Taufpaten gesucht: Werden Sie Teil der Tiger-Geschichte im Zoo Heidelberg

Tigerin Karis ist eine erfahrene Mutter. Sie hat bereits fünf Jungtiere erfolgreich aufgezogen. Auf dem Foto ist das Geschwisterpaar des vergangenen Wurfs aus dem Jahr 2023 zu sehen. (Archiv-Foto: Zoo Heidelberg)

(zoo – 31.1.26) Im Heidelberger Zoo gibt es derzeit nicht nur leise Pfoten und neugierige Blicke, sondern auch große Erwartungen: Zwei junge Sumatra-Tigerinnen erblickten kürzlich das Licht der Welt – ein freudiges Ereignis, das nicht nur das Herz der Tierpfleger höherschlagen lässt. Nun sucht der Zoo, mit wohlgesetzter Geste an die Öffentlichkeit, nach Namen für den gestreiften Nachwuchs. Und hier ist die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich erwünscht.

Der Zoo Heidelberg lädt ein zu einem Namenswettbewerb, der bis Sonntag, den 8. Februar 2026, läuft. Gesucht werden klangvolle, kurze Namen – idealerweise inspiriert von der asiatischen oder indonesischen Sprachwelt, um die Herkunft der Sumatra-Tiger zu ehren. Es ist ein Aufruf zur Kreativität, zur Anteilnahme, vielleicht auch zur Poesie. Denn in jedem Namen schwingt ein kleines Stück Welt, ein Hauch von Bedeutung, ja ein Versprechen.

„Die Tierpfleger rufen die Tiere beim Namen, vor allem im Training“, erklärt Jasmin Leist, die für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit im Zoo verantwortlich ist. „Daher sollen die Namen eingängig und wohlklingend sein.“ Gleichzeitig betont sie, wie wichtig es sei, in der Namenswahl auch den bedrohten Lebensraum der Sumatra-Tiger nicht aus dem Blick zu verlieren – jene entlegenen Dschungelregionen Indonesiens, wo diese majestätische Unterart des Tigers in freier Wildbahn immer seltener wird.

Die Teilnahme am Wettbewerb ist denkbar einfach: Vorschläge können per E-Mail, über die sozialen Netzwerke des Zoos – namentlich Instagram und Facebook – oder ganz klassisch per Post eingereicht werden. Auch vor Ort steht eine Einwurfbox an der Zoo-Kasse bereit, in die Besuchende ihre Namensideen einwerfen können. Nach dem Einsendeschluss wird der Zoo eine Vorauswahl treffen und diese zur öffentlichen Abstimmung auf der eigenen Website präsentieren.

Damit wird die Namensfindung der beiden kleinen Raubkatzen zu einer gemeinschaftlichen Angelegenheit, zu einem zarten Band zwischen Mensch und Tier, Zoo und Stadt. Man darf hoffen, dass die Namensgeber der jungen Tigerinnen mit ihrer Wahl nicht nur das Herz der Tierpfleger treffen, sondern auch ein wenig den Geist jener Welt, aus der diese Tiere stammen – eine Welt, die es zu bewahren gilt. So wird ein einfacher Name zu einem Zeichen der Nähe, des Respekts und der Hoffnung. Ein schönes Vorhaben – und ein schöner Anlass, die eigene Kreativität in den Dienst des Artenschutzes zu stellen.

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