SV Sandhausen verstärkt sich mit Sahin Aygünes und Philipp Förster

(mb – 17.8.17) Sahin Aygünes, der einen Einjahresvertrag plus Option am Hardtwald unterschreibt, trainiert bereits seit sieben Wochen beim SVS und hat einen guten Eindruck hinterlassen, so Trainer Kenan Kocak: „Sahin hat die Vorbereitung bei uns genutzt, körperliche Defizite aufgeholt und sportlich den Anschluss geschafft. Auch menschlich hat er sich sehr gut eingebracht. Er ist ein kleiner und wendiger Spielertyp, was uns bisher noch gefehlt hat, und damit eine weitere Option für den Offensivbereich.“

Der gebürtige Hockenheimer lernte das Fußballspielen in seiner Heimat beim FV 08 Hockenheim. Bis 2009 durchlief der 26-Jährige die Jugendakademien des SV Waldhof Mannheim und des Karlsruher SC und wechselte anschließend in die zweite türkische Liga zu Kasimpasa. Mit damals 18 Jahren absolvierte Aygünes auch 19 Spiele für die türkische U21-Nationalmannschaft und schoss vier Tore.

2014 verpflichtete ihn Erstligist Trabzonspor. Nach weiteren Stationen bei Antalyaspor und Karsiyaka schloss er sich im Januar 2017 Tuzlaspor an, für die er im April diesen Jahres auch sein letztes Pflichtspiel absolvierte. Beim SVS wird er mit der Rückennummer 29 auflaufen.

„Endlich!“ freut sich Aygünes und drückt damit seine große Freude aus. „Ich habe versucht mich in der Vorbereitung anzubieten und kann grade kaum beschreiben wie glücklich ich bin, dass es geklappt hat. Ich werde mich mit allem einbringen was ich habe und versuchen zusammen mit dem Team in der 2. Liga erfolgreich zu sein!“

Philipp Förster kommt vom 1.FC Nürnberg

Auch Mittelfeldspieler Philipp Förster stammt aus der Region, womit der SV Sandhausen seiner Vereinsphilosophie einmal mehr treu bleibt. Der 22-Jährige spielte zuletzt beim 1. FC Nürnberg und unterschrieb beim SVS einen Dreijahresvertrag plus Option. Zuvor hatten sich alle drei Parteien auf eine Vertragsauflösung geeinigt, über die Modalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Förster wurde in Bretten zwischen Bruchsal und Pforzheim geboren und in der Jugend des Karlsruher SC ausgebildet. 2010 wechselte er zur U17 des VfB Stuttgart, bevor er sich vier Jahre später dem SV Waldhof Mannheim anschloss. In vier Spielzeiten in der Regionalliga-Südwest machte Förster insgesamt 76 Pflichtspiele, in denen er zwölf Tore schoss und weitere 25 vorbereitete. In der letzten Winterpause schloss sich der 22-Jährige dem 1. FC Nürnberg an, wo er vier Spiele für die in der Regionalliga Bayern angesiedelte U23 absolvierte.

Otmar Schork, Geschäftsführer Sport, hätte das junge Talent gerne schon früher verpflichtet: „Wir haben Philipp bereits seit zwei Jahren im Fokus und hätten ihn gerne schon im Winter geholt. Damals entschied er sich für den 1. FC Nürnberg, wollte aber nach einem halben Jahr unbedingt wieder zurück. Für uns ist es ein Transfer mit Zukunftsperspektive, wie auch die Laufzeit zeigt.“

In Sandhausen trifft Förster auf seinen alten Trainer Kenan Kocak: „Ich kenne Philipp sehr gut aus unserer gemeinsamen Zeit beim Waldhof, nachdem ich ihn von der U19 des VfB Stuttgart nach Mannheim holte. Er ist ein körperlich robuster Spieler, der unser Mittelfeldspiel beleben wird.“

Förster selber, der beim SVS die Rückennummer 28 tragen wird, freut sich zurück in der Region zu sein: “Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe in der Heimat und auf die Zusammenarbeit mit Kenan Kocak.“

Für das kommende Auswärtsspiel in Dresden sei Förster aber noch keine Option, so Trainer Kocak: „Er hat die Vorbereitung in Nürnberg aufgrund eines Innenbandrisses im Knie verpasst und wird sich in den kommenden Wochen in die Mannschaft integrieren.“

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