeiert.

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