33 Meter hoch mit ausladender Krone: Die Hirschberger Winterlinde

(rnk – 19.1.22) Auch im Kommunalwald von Hirschberg befindet sich ein besonderer Baum, den das Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises heute vorstellt: eine Winterlinde (Tilia cordata), die als Naturdenkmal ausgewiesen und damit besonders geschützt ist. Die Linde gehört zu den Baumarten, die in unseren Wäldern eher selten zu finden sind. Meist wächst sie im Schatten von Eichen und Buchen und kommt nur schwer durch deren Kronendach ans Sonnenlicht. Deshalb ist die Hirschberger Linde mit ihren 33 Metern Höhe und ihrer ausladenden Krone eine wirkliche Besonderheit. Die gewaltigen, starken Äste ragen in alle Himmelsrichtungen und halten alle in der Nähe wachsenden Bäume in Schach.


Besondere Bäume:


Wirklich ein ganz besonderer Baum: Blick in die Krone der beeindruckenden Hirschberger Linde.

Revierförster Walter Pfefferle kennt die etwa 220 Jahre alte Linde schon lange und freut sich besonders über die Baumhöhlen, in denen verschiedene Spechte und weitere Arten eine Heimat finden. Außerdem setzen die Forstleute im Hinblick auf den Klimawandel Hoffnungen in die Baumart Linde. „Wir wissen, dass sie mit Trockenheit vergleichsweise gut zurechtkommt. Daher fördern wir die Winterlinde überall da, wo sie schon wächst und pflanzen sie auch verstärkt an“, so Pfefferle. Die vielen Verdickungen am Stamm, die Maserknollen genannt werden, stammen von immer wieder austreibenden Knospen in der Rinde und sind bei alten Linden häufig zu beobachten.

Das Holz der Linde gilt als das beste heimische Schnitzholz, da es weich ist und nicht splittert. Es wird auch als „Heiligenholz“ bezeichnet, da viele Krippenfiguren, Wand- und Altarfiguren in Kirchen daraus geschnitzt sind. Die Winterlinde, auch „Herzblättrige Linde“ oder „Herzblattlinde“ genannt, war früher ein beliebter Treffpunkt inmitten eines Ortes für die Bevölkerung und auch die Verliebten. Ein Treffen unter dem Baum gab dem Glauben nach Kraft und Stärke.

Es lohnt sich bei einem schönen Spaziergang durch den Hirschberger Wald diese Linde zu entdecken und zu bestaunen. Sie ist im Distrikt „Kanzelberg“ zwischen Leutershausen und Heiligkreuz zu finden, in der Nähe des Pavillonwegs. Da die Linde recht versteckt im Wald liegt, ist sie am besten über die Geo-Koordinaten 49°30’9.5“N 8°41’12.3“E aufzufinden.

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