Anfängertipps für Forex Trader, die bares Geld sparen

Online Broker haben Kleinanleger als Kunden entdeckt und ihre Gebührenordnung so umgestellt, dass man heute auch mit kleinen Positionsgrößen lukrativ traden kann. Das war früher wegen der hohen Transaktionskosten schwierig. Kein Wunder, dass Tag für Tag mehr Menschen dem Traum vom schnell verdienten Geld erliegen und an der Börse spekulieren. Sie traden mit dem heimischen PC von zu Hause aus. Weil Börsengeschäfte immer mit Risiken verbunden sind, folgen hier die wichtigsten Tipps für Anfänger.

1. Geld Management

Laien glauben gerne, dass Trader über spezielles Wissen verfügen, das ihnen ermöglicht, Kursbewegungen im Voraus zu erkennen und entsprechend an der Börse zu agieren. Natürlich hilft die Kenntnis wirtschaftlicher Vorgänge und ihrer Auswirkungen auf die Börsenkurse, vor allem bei langfristigen Anlagen. Aber je kürzer der Zeitrahmen eines Trades ist, desto eher erfolgt die Entscheidung mathematischen Regeln. Diese sind allerdings so einfach, dass sie jedes Kind verstehen kann:

„Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen!“ ist die alte Börsen-Maxime, die das Prinzip auf den Punkt bringt. Börsenkurse kennen nur zwei Richtungen. Steigen oder Fallen. Erwartet man fallende Kurse geht man „short“ andernfalls „long“. Entwickelt sich der Kurs anders als erwartet, steigt man schnell mit geringem Verlust aus. Entwickelt sich der Kurs wie erwartet, lehnt man sich zurück und wartet, bis sich der Trend ändert. Das Geheimnis dieser Trader ist es, mit den Gewinn-Trades mehr Gewinn einzufahren, als Verluste mit den Verlust-Trades.

Trader setzen nie alles auf eine Karte. Was Hollywood aus dramatischen Gründen behauptet, ist wirklichkeitsfern. Erfahrene Trader haben immer mehrere Eisen im Feuer. Sie begrenzen das Risiko, indem sie nie mehr als 1 bis 3 % des Spekulations-Kontos in einem einzelnen Trade riskieren. Gesteuert wird das Risiko vor allem durch die Positionsgrößen und den Stop-Loss.

2. Stop-Loss

Es gibt einen Fehler, der Anfänger mehr Geld gekostet hat, als irgendein anderer: Das ist das Nicht-Setzen eines Stop-Loss. Der Stop-Loss ist eine Kurs-Marke, die vom Trader mit einem Mausklick gesetzt wird. Sie funktioniert wie ein Sicherheitsgurt beim Autofahren. Sollte sich der Kurs gegen die Erwartung bewegen und erreicht den Stop-Loss, wird die Position vom Broker automatisch liquidiert. Das hilft auch dann, wenn die Internetverbindung abbrechen sollte. Denn kaum ein Szenario birgt so viel Schrecken, wie eine große Position, ein dramatisch fallender Kurs und eine technische Störung, die es unmöglich macht, die Position aufzugeben. Mit Hilfe des Stop-Loss lässt sich das Risiko auf den Cent berechnen, noch bevor man den Trade eingeht.

3. Übung macht den Meister

Anfänger sollten klein einsteigen, um ihre ersten Erfahrungen „billig“ zu machen. Lehrgeld zahlt jeder. Tradingsoftware wie der Metatrader 5 in Verbindung mit einem Demokonto bieten die Möglichkeit unter realen Bedingungen zu üben. Mit echten Kursen, die sekündlich aktualisiert werden, und virtuellen Transaktionskosten. Wie im realen Leben, aber ohne Risiko. Auch gestandene Trader nutzen solche Demokonten, um neue Strategien zu testen, bevor sie echtes Geld investieren.

Niemand setzt sich hinter das Steuer eines Wagens, ohne die Verkehrsregeln zu lernen. Einen Trading-Führerschein gibt es nicht, aber es liegt auf der Hand, dass angehende Trader sich intensiv mit der Materie beschäftigen müssen.

Grundsätzlich hüte man sich vor Emotionen. Manch einer verschiebt den Stop-Loss bei fallenden Kursen immer weiter nach unten. Auf diese Weise hofft er im Spiel zu bleiben, aber macht doch nichts anderes, als seine Verluste zu vergrößern. Verlieren gehört zum Traden dazu. Man muss Verluste nur begrenzen. Wer jeden Trade gewinnen will, sollte nicht traden!

4. Den geeigneten Markt finden

Wer zum ersten Mal eine Tradingsoftware öffnet, wird oft überwältigt von der Fülle an möglichen Märkten, die er traden könnte. Nicht alle diese Märkte sind für den Anfänger geeignet. Wichtig ist die Liquidität eines Marktes. Gute Anfängermärkte haben ein großes Volumen. Denn auch wenn dem Handel vom heimischen PC aus etwas unwirkliches, virtuelles anhaftet, ist doch jeder Trade real, wie der Kauf eines Brötchens beim Bäcker um die Ecke. Wer keinen Käufer findet, kann nicht verkaufen. Das ist an der Börse nicht anders. Bei Märkten mit großen Volumina findet man praktisch immer Handelspartner.

Wer Forex mit gängigen Währungen handelt, findet diese Liquidität. Außerdem werden Währungen 24/7 gehandelt. Das ist für Anfänger, die meist erst einmal in Teilzeit traden, ebenfalls wichtig. Ein geeignetes Währungspaar für Anfänger wäre der Euro/Dollar (EUR/USD), der darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil bietet: Es gibt im Internet und den einschlägigen Publikationen viele Informationen, über Ereignisse und deren Auswirkungen auf speziell diesen Wechselkurs.

5. Kontakte zu anderen Tradern

Wer anfängt zu traden, sollte Kontakt zu anderen Tradern suchen. Foren bieten hervorragende Möglichkeiten, um sich auszutauschen. Man profitiert von den Erfahrungen anderer und oft motiviert schon alleine der Kontakt zu anderen Tradern. Wer schüchtern ist, liest erst einmal nur mit. Aber alle, die sich in einem Forum angemeldet haben, beschäftigt das gleiche Thema. Und alle wissen, wie schwer die ersten Schritte sein können.

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