Episode 11
„Ein Rettungsplan muss her!“

Erich machte sich auf den Weg, die Goldglückwiese heldenhaft zu retten. Als erstes flog er so schnell wie er konnte zum Glockenturm. Dort arbeitete das Eichhörnchen Denni Denkscharf. Er entwickelte dort die abgefahrensten Erfindungen und auch den Glockenturm selbst, der die Tiere morgens weckte, hatte er gebaut. Nur ein Denni Denkscharf hätte so ein gut verstecktes Haus bauen können, in dem Diabolo lebte. Er brauchte also die Baupläne, um zu wissen, wo er am besten in die Kobel kommen konnte, ohne gesehen zu werden.

Erich erklärte ihm alles und Denni gab ihm ohne zu zögern die Baupläne. Das Eichhörnchen gestand reumütig: „Nichts und niemand klaut mir meine Erfindungen und ganz bestimmt nicht mein Zuhause, aber meine Liebe zu Haselnüssen hat mich schwach gemacht. Diabolo hat mich mit Nüssen bestochen, ihm meine Kobel zu überlassen. Diese reichen mir sogar bis heute…. Ich bin schwach und gierig nach Nüssen…. Doch wenn ich gewusst hätte, was diese fiese Spinne vor hat, hätte ich das natürlich niemals zugelassen!“

„Denni, du musst mir aber noch einen Gefallen tun. Du musst von deinem Aussichtsturm rufen, dass alle Bewohner in ihren Häusern bleiben sollen, aber sich keine Sorgen machen müssen. Du kannst dir von mir aus einen Grund ausdenken. Ich muss jetzt aber!“, rief die Hummel und sauste los. Doch Denni rief ihn zurück: „Halt Erich, ich hab noch was für dich, wenn du eine kleine Unterstützung brauchst.“ Das Eichhörnchen gab Erich dann ein kleines Fläschchen, in dem sich „Anti- Klebikus“ befand. Denni Denkscharf erklärte: „Anti- Klebikus ist meine neuste Erfindung. Egal, was du damit einsprühst, kann nicht festgehalten werden. Gemacht hab ich es aus dem Saft der Lotusblume, die bekannt für den Lotusblumeneffekt ist. Also, viel Glück mein gestreifter Freund.“

Jetzt sauste Erich aber wirklich los. Auf Dennis Bauplänen entdeckte Erich, dass es ganz unten einen Notausgang gab, den man eigentlich kaum sah. Also machte er sich im Senkflug auf den Weg zum Notausgang. Dort angekommen, versuchte er sich ein Bild von der Situation zu machen. Als erstes musste er Mirabella finden. In den Bauplänen waren viele Gänge verzeichnet. Wo konnte sie nur gefangen gehalten werden? Was war der sicherste Raum?

Natürlich, plötzlich zuckte Erich zusammen, so eine gute Idee schoss durch seinen Körper. In der Vorratskammer, dem Raum, den der nussverliebte Denni wohl am besten geschützt hatte. Auf dem Plan war sie eingezeichnet. Erich nahm seine ganze Kraft zusammen und flog im Schleichflug durch die Gänge – immer in der Angst, entdeckt zu werden.

Erichs Freundin Mirabella

Bald kam er an der Tür zur Vorratskammer an. Er stieß sie auf, doch der Raum war leer. Er schaute sich um, doch nichts war zu sehen. An der Wand hing ein schönes Gemälde der Goldglückwiese. Er flog näher ran und irgendwie machte das Bild Geräusche. Erich verstand, dass das Bild nicht die Geräusche machte, sondern sie aus dem Raum dahinter kamen. Also schob er das Bild zur Seite und dort saß Mirabella- gefesselt und geknebelt.

Er befreite sie: „Ich bin so froh dich zu sehen, aber wir müssen Diabolo jetzt aufhalten. Sie sind gerade dabei, das Netz aufzuspannen und wir müssen sie unbedingt aufhalten!“, erklärte sie aufgeregt. Erich versuchte, sich in der ganzen Aufregung einen Plan zu überlegen. „Mit was schlägt man eine Spinne am besten? Natürlich! Mit ihren eigenen Waffen!“, schrie Erich auf.


Weiterlesen: Teil V – „Kampf dem Bösen!“


 

Anmelden | Entworfen von Gabfire themes

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Informationen...

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen