Soundhouse schrammt bei Chorwettbewerb knapp am Riesenpokal vorbei

(von Eva Hambrecht – 11.4.18) Am vergangenen Samstag war unser „Soundhouse Chor“ zu einem Konzert der besonderen Art eingeladen. Unser Weg führte uns nach Harthausen zu „Mixed Generation“, die den Chorwettbewerb „Sing deinen Song“ veranstalteten. Hier durften sieben Chöre jeweils drei Lieder im Wettstreit gegeneinander singen. Anschließend wurden vom Publikum die drei besten Songs gewählt. Da wir noch nie an den klassischen Punktwertungssingen und Sängerfesten der traditionellen Chöre teilgenommen haben, war dies eine völlig neue Erfahrung für uns und wir staunten nicht schlecht, als der Preis – flankiert von zwei Securities im Grundschulalter unter Blitzlichtgewitter – hereingetragen wurde. Ein gigantisch hoher Pokal! Höher als jedes Pokalregal, das wir ohnehin nicht besitzen! Also wohin mit dem Ding im Falle eines Sieges?

So begannen die Namensvetter des gastgebenden Chores ,„Mixed Generations“ mit drei sehr unterhaltsam und kreativ interpretierten Liedern den Wettstreit. Begleitet von Kajon oder Gitarre brachten sie Zombies auf die Bühne und es gelang ihnen das Publikum mit dem Einsatz von Boomwhackers zu Lollipop zu überraschen.
Danach durfte Soundhouse durchstarten und wir konnten mit „Baba Yetu“ und „Get on Board“ gleich mit zwei solistisch begleiteten und auch choreografisch gestalteten Songs punkten. So aufgewärmt, gelang es uns mit „Swinging with the Saints“ dem Publikum auch unseren rhythmischen Facettenreichtum zu zeigen und die Halle mitswingen zu lassen.

Im Anschluss daran füllte der „Deutsch-Rock-Chor“ mit 57 Sängerinnen und Sängern die Bühne und gab dem Lied „Seite an Seite“ von Christina Stürmer ein ganz eigenes Bild. Weiter ging es mit „Der Weg“ von Herbert Grönemeyer, der seinen Abschluss dann tatsächlich bei Hubert Kah und einem durch das All schwebenden „Major Tom“ fand.

Mit – schon dem Namen nach – deutlich weniger Sängerinnen und Sängern entführte dann „Coro Minuetto“ , ein Chor unseres ehemaligen Chorleiters Özer Dogan, die Halle auf eine Reise durch das Auenland in die Berge von Mordor. Der Chor trug die Stücke aus den Filmen „Herr der Ringe“und „Hobbit“ gekonnt und durch Wechsel der Choraufstellung auch visuell interessant vor.

Von „Just for Fun“ aus Mörzheim konnten wir „Hit the Road Jack“ , das wir auch singen, einmal als Zuhörer genießen und bei Nenas „Wunder geschehen“ einmal mehr feststellen wie beliebt unsere Sprache in der aktuellen Chorliteratur wieder ist.
„Da Capo 1854“ bot eine Variation von Simon and Garfunkels „The Sound of Silence“ und „Fix You“ von Coldplay.
Als Überraschungsgast des Abends stellte sich das Chorensemble „InTakt“ aus Offenbach heraus, das sich in seiner Leistung deutlich von den herkömmlichen Vereinen und Chören unterschied.

InTakt sang sich mit seinen Liedern „Tatschophonie“, einer Persiflage auf unsere Handyabhängigkeit, „Schuhe“ von Ina Müller und dem stimmlich wie chorisch perfekt dargebotenen schwedischen Lied „Gabriellas Song“ in die Herzen der Zuhörer. So sollte es auch keine Überraschung darstellen, als der Sieger für alle drei Spitzenreitersongs verkündet wurde und der Pokal nach Offenbach ging.

Die Wartezeit während des Votings verkürzte der ebenfalls außer Konkurrenz singende Gastgeberchor aus Harthausen mit seinem Konzertbeitrag und wir durften unseren Preis, eine Kiste Sekt, die sicherlich nach einer der nächsten Proben geleert werden wird, entgegennehmen.

– Wenn wir ehrlich sind, passt die auch viel besser zu uns als ein Pokal ohne Pokalregal!

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