Uhrenpflege: So erstrahlen die Zeitmesser in neuem Glanz

Auch wenn Smartphones heute in vielen Bereichen die typischen Funktionen einer Uhr übernehmen, haben die Zeitmesser fürs Handgelenk nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Modisch bewusste und anspruchsvolle Menschen gehen sogar noch einen Schritt weiter und sind zum Teil bereit, ein kleines Vermögen in die Geräte zu investieren. Doch wer für lange Zeit viel Freude an der Funktionsfähigkeit und den optischen Vorzügen der Armbanduhr haben möchte, sollte auf eine entsprechende Pflege und Lagerung der Uhren achten. Wir verraten, worauf es ankommt.

Grundlagen der Uhrenpflege

Die AP Royal Oak, eine Uhr, in die man investieren sollte. Diese und zahlreiche weitere Modelle wie Rolex-Uhren bedürfen einer präzisen Pflege. Haben Käufer eine Uhr mit Automatikwerk ausgewählt, muss die Krone anfangs bis zu 30-mal umgedreht und anschließend aufgezogen werden. Ist ein leichter Widerstand spürbar, ist das Gerät auch schon funktionsbereit. Uhrwerke mit Handaufzug sind an einem starken Widerstand erkennbar, deren Krone jedoch keinesfalls überdreht werden darf. Daraufhin ist es wichtig, die Krone nach dem Aufziehen sachgemäß zuzudrehen, damit ein Wasser ins Innenteil gelangt. Eine tägliche Nutzung der Armbanduhren ist unerlässlich. Durch entsprechende Bewegungen und Vibrationen funktioniert das Uhrwerk kontinuierlich. Soll die Uhr mit integriertem automatischem Uhrwerk nicht länger getragen werden, ist ein Uhrenbeweger eine gute Option. Dieses Accessoire sorgt für stetige Bewegungen des Geräts, damit die Uhr nicht stehenbleibt. Verstummt das Ticken dennoch, kann die Armbanduhr einfach wieder mit der Krone aufgezogen werden.

Achtung vor Magnetfeldern

Täglich sind Armbanduhren alltäglichen Strapazen ausgesetzt. Bereits leichte Stöße und Reibungen führen an den Geräten zu äußerlichen Schäden. Doch auch der Magnetismus der Uhr ist sensibel. Heutzutage sind zahlreiche Elektrogeräte wie Tablets, Laptops, Handys, Kühlschränke, Induktionskochfelder oder Mikrowellen Magnetfeldern ausgesetzt, welche die Präzision der Uhr einschränken. Das bedeutet zwar nicht, die Armbanduhr von allen Haushaltsgeräten fernzuhalten. Allerdings sollte die Uhr nicht unbedingt neben ladenden Handys hingelegt werden.

Tipps zur Pflege des Uhrenarmbands

Genauso wichtig wie die uneingeschränkte Funktionalität einer Uhr ist deren optisches Erscheinungsbild. Schließlich sind insbesondere hochwertige Uhren sehenswerte Schmuckstücke, die einer besonderen Pflege bedürfen. Durch den stetigen Kontakt mit der Haut sind die Armbänder einer Reibung ausgesetzt. Durch einen regelmäßigen Öffnungs- und Schließvorgang treten am Armband schnell Abnutzungserscheinungen auf. Die Pflege der Armbänder hängt vom jeweiligen Material ab.

Lederarmbänder

Armbänder aus feinem Naturmaterial sind besonders empfindlich. Zum Schutz vor Verfärbungen ist von einem direkten Kontakt mit Wasser abzusehen. Durch starke Sonneneinstrahlung bleicht die Farbe des Armbands im Laufe der Zeit aus. Da kosmetische Erzeugnisse wie Parfums und Cremes Flecken verursachen, kommen diese Pflegemittel ebenfalls nicht in Betracht. Stattdessen empfiehlt sich eine regelmäßige Säuberung mit Lederpflege.

Kautschukarmbänder

Kautschuk ist ein weiteres Naturmaterial, das dennoch wesentlich robuster als Leder ist. Nichtsdestotrotz bleicht Kautschuk bei stetiger Sonneneinstrahlung ebenfalls schnell aus. Ein Kontakt mit Nagellift führt zu unschönen Flecken.

Armbänder aus Metall

Obwohl Armbänder aus Metall aus robustem Metall bestehen, ist bei diesem Material eine halbjährliche Grundreinigung notwendig. Für die Pflege bedarf es einer weichen Bürste, die mit Seifenwasser getränkt ist, um alle Einzelteile des Metallarmbands abzubürsten. Daraufhin wird das Armband mit einem weichen Mikrofasertuch poliert. Nach einem Tauchgang in mit Chlor oder Salz angereichertem Wasser bedarf das Armband einer gründlichen Spülung mit Leitungswasser.

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