Vermeintlicher Kellerbrand in der Aegidiushalle

(kb – 11.04.2018) Im Zivilschutzbunker unter der Aegidiushalle wurde ein Kellerbrand mit mehreren vermissten Personen angenommen. Die Einsatzabteilung St. Ilgen hatte dieses Szenario am Donnerstag, den 05.04.2018 abzuarbeiten, wobei die Menschenrettung an erster Stelle stand.
Nachdem das erste Einsatzfahrzeug ankam machte sich ein Atemschutztrupp sofort einsatzbereit. Mit Wasser am Rohr und Atemschutzgerät auf dem Rücken betraten die Kameraden das mittels Nebelmaschine stark verrauchte Gebäude, um nach den Personen zu suchen. Ein zweiter Trupp, der normalerweise im Brandeinsatz als Sicherungstrupp für den Angriffstrupp dient, rüstete sich aus und wurde ebenfalls in das Gebäude geschickt, um nach den Vermissten zu suchen. Da Menschen im Brandrauch nach wenigen Atemzügen bewusstlos werden und nach 17 Minuten die Wahrscheinlichkeit, diese nochmals wiederbeleben zu können, nahezu gegen Null geht, muss in so einem Einsatz massiv auf die Menschenrettung gesetzt werden.
Nachdem das zweite Fahrzeug anrückte und einen weiteren Atemschutztrupp zur Verfügung stellte, entschied die Einsatzleitung auch diesen in das Gebäude zu schicken und fiktiv weitere Kräfte nachzufordern, die dann einen Sicherungstrupp stellen würden. Dies ist auch eine realistische Annahme, da bei Einsätzen dieser Größenordnung die Einsatzabteilungen Leimen und St. Ilgen gemeinsam alarmiert werden und parallel anrücken.
Zudem kontrollierte ein Trupp mittels Steckleiter das Dach auf zusätzliche Entlüftungsmöglichkeiten.

Ziel dieser Übung war es, die Erkenntnisse der letzten Brandübung vom 14.03.2018 zu verfestigen und weiter zu trainieren. Während die letzte Übung im gut bekannten Feuerwehrgerätehaus stattfand, wurde nun in einem für die meisten Kameraden unbekannten Objekt geübt. Weiterer Vorteil der Zivilschutzanlage als Übungsobjekt ist die besondere Dichtigkeit – hier konnte mit der Nebelmaschine tatsächlich eine „Nullsicht“ simuliert werden. Um für den Atemschutzeinsatz gewappnet zu sein, ist es unabdingbar regelmäßig unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.

Nach Ende der Übung wurde das Gebäude mittels Überdruckbelüftung wieder „rauchfrei“ gemacht. Das Blaulicht der Fahrzeuge und die weißen Nebelwolken, die über der Aegidiushalle aufstiegen, lockten einige besorgte Bürgerinnen und Bürger an, die dann jedoch schnell beruhigt werden konnten.

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