Kalle (5), Lina (7) und Mia (9) bastelten für Ukrainehilfe: Über 100,- € Spendensumme
(fwu – 2.4.22) Ein fantastisches Zeichen von Solidarität mit der im Krieg befindlichen Ukraine und den Flüchtlingen in Deutschland setzten ausgerechnet die Jüngsten. Selbst wenn sie noch gar nicht wissen, was das schwierige Fremdwort Solidarität bedeutet, so haben sie doch genau erkannt, dass man helfen muss, wenn man helfen kann.
Durch Gespräche im Familien- und Freundeskreis hatten die Kinder Kalle (5), Lina (7) und Mia (9) vom Krieg, von seinen Schrecken und vom Flüchtlingsstrom erfahren und bekamen Mitleid. Und dieses Mitleid haben sie tatsächlich in echte Handlungen und tatsächliche Hilfe umgesetzt.
Sie bastelten aus Efeu, das im heimischen Garten im Leimener Graubrunnenweg wuchs, Frühlingskränze, stellten in der Einfahrt Tische auf und verkauften diesen Schmuck an Passanten und in der Nachbarschaft. Ein richtiges kleines Geschäft hatten die drei Jungunternehmer aufgemacht. Komplett mit Kasse und Werbung. Auf dem Werbeschild standen auch gleicht der Grund und die Preise: „Spende für die Ukraine mit Efeugränze. 1-er 60 ct | 5 für 3,- €).
Die ganze letzte Woche bei dem damaligen schönen Frühlingswetter zogen sie ihre Spendenaktion durch und können nun mit Stolz auf über 100,- € blicken. Diese stattliche Summe wollen sie baldmöglichst der Leimener Tafel spenden, die kaum noch Lebensmittel vorrätig hat und zusätzlich zum normalen Kundenstamm jetzt auch noch die bisher angekommenen ca. 200 Ukraine-Flüchtlinge mit versorgen muss.
Kalle, Lina und Mia dürften damit zu den jüngsten Spendern der Tafel bisher gehören und sind ein tolles Vorbild für andere, die auch Mitleid mit Geflüchteten haben: Niemand ist zu klein, um helfen zu können! Prima!!
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