Trinkwasser der Hardtgruppe wird nicht teurer – Nur minimale Nitratbelastung

Das Umweltbundesamt hat mitgeteilt, dass auf Grund der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers, etwa durch Düngung in der Landwirtschaft, mit erheblich steigenden Preisen durch eine teure Aufbereitungsanlage zu rechnen ist. Grund sei die steigende Nitratbelastung. Der Preis für Trinkwasser könnte bald deutlich steigen – und zwar um bis zu 45 Prozent. Grund ist laut einer Studie des Umweltbundesamtes die hohe Nitratbelastung des Grundwassers. Wasserversorger müssten zunehmend zu teuren Aufbereitungsmethoden greifen. Als Folge könnten sich die Trinkwasserkosten um 55 bis 76 Cent pro Kubikmeter erhöhen. Auf eine vierköpfige Familie kämen im Schnitt Mehrkosten von bis zu 134 Euro im Jahr zu.

Diese Gefahr besteht für das von der Hardtgruppe für Leimen, Sandhausen und Walldorf gelieferte Trinkwasser nicht.

Trinkwasser darf bei lebenslangem Genuss die Gesundheit des Menschen nicht beeinträchtigen. Nach diesem Kriterium legt die Trinkwasserverordnung die Grenzwerte für Inhaltsstoffe fest. Trinkwasser ist bei uns das am zuverlässigsten und am strengsten kontrollierte Lebensmittel. Trinkwasser als Naturprodukt und wird bei der Hardtgruppe zu 100 Prozent aus Grundwasser gewonnen. Die Gewinnungsgebiete der Hardtgruppe liegen größtenteils im Hardtwald, der nicht mit Gülle belastet ist. so dass mit einem Ansteigen des Nitratwerts nicht gerechnet wird.

Die Qualität des Trinkwassers wird in der Trinkwasserverordnung gesetzlich geregelt.; Die Überwachung und Kontrolle der Wasserqualität ist eine der zentralen Aufgaben der Mitarbeiter des Zweckverbandes. Technische, analytische und organisatorische Maßnahmen und Einrichtungen bilden das Qualitätsmanagement der Hardtgruppe. . Die Kontrolle des Trinkwassers erfolgt sowohl im Wasserwerk als auch beim Verbraucher selbst (insgesamt über 150 Kontrollen jährlich). Das Trinkwasser des Zweckverbandes wird regelmäßig durch die Laboratorien Institut Kuhlmann, Ludwigshafen  sowie MVV Energie Qualitätssicherung, Mannheim  kontrolliert. Die staatliche Überwachung erfolgt durch das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises in Heidelberg.

Der Nitratwert liegt weit unter dem Grenzwert von 50 mg je Liter, Die Nitratbelastung im Wasserwerk beträgt lt. der Trinkwasseruntersuchung vom 2.3.2017 bei derzeit 2,2 mg je Liter. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden deutlich unterschritten und regelmäßig im Internet unter www.hardtgruppe.de veröffentlicht.

Hans D. Reinwald, Verbandsvorsitzender – Bruno Sauerzapf, Verbandsgeschäftsführer

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