SoundHouse Helau! Hea war des scheeeee!

Manche Prophezeiungen erfüllen sich tatsächlich selbst, oder so ähnlich. Unsere 15. Fastnachtssause stand bekanntlich unter dem Motto: „SoundHouse Helau! Hea wädd des scheeee!“ Und scheee wurde es auch! Und wie! Das Programm war diesmal besonders amüsant und abwechslungsreich. Dafür sorgte die Mischung aus alten Bekannten und neuen Entdeckungen auf der Bühne.

Langsam aber stetig füllte sich die Festhalle am letzten Samstag mit Närrinen und Narren in teilweise sehr phantasievollen Kostümen. Auf jeden Fall war gleich zu Beginn des Showteils die Stimmung gut und das Publikum aufmerksam.

Als ersten Newcomer auf der Sandhäuser Showbühne konnten wir Andreas Scherer als Pälzer Winzer begrüßen. Andreas konnte dieses Jahr bereits erste Erfahrungen im Fernsehen sammeln. Sein Winzer brachte gleich als erste Nummer des Abends den Saal mit einem Rundumschlag von Donald Trump bis zu den Auswüchsen der Tätowierungslust der Jugend zum Lachen.

Die zweite „Neue“ in der Bütt ist eigentlich schon eine alte Fastnachtshäsin. Renate Böhler ist schon seit 15 Jahren in Baiertal im närrischen Treiben aktiv. Das merkte auch das Publikum. Bei Ihren teilweise haarsträubenden Geschichten einer Fleisch gewordenen Anmut über Ihre Nachbarin saß jede Pointe und konnte im Publikum zünden.

Neu auf der Bühne in der Fastnacht war Heinz Fleck aus Heddesheim. Ihm zur Seite stand der SoundHäusler Christian Niemann. Die Beiden sind den Besuchern der Sandhäuser Seniorenweihnachtsfeier schon seit 3 Jahren bekannt. Dass Ihre Sketche alle Generationen zum Lachen bringen, zeigten sie mit den Clowns Hugo und Hein, deren Astronautentraining doch nur eine Fernsehshow mit versteckter Kamera war.

Den größten Teil der Show bestritten aber die guten alten Bekannten.

Wie immer allen voran eröffnete der Fanfarenzug Wiesenbach unter der Leitung von Gregory Riffel den Abend. Wie könnte man sie auch aus der Sandhäuser Fastnacht wegdenken! Dem Publikum wurde zweimal ordentlich eingeheizt mit bewährten Klassikern und neuen Hits, alles im Fanfarenzug-Sound. Klasse!

Ein anderer Verein, dessen Mitglieder uns und dem Publikum jedes Jahr viel Spaß bereiten, ist der GV Frohsinn Rot mit seinen Tanzgarden. Gleich 2 von Ihnen waren am Samstag mit von der Partie. Die Juniorengarde zeigte wieder einmal, wie man mit einer guten Choreografie und Übung einen perfekten Gardetanz auf die Bühne bringt. Die Seniorengarde war diesmal ganz auf Bollywood eingestellt. Ihre anmutige und originelle Choreografie forderte eine Zugabe förmlich heraus.

Jutta Barié Scholl ist seit Dorfschänkenzeiten bei unserer Fastnacht dabei. Dieses Mal begeisterte Sie den Saal mit dem Auftritt als resolute Single-Bademeisterin, die den schönen Kollegen Herrmann anhimmelt. Dem brachte sie auf der Ukulele zum Abschluss auch noch ein schmachtendes Ständchen. Das Publikum überzeugte sie auf jeden Fall!

Noch besser bekannt sind dem Publikum natürlich die SoundHäusler, die auf der Bühne aktiv sind. Conny Knobel bewies einmal mehr, dass sie es einfach drauf hat, bekannte Sängerinnen zu imitieren. Ihre Performance von Beatrice Eglis Song „Mein Herz brennt“ entflammte das Sandhäuser Publikum. Brilliant!

Die letzte Bütt des Abends gaben wir auch dieses Jahr in die Hände unserer Jutta Herzog. Was soll man sagen? Es war wieder der Knaller! Als XXXL-Model träumte sie vom Klamotten-Karl und einer Karriere auf dem extra für sie verstärkten Laufsteg. Die Närrinen und Narren lagen (fast) auf dem Boden vor Lachen. Spitze!

Zwei weitere große Stimmen aus dem Chor zeigten einmal mehr, dass mit alternativen Texten auch sehr oft gehörte Songs neu und witzig sein können. „Atemlos“ von Helene Fischer kam auf diese Weise so gut an beim Publikum, dass sofort eine Zugabe her musste! Wer waren diese tollen Sängerinnen? Natürlich Martina Woschko und Uschi Köhler!

Was würden sie diesmal bringen? Diese Frage bewegte den Saal, als das Männerballett als letzte Nummer des Abends angekündigt wurde. Auch die Mädels, äh, Jungs versuchten sich dieses Mal als Gardemädchen. Auch wenn sie nicht ganz so elegant waren, wie die Garden aus Rot, so rissen die 8 gestandenen Männer (Abdull Nabi, Frank Wahl, Horst Baier, Thorsten Baumann, Christian Niemann, Martin Frauendorfer, Siegfried Steeb und Thomas Hirscher) wieder mal das Publikum von den Stühlen. Natürlich musste auch hier eine Zugabe her! Die großartige und (nahezu) perfekt vorgetragene Choreografie hatte sich auch dieses Mal Petra Barié ausgedacht und mit den Jungs zu einem karnevalistischen Gesamtkunstwerk zusammengefügt.

Zum Schluss der Bühnenshow gab es ein Wiederhören mit einem Klassiker der Soundhouse-Fastnacht: Alle Mitwirkenden sangen und tanzten zusammen passend zum Motto des Abends „SoundHouse Helau“. Die Moderation des Abends lag wieder in den bewährten Händen von Christian Niemann und unserer charmanten ersten Vorsitzenden Marianne Uhrich.

Dann war aber noch lange nicht Schluss! Auch das war alten Bekannten zu verdanken: SoundStyle war endlich wieder zurück in Sandhausen! Uschi Köhler, Özer Dogan und Thomas Metzger heizten dem Tanz- und Feiervolk noch bis weit nach Mitternacht ein. Viele Närrinen und Narren kamen noch während des Abends auf die Aktiven zu und erzählten, dass es ihnen sehr gut gefallen hat. Das Lob gaben wir gerne zurück. Das Publikum war wieder spitzenmäßig und es hat viel Spaß gemacht, für Euch und mit Euch die Halle zu rocken!

Zu diesem tollen Abend haben aber noch viele andere beigetragen, die wir natürlich nicht vergessen wollen. Dirk Kettenmann sorgte für den guten Ton. Mutze und Team setzten uns wie immer in das beste Licht. Für das leibliche Wohl sorgte das freundliche und flinke Team von der Kegelbahn in der Hardtwaldhalle. Auch ohne den unermüdlichen Einsatz vieler Helfer ob in der Essens- und Getränkeausgabe oder an der Garderobe, der Kasse, und so weiter, wäre dieser Abend nicht denkbar gewesen. Vielen Dank an Euch! Und natürlich wieder ein ganz großes Dankeschön an Ralf Hochmann und das Team der Festhalle für die tolle Unterstützung!

Es war auf jeden Fall eine runde Sache und nach dem Aufräumen und Fegen gingen wir Narren von SoundHouse erschöpft, aber glücklich nach Hause, um dort von der 16. Fastnachtssause zu träumen.

Bericht: Christian Niemann

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