6. Dezember: Vortrag „Lumen Gentium“

Bildungswerk St. Aegidius – Gemeinsame Einladung der Bildungswerke unserer Seelsorgeeinheit zum Vortrag des Jesuiten Pater Burghard Weghaus: „Lumen Gentium“, Do, 6. 12. 2012; 19.30 Uhr, Maximilian-Kolbe-Haus, Aegidiusweg, St. Ilgen

Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-5) wollte das christliche Leben unter den Gläubigen mehren und die Einrichtungen den Notwendigkeiten unserer Zeit besser anpassen. Was immer zur Einheit aller an Christus Glaubenden beitragen könnte, sollte gefördert werden. So entstanden16 Dokumente (das heißt: vier Konstitutionen, neun Dekrete und drei Erklärungen).

Lumen Gentium: Welche Rolle spielt die Kirche im Heilsplan Gottes?

Die Konstitution über die Kirche „Lumen Gentium“ ist vielleicht das wichtigste Dokument, da es das Denken über die Kirche wiedergibt. Die Kirche wurde in den Jahrhunderten vorher als „perfekte Gesellschaft“ verstanden, weil sie sich klar in die beiden Stände der Kleriker (Lehrer) und der Laien (Hörer) gliederte. Dann galt Kirche auch als mystischer Leib Christi, als der in der Zeit fortlebende Christus, ja sogar als Verlängerung der Inkarnation, die sich im kirchlichen Amt fortsetzt. Die Begriffe „Volk Gottes“ und „gemeinsames Priestertum aller Gläubigen“ waren in der Tradition nicht neu, sie wurden aber neu belebt und haben wohl, mehr als erwartet, eine eigene Dynamik entwickelt.

 

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