Wenn das Knie streikt: Was hilft – und was nicht
(pm – 21.2.26) D
as Knie ist kein Ersatzteil, das man mal eben tauscht. Es trägt uns durchs Leben. Arbeit, Sport, Garten, Treppe – alles läuft über dieses Gelenk. Wenn es schmerzt, merkt man schnell, wie abhängig man davon ist.
Am Mittwoch, 25. Februar 2026, geht es bei den ZAP-Gesundheitslinien um genau dieses Thema. Von 18.45 bis 19.30 Uhr sprechen zwei Orthopäden der ATOS Klinik Heidelberg über Verletzungen des Kniegelenks und darüber, was heute medizinisch möglich ist. Der Eintritt ist frei.
Es geht nicht nur um Operationen. Im Gegenteil. Zunächst steht die Frage im Raum, wie sich Verletzungen vermeiden lassen. Prävention klingt trocken, ist aber schlicht die Kunst, Schaden gar nicht erst entstehen zu lassen. Richtige Belastung, Muskelaufbau, saubere Bewegungsabläufe – das sind keine Modewörter, sondern handfeste Maßnahmen.
Wenn doch etwas passiert ist, werden konservative Therapien erläutert. Also alles, was ohne Operation auskommt. Physiotherapie, gezieltes Training, Schmerztherapie. Und dann natürlich die operative Versorgung – wann sie sinnvoll ist und wann nicht. Nicht jedes kaputte Knie braucht sofort ein neues Teil.
Ein eigener Schwerpunkt liegt auf der Rehabilitation. Denn selbst die beste Operation nützt wenig, wenn danach nichts mehr passiert. Wer zu früh aufgibt oder sich nicht bewegt, verschenkt Chancen. Wer zu viel will, riskiert Rückschläge. Das richtige Maß entscheidet.
Referenten sind Prof. Dr. med. Holger Schmitt und Dr. med. Gregor Bersch. Beide sind Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Sportmediziner an der ATOS Klinik Heidelberg. Sie kennen das Knie nicht nur aus Lehrbüchern, sondern aus dem Alltag in Praxis und OP.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Beschwerden haben, sich informieren wollen oder schlicht verstehen möchten, was im eigenen Gelenk passiert. Ohne Fachchinesisch. Ohne Verkaufsveranstaltung.
Ort ist das ZAP. Veranstalter sind ZAP Physiotherapie und T-Rena.
PS: Wer meint, Knieprobleme betreffen nur Fußballer, war vermutlich noch nie länger als fünf Minuten auf einer Leiter.
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