Wohnraumbeleuchtung – wie energieeffizient sind nachhaltige Lichtquellen?

(lb – 22.10.20) Im Haushalt entstehen rund zehn Prozent der Stromkosten durch die Beleuchtung der Wohnräume. Dabei können ineffiziente Lampen den Stromverbrauch merklich erhöhen, während nachhaltige Lichtquellen die Umwelt schonen und gleichzeitig helfen, Energiekosten einzusparen. Im Zusammenhang mit ökologischer Lichttechnik gibt es jedoch einiges zu beachten.

Ökologische Leuchtmittel müssen schadstofffrei sein

Licht ist nicht nur am Arbeitsplatz von großer Bedeutung. Auch im Privatbereich sollte bei der Beleuchtung auf die richtige Helligkeitsstufe geachtet werden, da jede Lichtquelle einen Einfluss auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit hat. Gut beleuchtete Arbeitsplätze können die Sicherheit im Arbeitsumfeld erhöhen, die Augen schützen und Unfällen vorbeugen. Verglichen mit einer herkömmlichen Beleuchtung ist ein nachhaltiges Beleuchtungskonzept außerdem energiesparender. Aufgrund der längeren Lebensdauer ökologischer Leuchtmittel sinkt gleichzeitig die Austauschrate der Lampen. LEDs besitzen zudem den Vorteil, dass sie schadstofffrei sind und als Außenbeleuchtung eingesetzt durch ihr klar gerichtetes Licht auch Lichtimmissionen verhindern.

Bei einer Lichtimmission handelt es sich um eine Form von Lichtverschmutzung des Nachthimmels, die durch starkes in die gesamte Umgebung abstrahlendes Licht auftritt und auch in Vorgärten und Häuser eindringt, sodass der natürliche Lebensrhythmus nachtaktiver Insekten gestört wird. Im Unterschied dazu verfügen LEDs über eine hohe Lichtqualität und eine beachtliche Ökobilanz. Grundsätzlich sind LED-Leuchtmittel, wie sie beispielsweise bei gluehbirne.de zu finden sind, für die Wand- oder Deckenmontage vorgesehen, allerdings ist eine LED-Beleuchtung auch für andere Einsatzbereiche geeignet. So können Smart-LEDs, die via Bluetooth, WLAN oder über eine dazugehörige Smartphone-App gesteuert werden, Bestandteile des Smart-Home-Konzepts sein.

Wo können LED-Anwendungen eingesetzt werden?

Selbst den Schein einer alten Kerosinlampe kann man heute per LED imitieren

Leuchten mit optimierter Reflektor- und Linsentechnologie sollen das Licht gezielt auf die zu beleuchtenden Flächen lenken. Da es sich bei einer LED-Lampe jedoch um ein kompliziertes Halbleiterbauteil handelt, unterscheidet sich die Funktionsweise grundlegend von der herkömmlichen Glühlampe. Energiesparlampen sind kompakte Leuchtmittel, die meist zum Ersatz von Glühlampen verwendet werden. Oft verfügen Stromsparlampen über einen Sockel der Art E27 oder E14. Dieser passt in die üblicherweise für Glühlampen verwendeten Lampensockel.

Da die Abmessungen von Energiesparlampen häufig etwas größer sind, passen diese Leuchtmittel nicht in alle Leuchten. Aufgrund des enthaltenen Quecksilbers gelten alte Energiesparlampen als Sondermüll, sodass diese keinesfalls im Hausmüll entsorgt werden dürfen. Meist werden alte Modelle von den örtlichen Wertstoffhöfen zurückgenommen, wo sie einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden.

Falls eine Stromsparlampe im Haushalt zerbricht, sollte für eine gute Durchlüftung gesorgt werden. Ob eine Lampe tatsächlich energieeffizient ist, lässt sich am EU-Energielabel, das auf der Produktverpackung zu finden sein sollte, erkennen. Meist erreichen LEDs die besseren Energieeffizienzklassen (A+ und A++), während Energiesparlampen etwas schlechter abschneiden und zumeist in die niedrigere Klasse A eingestuft werden.

Zu den wichtigen Kriterien, die Leuchtmittel erfüllen sollten, zählt die Betriebsdauer. Diese kann bei LEDs je nach Anschaffungspreis variieren und liegt meist zwischen 6.000 und 15.000 Stunden. Im Gegensatz zu anderen Beleuchtungsmittel enthalten LEDs kein Quecksilber, sodass keine Schadstoffe freigesetzt werden, falls eine Lampe zu Bruch geht. Moderne LEDs sind aufgrund ihrer starken Lichtausbeute für beinahe jeden Zweck einsetzbar. Häufig findet man LED-Anwendungen in der Allgemeinbeleuchtung im Haushalt oder im Büro sowie als Außenbeleuchtung in Form von LED-Leuchten für den Garten. Da sich LEDs durch ihre schmale Ausführung sowie ihre geringe Einbautiefe auszeichnen, können diese Leuchtmittel für Decken eine Alternative zu herkömmlichen Hängeleuchten darstellen.

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