1. Spatenstich für St. Ilgenener Generationenzentrum

2269 - Generationenhaus Dilje 02Zum ersten Spatenstich für das Generationenzentrum in St. Ilgen war nahezu Alles, was Rang und Namen in Leimen und St. Ilgen hat, erschienen. Das Großprojekt im Zentrum St. Ilgens wird mit seinen 11 Metern Höhe auf dem fast 2.000 qm großen Grundstück in Sichtweite der beiden Kirchen wahrlich stadtbildprägend sein. Das Projekt findet sowohl im Gemeinderat als auch in der Bevölkerung breiten Zuspruch und hat Vorbild- und Vorreiterfunktion weit über die Region hinaus.

Dies wurde in den Reden von Hauptgeschäftsführer der ev. Heimstiftung Bernhard Schneider, Pfarrer Geisler, Oberbürgermeister Wolfgang Ernst, Generalunternehmer und INWO-Bau-Geschäftsführer Jürgen Machmeier und ev. Heimstiftung-Regionaldirektor Thomas Becker unterstrichen.

Details zum Projekt können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung und Rede des Hauptgeschäftsführers der ev. Heimstiftung Bernhard Schneider entnehmen.

Pressemitteilung der ev. Heimstiftung

Die Evangelische Heimstiftung feiert in Leimen den Spatenstich am Generationenzentrum St. Ilgen. In den nächsten Monaten investiert der diakonische Träger rund 5,8 Millionen Euro in den Bau.

„Es freut mich, dass wir den lang ersehnten Spatenstich für das Generationenzentrum in St. Ilgen feiern können, einem ganz besonderen Haus. Was wir hier in St. Ilgen planen ist etwas Besonderes und Einmaliges in der Geschichte der Heimstiftung“, sagt Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung. In den nächsten Monaten wird ein modernes und wohnliches Pflegewohnhaus im Wohngemeinschaftsmodell mit 45 Einzelzimmern und einer Kindertagesstätte mit fast 500 qm Fläche unter einem Dach gebaut. Dafür investiert die Heimstiftung am Standort Leimen weitere 5,8 Millionen Euro in das Generationenzentrum. „Im Generationenzentrum leben zukünftig Jung und Alt zusammen in einem Gebäude, ein wahres generationenübergreifendes Leuchtturmprojekt. Wir erhoffen uns dadurch neue Wege und freuen uns auf die gemeinsamen Jahre“, so Schneider.

Der zuständige Regionaldirektor Thomas Becker freut sich auf das neue Haus: „Das wird ein einzigartiges kleines, soziales Zentrum im Ortskern in St. Ilgen. Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt – Alt und Jung unter einem Dach – eine Art Vorreitercharakter auch für andere Gemeinden haben wird.“

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Der Hauptgeschäftsführer der ev. Heimstiftung, Bernhard Schneider

Rede des Hauptgeschäftsführers der ev. Heimstiftung Bernhard Schneider

Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. (Psalm 127,1) – Tageslosung

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! – Monatsspruch

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

es ist in der Evangelischen Heimstiftung eine schöne Tradition den Festakt mit einer Tageslosung zu beginnen, allerdings möchte ich heute mit dieser Tradition brechen. Denn der 4. Advent steht vor der Türe, wir befinden uns bereits mitten in der besinnlichen Vorweihnachtszeit, es sind nur noch 4 Tage bis zum Heiligen Abend und was würde da besser passen als der Monatsspruch Dezember:

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!

2269 - Generationenhaus Dilje 03Es gehört zu den schönen Aufgaben eines Hauptgeschäftsführers in dieser besinnlichen Zeit Sie zu einem Spatenstich begrüßen zu dürfen. Ein Spatenstich ist immer auch ein Zeichen, dass etwas Neues kommt, auf das man gespannt und mit Vorfreude wartet. Gerade in der Weihnachtszeit ist es ein symbolischer Akt eine Herberge zu errichten, für all diejenigen, die ein neues Zuhause, mit viel Wärme, Geborgenheit und Sicherheit suchen. Und es freut mich ganz besonders, dass wir nicht nur, wie in der Weihnachtsgeschichte einen Stall anzubieten haben, sondern mit dem Generationenzentrum hier in St. Ilgen ein ganz besonderes Haus. Ja, etwas Einmaliges in der Geschichte der Heimstiftung. Ein modernes, aber wohnliches Pflegewohnhaus im Wohngemeinschaftsmodell mit 45 Einzelzimmern und einer Kindertagesstätte mit fast 500 qm Fläche unter einem gemeinsamen Dach! Jung und Alt nicht einsam – sondern gemeinsam! Die Heimstiftung investiert am Standort Leimen wo wir schon seit 10 Jahren mit unserem Dr. Ulla-Schirmer-Haus vertreten sind, weitere 5,8 Millionen Euro in das Generationenzentrum.

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Oberbürgermeister Wolfgang Ernst

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ernst,

Sie und die Mitglieder des Gemeinde- und Kreisrates haben uns in allen Angelegenheiten hervorragend unterstützt und begleitet, vielen Dank für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit und Ihr hervorragendes Engagement! Sie sind uns seit Jahren ein gern gesehener Gast im Dr. Ulla-Schirmer-Haus, kommen zu vielen Festen im Jahr und sind für unser „unser Oberbürgermeister“. Herzlichen Dank, dass Sie sich heute die Zeit nehmen und auch ein Grußwort an uns richten werden.

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Pfarrer Jörg Geisler

Lieber Herr Pfarrer Geißler,

natürlich wissen wir als diakonisches Unternehmen um die Bedeutung einer engen Einbindung in die örtliche Kirchengemeinde. Deshalb freue ich mich, dass Sie heute das Geistliche Wort an uns richten werden. Ich begrüße Sie und die Mitglieder des Kirchengemeinderates sehr herzlich! Die meisten Ehrenamtlichen in unseren 78 Pflegeheimen gewinnen wir aus den Reihen der Mitglieder der Kirchengemeinde. Dies hat eine lange und gute Tradition in all unseren Häusern und dafür sind wir außerordentlich dankbar. Ich bin mir sicher, dass wir auch hier in St. Ilgen mit diesem Engagement rechnen dürfen. Die langjährige gute Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden mit unserem Dr. Ulla-Schirmer-Haus soll sich hier in St. Ilgen weiter so fortsetzen.

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INWO-Bau-Geschäftsführer Jürgen Machmeier

Sehr geehrter Herr Machmeier,

herzlichen Dank, dass Sie heute als Generalunternehmer aus dem Nachbarort Sandhausen zum Festakt gekommen sind. Sie haben viel Erfahrung im Bau von Pflegeeinrichtungen, und es freut uns, dass die Unternehmen der Region zum Zug kommen. Ich danke auch den Verantwortlichen der EHS: Prokurist Herrn Oldendorf mit Baureferat und RD

Herr Becker.

Die erste, wichtige Etappe ist nun erfolgreich zurückgelegt. Ich wünsche Ihnen allen deshalb weiter gutes Gelingen und bei den Bauarbeiten vor allem stets unfallfreies Arbeiten.

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Posaunenchor St. Ilgen

Sehr geehrter Festgäste, Freunde und Förderer der Heimstiftung,

wenn ich bei einem Spatenstich stehe oder durch einen Rohbau gehe, frage ich mich oft, was macht eine Einrichtung der EHS aus? Was macht das Generationenzentrum St. Ilgen aus? Ist es das Gebäude oder die Fassade? Nein, es sind die Menschen, es sind die Begegnungen, die jeden Tag hundertfach stattfinden. Und dazu kann jeder Einzelne von uns einen Beitrag leisten. Ich freue mich also schon sehr auf den Tag, wenn der Bau abgeschlossen ist und in das Generationenzentrum Leben einkehrt.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, die zum Gelingen des heutigen Festaktes beigetragen haben, besonders beim Ensemble des Posaunenchors St. Ilgen unter der Leitung von Heinz Brucker für die musikalische Umrahmung.

Rede des Regionaldirektors der ev. Heimstiftung Thomas Becker

Meine Damen und Herren,

auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen zum Spatenstich für das Generationenzentrum St. Ilgen im Leimener Ortsteil St. Ilgen! Schön, dass Sie gekommen sind!

Das Generationenzentrum St. Ilgen wird neben den 45 Pflegeplätze mit eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen, auch über eine von der Stadt Leimen betriebenen U3-Kinderkrippe mit 20 Plätzen verfügen.

Mit der Kinderkrippe haben wir also gleich Zugriff auf unseren Nachwuchs und werden hier in St. Ilgen niemals Personalprobleme bekommen!  Im Erdgeschoss entsteht – neben der Kinderkrippe – eine Seniorencafeteria, die natürlich unseren Bewohnern und deren Angehörigen aber auch den älteren Menschen in St. Ilgen zur Verfügung stehen wird. Insgesamt entstehen hier – nach ersten Hochrechnungen – über 35 Arbeitsplätze; das Generationenzentrum St. Ilgen ist also auch ein kleiner Jobmotor.

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Ev. Heimstiftung Regionaldirektor Thomas Becker

Mir ist ein solches Generationenzentrum mitten im Ort in einer solchen Größe nicht bekannt – größere Generationenzentren gibt es wohl, aber eben nicht in dieser geplanten, „schnuckeligen“ Größe. Dieses Projekt ist also in seiner Kleinteiligkeit nach meiner Kenntnis einzigartig! Und es wird eine große Herausforderung für den Menschen werden, der es einmal leiten wird – aber auch eine Schöne!

Herr Oberbürgermeister Ernst ist in seinem Grußwort auf die Meinungen Einzelner eingegangen: Herzlichen Dank dafür! Das gibt mir die Möglichkeit meine Rede jetzt um ca. 12 Minuten zu verkürzen – unser Hauptgeschäftsführer hatte mir ein näheres Eingehen auf die Dinge eh verboten – aber manchmal steh ich wo und kann nicht anders! Außerdem: ist ja auch bald Weihnachten!

Lassen Sie uns zum Wesentlichen dieses schönen Projekt in der Mitte von St. Ilgen kommen und ihm damit auch gerecht werden:  Meine Damen und Herren, freuen wir uns gemeinsam – alle miteinander – auf ein einzigartiges kleines, soziales Zentrum in St. Ilgen mit Kindergeschrei und leuchtenden Augen unserer pflegebedürftigen älteren Menschen! Denn darum geht’s doch!

Um einen Platz mitten im – Sie verzeihen – Dorf, in dem Menschen behütet groß werden dürfen und in dem Menschen, die ihr Leben lang am Ort gewohnt haben auch in Falle einer Pflegebedürftigkeit, liebvoll versorgt werden und von ihren Partner und Altersgenossen – die noch zuhause leben können – regelmäßig und ohne Beschwernis besucht werden können!

Dafür lohnt es sich gemeinsam zu arbeiten und dafür werbe ich: die Stadt Leimen wird am Gelingen ihrer Kinderkrippe arbeiten, die Heimstiftung am Gelingen ihres Pflegeheimbereiches und wir alle gemeinsam am Gelingen des Generationenzentrums St. Ilgen.

2269 - Generationenhaus Dilje 10Es wird das Generationenzentrum der Menschen in St. Ilgen sein, dessen müssen wir uns einfach bewusst sein! Und: wenn es gelingt – und davon bin ich zutiefst überzeugt – wird dieses Projekt wahrscheinlich Vorreiterfunktion für andere Generationenzentren in anderen Gemeinden haben.

Wir dürfen uns schon jetzt auf die Arbeit freuen und irgendwann – nach 2-3 Jahren – werden wir, die Menschen in St. Ilgen – unabhängig ob jung oder alt -, die Stadt Leimen mit ihren politischen Gremien und auch die Heimstiftung ein bisschen stolz auf unser Generationenzentrum St. Ilgen sein dürfen.

Danke an alle die uns bei unserem Vorhaben unterstützen – insbesondere an Herrn Oberbürgermeister Ernst, seinen Gemeinderat und die Stadt Leimen – Sie haben uns von der Evangelischen Heimstiftung während der Projektentwicklungsphase viel abverlangt: mir persönlich übrigens auch!

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ernst, Ihnen danke ich fürs Vertrauen in „meine“ Evangelische Heimstiftung – ich glaube, dass dieses Projekt ohne die seit einem Jahrzehnt bestehende, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt Leimen und der Evangelischen Heimstiftung nicht hätte entwickelt werden können.

Danke aber auch an die anderen Vorredner – lieber Herr Pfarrer Geißler, – das Verhältnis zu unserer Kirche ist uns auch in St. Ilgen wichtig.

Sehr geehrter Herr Machmeier, Sie haben eine anspruchsvolle Aufgabe mit Fertigstellungsverpflichtung übernommen; ich bin sicher Sie kriegen das mit Ihrer INWO hin.

Lieber Herr Schneider, danke fürs Kommen und Begrüßen und Danke für Ihre persönliche Unterstützung bei den Entwicklungen in der Region Kurpfalz und insbesondere bei diesem Projekt in St. Ilgen.

Herzlichen Dank auch an Sie, lieber Herr Brucker mit Ihren Ensemble des Posaunenchores St. Ilgen! Ich denke, Sie kommen mal wieder!

So meine Damen und Herren, jetzt schnappen wir uns die Spaten und anschließend hat Herr Pantano mit seiner Mannschaft eine kleine Stärkung für Sie vorbereitet. Gottlob gibt es hier ja Synergieeffekte!

Danke!

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