29. Juli – Ausbau Leimbach-Unterlauf zwischen Nußloch und Kirchheimer Mühle

Regierungspräsidium Karlsruhe lädt zu einer Informationsveranstaltung am 29. Juli 2014 in Leimen-St. Ilgen ein.

4007 - Leimbach in Nußloch(rp – 19.7.14) Das Regierungspräsidium wird gemeinsam mit den kommunalen Projektpartnern Nußloch, Leimen, Sandhausen und Heidelberg am 29. Juli 2014, um 18:00 Uhr,

in der Kurpfalzhalle, Pestalozzistraße 9, in Leimen-St. Ilgen den Bürgerinnen und Bürgern und der interessierten Fachöffentlichkeit den aktuellen Planungsentwurf zum „Ausbau Leimbach-Unterlauf zwischen Hochwasserrückhaltebecken Nußloch und der Kirchheimer Mühle“ vorstellen.

Ziel des Projektes „Ausbau Leimbach-Unterlauf“ ist die Herstellung des hundertjährlichen Hochwasserschutzes am Leimbach zwischen dem Hochwasserrückhaltebecken Nußloch und der Kirchheimer Mühle. Gleichzeitig sollen auf dem ca. 6,5 Kilometer langen Gewässerabschnitt die Deiche saniert und die ökologischen Verhältnisse wesentlich verbessert werden. Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe hat hierzu seine Planung wesentlich überarbeitet und umfangreiche Entwürfe der Wasserbau- und Umweltplanung erstellen lassen.

4007 - Leimbach bei LeimenIm Mittelpunkt des Bürgerabends steht die aktive Phase. Dort wird der aktuelle Planungsentwurf an Stellwänden erläutert werden und es besteht für die Teilnehmer die Gelegenheit, sich ausführlich über die geplanten Wasserbau-, Gewässerökologie- und Naturschutzmaßnahmen zu informieren. Während der Veranstaltung besteht Zeit für Fragen und Anregungen.

Zwischen dem Absturz bei der Massengasse in Nußloch und der Kirchheimer Mühle ist vorgesehen, die Gewässersohle tiefer zu legen und die bestehenden Deiche weitestgehend zurückzubauen. Im Bereich zwischen dem Hochwasserrückhaltebecken und dem Absturz steht die Anpassung der Leimbachdeiche im Vordergrund.

Die vorhandenen, für Gewässerlebewesen unüberwindbaren Abstürze im Leimbach sollen entweder beseitigt oder durch fischpassierbare Bauwerke ersetzt werden. An einzelnen Stellen soll der Leimbach durch Rückverlegung der Deiche aufgeweitet werden und eine größere Überflutungsaue erhalten. Dies führt zu positiven Effekten beim Hochwasserschutz und es bietet Raum für vielfältige gewässerökologische Maßnahmen. Es ist vorgesehen, diese ökologischen Trittsteine zudem durch sogenannte „Instream-Maßnahmen“ wie beispielsweise Strömungslenker aus Totholz zu vernetzen. Durch die Umgestaltungen sollen die ökologischen Bedingungen am Leimbach erheblich verbessert und die Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie erreicht werden.

4007 - Leimbach Unterlauf KarteDer weitere Planungsprozess soll von Vertretern der Kommunen, Verbände, Fachbehörden, Betroffenen und interessierten Bürgern begleitet werden. Das Ziel dieses nun beginnenden, intensiven Abstimmungsprozesses ist eine Genehmigungsplanung, die möglichst von allen Beteiligten mitgetragen wird.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Nußloch, Leimen, Sandhausen und Heidelberg, die nicht unmittelbar vom Vorhaben betroffen sind und den weiteren Planungsprozess begleiten möchten, ausgewählt. Sie können sich für die Auswahl im Rahmen der Veranstaltung bewerben oder bereits vorab ihr Interesse per E-Mail unter Angabe von Namen und Anschrift an folgende E-Mail-Adresse: [email protected]  bekunden.

Weitere öffentliche Veranstaltungen werden folgen. Für die Grundstückseigentümer, die durch die aktualisierte Planung betroffen sind, ist eine ergänzende Veranstaltung im Herbst 2014 geplant.

Die Planentwürfe werden etwa eine Woche vor der Veranstaltung <hier> zur Verfügung gestellt.

 

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