0:0-Unentschieden zwischen dem SV Sandhausen und Duisburg

(mb – 10.11.18) Trotz einer starken Schlussphase, in der Korbinian Vollmann mit einem Latten-treffer die beste Chance des Spiels hatte, trennen sich der SV Sandhausen und der MSV Duisburg mit einem torlosen Remis.

Rasanter Beginn

SVS-Trainer Uwe Koschinat beginnt mit der gleichen Startformation, wie vor einer Woche beim Auswärtsspiel in Dresden (1:3). Für Zhirov und Rossipal nehmen Seegert und Guédé auf der Bank Platz.

Die Partie braucht keine Anlaufzeit, gleich in der dritten Minute muss der SVS zum ersten Mal durchatmen: Nach einer abgewehrten Ecke von Schnellhardt kommt Engin aus 20 Metern an den Ball und zieht volley ab. SVS-Keeper Lomb hebt ab und kratzt den Ball aus dem linken oberen Winkel. Den anschließenden Kopfball des ehemaligen Sandhäusers Sukuta-Pasu fängt der Schlussmann sicher. Nur vier Minuten später sind die Gastgeber dem Führungstreffer nahe: Nach einer Flanke von Klingmann kommt Schleusener am Elfmeterpunkt an den Ball und versucht es per Drehschuss, übersieht dabei jedoch den besser postierten Vollmann. Die anschließende Ecke bringt nichts ein.

Wootens Treffer zählt nicht

Trotz dieser guten Chance ist es der MSV Duisburg, der in der Anfangsphase den Ton angibt. Es dauert eine Viertelstunde, bis auch der SVS auf Betriebstemperatur ist. Und in der 16. Minute erzielt Wooten nach schönem Zusammenspiel von Paqarada und Karl sogar die 1:0-Führung, die jedoch kurz darauf wegen Abseits wieder zurückgenommen wird.

Vollmann aus der Distanz

Die nächsten 15 Minuten sind arm an Höhepunkten. Vollmann probiert es aus aussichtsreicher Freistoßposition direkt, sein Schuss bleibt jedoch an der Duisburger Mauer hängen. Beide Mannschaften sind darauf bedacht, keine Fehler zu machen. In der 39. Minuten kann sich erneut Vollmann gut über die linke Seite durchsetzen, zieht nach innen und schießt, verfehlt jedoch das Tor. Bis zur Halbzeit passiert nichts mehr und so bittet Schiedsrichter Günsch beim Stande von 0:0 in die Kabine.

Lomb weiter sicher

Durchgang zwei beginnt zunächst ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten. In der 52. Minute kann der SVS seine nächste Chance verzeichnen. Linsmayer probiert es aus der Distanz, MSV-Keeper Mesenhöler pariert sicher. Gefährlicher ist der Versuch von Stoppelkamp auf der Gegenseite in der 54. Minute. Lomb ist jedoch schnell genug unten und hat den Ball im Nachfassen.

Behrens kommt für Schleusener

Nach dem erneut munteren Beginn hat Klingmann eine gute Gelegenheit, als er nach einer Flanke von Karl über rechts in den Strafraum eindringt, seinen Schuss aus spitzem Winkel aber nicht aufs Tor bringen kann. Abschließend versuchen beide Trainer mit Auswechslungen neue Akzente zu setzen. In der 68: Minute bringt Uwe Koschinat Behrens für Schleusener. Und der neue Mann fügt sich direkt mit einem Torschuss ein, scheitert jedoch ebenfalls aus spitzem Winkel an Mesenhöler.

Vollmann trifft die Latte

In der 73. Minute dann die riesen Gelegenheit für den SVS: Vollmann kommt nach einer Klingmann-Flanke auf Behrens im Strafraum an den Ball und zieht ab, trifft jedoch nur den Querbalken. Behrens‘ Nachschuss landet im Toraus. Doch dieser Moment ist Startschuss einer Drangphase, in der der SVS gleich mehrfach die Führung auf dem Fuß hat, doch die Kugel will einfach nicht über die Linie. In der 78. Minute blockt Bomheuer einen Paqarada-Schuss in allerhöchster Not, nachdem der MSV den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum bekommt. Koschinat will den Druck aufrechterhalten und bringt eine Minute später Felix Müller für den fleißigen Vollmann. Für die letzten Minuten kommt auch Karim Guédé für Wooten ins Spiel. Am Ende bleibt es trotz einer drangvollen Schlussoffensive beim torlosen Unentschieden.

Nach der Länderspielpause gastiert der SVS am Samstag, den 24. November, bei Holstein Kiel.


SV Sandhausen: Lomb – Klingmann, Karl, Verlaat, Paqarada – Linsmayer (C), Förster – Gíslason, Vollmann (79′ Müller) – Schleusener (68′ Behrens), Wooten (87‘ Guédé)

MSV Duisburg: Mesenhöler – Wiegl, Bomheuer, Nauber, Wolze (C) – Hajri (85′ Albutat) – Stoppelkamp (73‘ Daschner), Schnellhardt, Engin – Tashchy, Sukuta-Pasu (66′ Iljutcenko)

Tore: –

Zuschauer: 5.534

Schiedsrichter: Christof Günsch

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