Sandhäuser Delegation gibt bei Welde selbstgeernteten Hopfen in den Sud

Eine Sandhäuser Delegation aus Gemeindevertretern, Hopfenbauern und MGV-Sängern machte sich am vergangenen Dienstag auf den Weg nach Plankstadt, um frischen, leicht angetrockneten Hopfen in den kochenden Sud zu geben.

Gerade erst von Hand in der Hopfengemeinde geerntet, sollten die wetterbedingt kleinen, aber aromaintensiven Dolden möglichst schnell ins Bier. Denn bereits Mitte Oktober muss es fertig sein und soll doch einige Wochen Zeit haben, um zu reifen. 735 Pfund brachte die diesjährige Ernte auf die Waage, der Hopfen wird nun exklusiv von der Braumanufaktur Welde verarbeitet.

Begleitet von Sandhausens stellvertretender Bürgermeisterin Eva-Maria Eichler und Hauptamtsleiter Günther Köhler kamen die früheren Hopfenbauern Albert Burkhardt, Peter Breiter und Thomas Schneider samt Sohn Daniel nach Plankstadt, um das zu tun, was im vergangenen Jahr Ministerpräsident Kretschmann fachmännisch erledigte: grüne Hopfendolden von Hand in den brodelnden Sud geben.

Seit nunmehr 14 Jahren darf Welde die gesamte Ernte des ehrenamtlich betriebenen Hopfenfeldes verarbeiten. „Wir geben den Hopfen drei Mal der Würze zu. So kann der Hopfen sein Aroma bestens entfalten. Bierkenner schmecken das“, erläutert Welde-Braumeister Benjamin Wehle. Während die ersten beiden Hopfengaben vor allem für die Hopfenbittere sorgen, sei die dritte Gabe entscheidend für Charakter und Aroma des Bieres.

Ein „Grünhopfenpils“ kann die Braumanufaktur Welde nur einmal im Jahr direkt nach der Ernte brauen – dem Sandhäuser Feld sei Dank. Denn der erntefrische Hopfen verdirbt leicht und muss deshalb möglichst schnell nach der Ernte in den Sud. Die Brauer in Plankstadt trocknen die Hopfen vorsichtig im warmen Kesselhaus.

„Das wir mit regionalem Grünhopfen brauen können, ist wirklich was ganz Besonderes“, freut sich Max Spielmann. „Die Sandhäuser verstehen ihr Handwerk und pflegen ihre Hopfentradition mit großer Leidenschaft“, so der junge angehende WeldeChef. Das passe wunderbar zu der Braumanufaktur aus Plankstadt, denn hier werde mit viel handwerklicher Braukunst und Liebe gebraut.

Für das Kerwepils geben die Sandhäuser ihr Bestes

Viele fleißige Hände, aufgerufen vom Männergesangverein 1869 und der Gemeinde Sandhausen, hatten am ersten Septemberwochenende die zarten Hopfendolden geduldig und sorgfältig von Hand abgezupft und so den Hopfen vom letzten ehrenamtlich betriebenen Hopfenfeld der Region geerntet. Insgesamt wurden 735 Pfund „Grünes Gold“ geerntet.

Das ist weniger als letztes Jahr, aber qualitativ sei der Hopfen vielversprechend, der Lupulinanteil kräftig und wunderbar duftend, so die Welde-Brauer. Die Menge Aromahopfen soll für das Sandhäuser Kerwebier vom Fass und für rund 20.000 Kästen der limitierten Auflage Welde No1 Slow Beer Pils reichen, die ab Mitte Oktober 2018 – solange der Vorrat reicht – im gut sortierten Getränkehandel in der Region erhältlich sind.

Über Welde

Welde ist eine in achter Generation familiengeführte Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für innovative, traditionelle und handwerkliche Braukunst steht. Die Welde-Biere werden mit nachhaltig erzeugten Rohstoffen aus der Region und nach Slow Beer Richtlinien eingebraut. Die Welde-Biervielfalt umfasst Welde No1 Slow Beer Pils, Welde Naturstoff (Bio-Bier), Welde Kurpfalz Export, Kurpfalzbräu Helles, Hefeweizen hell und Sportweizen alkoholfrei, zweierlei Fassbrause auf Limonadenbasis sowie die Mixgetränke Welde Naturradler und Welde WeizenGrape. Dazu komponiert Welde jährlich ein hopfenbetontes Jahrgangsbier mit edlem Aromahopfen aus aller Welt. Verschiedene Craft Beer Stile runden die Welde-Biervielfalt ab. Die klassischen WeldeBiere werden in der charakteristischen Flasche mit dem geschwungenen Hals angeboten, der ersten Mehrweg-Individualflasche Deutschlands. Die Braumanufaktur Welde, Mitglied bei den Freien Brauern, ist durch das Exzellenz- und Bier-Gütesiegel des internationalen slowBREWING Instituts als Slow Brewery zertifiziert.

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