Neujahrsspaziergang am Hilsbacher Eichelberg – „Ein Ort zum Durchatmen“

Die Aussichtsplattform am Eichelberg mit ihrem wundervollen Panoramablick.

(pm – 31.12.25) Wenn der Kopf noch von den Turbulenzen der Silvesternacht summt und der Geist nach frischer Luft und Weite verlangt, dann sei Ihnen ein Ausflug in die sanften Höhen des Kraichgaus ans Herz gelegt – zum Hilsbacher Eichelberg, wo die Seele aufatmen darf und der Blick sich weitet bis hin zum Horizont. Nur etwa dreißig Kilometer von Leimen entfernt liegt ein Ort, den man mit Fug und Recht als „Panoramabühne der Natur“ bezeichnen kann.

Die hölzerne Aussichtsplattform am Eichelberg, mit Bedacht auf 326 Metern Höhe errichtet, erhebt sich über die Baumwipfel wie ein stiller Wächter über das Land. Was einem dort geboten wird, ist kein gewöhnlicher Ausblick – es ist ein visuelles Festspiel: Schwarzwald, Löwensteiner Berge, Stromberg – all dies liegt dem staunenden Auge zu Füßen. An klaren Tagen reicht der Blick gar bis zur Hornisgrinde, die sich fast ehrfürchtig am Horizont erhebt.

Förster Dietmar Weiland genießt den Ausblick von seinem Lieblingsort im Revier.

Der Forstbeamte Dietmar Weiland, ein Mann mit Vision und Liebe zu seinem Revier, war der geistige Vater dieser Plattform. Aus dem Holz der heimischen Douglasien, eigenhändig gefällt und entrindet, wurde das Bauwerk errichtet – ein berührendes Zeugnis bürgerschaftlichen Engagements und handfester Heimatverbundenheit. Die Namen der drei Initiatoren – Eggensperger, Stichling, Weiland – sind auf einem Täfelchen festgehalten, das leise davon erzählt, wie Gemeinschaft Werke schafft, die bleiben.

In der Mitte der Plattform hilft eine Orientierungstafel bei der geografischen Einordnung des Gesehenen. Für Kenner wie für neugierige Wanderer ein sinnvolles Hilfsmittel – und wer ein Fernglas mitführt, wird belohnt mit Details, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. Weiland selbst empfiehlt den Besuch zum Sonnenaufgang – ein Moment, der einem poetischen Gemälde gleichkommt, in dem Licht, Land und Luft eine Symphonie aus Farbe und Klarheit spielen.

Doch damit nicht genug: Der Erlebniswanderweg „Hilsbacher Eichelberg“ führt in rund fünf Kilometern durch Natur, Geschichte und Geologie, flankiert von 20 didaktisch ansprechenden Stationen. Ob beim Waldxylophon, beim Weitsprung-Test oder beim Studium des Weinbaus – Groß und Klein kommt auf seine Kosten. Dank der gut ausgeschilderten Wege, der maßvollen Steigungen (gerade einmal 100 Höhenmeter!) und der wohlplatzierten Informationen ist dieser Rundweg ein Musterbeispiel gelungener Umweltpädagogik.

Der ideale Startpunkt befindet sich am Hilsbacher Waldsee, wo auch ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Von dort aus führt der Weg durch eine der reizvollsten Regionen des Rhein-Neckar-Kreises.

Also: Wer das neue Jahr mit einem klaren Kopf, frischer Lunge und einem Gefühl von Weite beginnen will, der sollte den Hilsbacher Eichelberg besuchen. Ein echter Geheimtipp (na gut, jetzt nicht mehr …)

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