AWO-Ostermarkt in der Begegnungsstätte:
Viel Handarbeit und leckere Kuchen
(kar – 16.3.26) Schon am Eingang war klar: Hier wartete kein gewöhnlicher Nachmittag, hier zog der Frühling selbst durch die Tür. In der Begegnungsstätte Turmstraße Leimen öffnete gestern ab 14 Uhr der AWO-Ostermarkt – und viele Menschen kamen, um zu stöbern, einzukaufen und bei Kaffee und Kuchen zusammenzusitzen oder sich ein Stück Torte mit nach Hause zu nehmen.
Unter dem Dach der Begegnungsstätte reihten sich weiß gedeckte Tische aneinander. Darauf standen Osterdekoration, Handarbeiten, Gläser mit Selbstgemachtem und viele liebevoll präsentierte Kleinigkeiten. Alles wirkte, als hätten viele Hände über Tage hinweg daran gearbeitet – mit Geduld, mit Freude und mit einem feinen Blick fürs Detail.
Ein Markt, der den Frühling auf den Tisch legte
Wer den Ostermarkt betrat, sah keine hastig zusammengestellten Waren. Vor den Besucherinnen und Besuchern lag eine Fülle an Dingen, die Wärme ausstrahlten. Über den Tischen hingen grüne Kränze, kleine Eier, Hasenfiguren und bunte Bänder. Dazwischen standen Blumenarrangements, Moosschalen, Frühlingsgestecke und österliche Dekorationen, die sofort ins Auge fielen.
Besonders schön war, wie sorgfältig die Artikel zum Kauf präsentiert wurden. Da standen zarte Gestecke mit Blüten und Moos, kleine bepflanzte Schalen, dekorierte Eier, Häschen, Kränze und Tischschmuck. Manche Stücke wirkten verspielt und leicht, andere rustikal und natürlich. Vieles erzählte von Ostern, vom Neubeginn und von der Freude daran, die Wohnung für ein paar Wochen heller und freundlicher zu machen.
Für Kinderaugen hätten diese Tische wie eine Schatzinsel gewirkt: überall Farben, kleine Figuren, glänzende Eier, Punkte, Schleifen und Blüten. Hinter jedem Stück steckte etwas, das man nicht im Vorbeigehen übersieht – ein Federchen, ein bemaltes Detail, eine Blume, die genau an den richtigen Platz gesetzt wurde.
Handgefertigte Unikate mit Charakter
Ein besonderer Blickfang waren die handgefertigten Eulen und Hühner, die auf einem der Tische präsentiert wurden. Sie standen dort fast wie kleine Persönlichkeiten: bunt, rund, freundlich, mit kräftigen Farben und auffälligen Mustern. Eine Eule in warmem Braun, eine andere in sanftem Grau, dazu Hühner in leuchtendem Grün, Pinkrot oder Türkis mit Punkten – jedes Stück hatte seinen eigenen Ausdruck.
Gerade diese Arbeiten zeigten sehr schön, was einen solchen Markt ausmacht: Hier kaufte man Dinge mit Handschrift. Die Figuren hatten Witz, Charme und eine Eigenwilligkeit, die man nur bei Handarbeit findet. Sie passten als Osterdekoration, als Geschenk oder einfach als farbenfroher Hingucker für zuhause.
Eier, Blumen, Filz und feine Kleinigkeiten
Auch die kleineren Artikel luden zum genauen Hinsehen ein. An einem Drahtgitter hingen kunstvoll gestaltete Eier, jedes für sich ein kleines Schmuckstück. Einige waren mit Federn verziert, andere mit Blumen, mit kleinen Figuren oder mit zarten Dekorelementen. Daneben lagen und standen gefüllte Eier, bunte Eier und österliche Arrangements mit Frühlingsblumen.
Zwischen all dem waren auch Filzeier, Socken und Baby-Socken zu finden. Gerade diese Mischung machte den Reiz aus: Dekoratives stand neben Nützlichem, Verspieltes neben Handfestem. Wer kam, konnte sich etwas für die Fensterbank aussuchen, ein kleines Mitbringsel mitnehmen oder etwas Praktisches erwerben, das zugleich liebevoll gemacht war.
Dazu kamen Gläser mit Selbstgemachtem: Konfitüren in vielen Farben, ordentlich aufgereiht und mit Stoffhauben bedeckt. Schon beim Anblick entstand dieser vertraute Gedanke an Frühstückstische, frisches Brot und den Duft von Obst. Außerdem wurden Rotes Zwiebel Chutney, Apfel-Zwiebel Chutney und Pikante Paprika-Konfitüre angeboten. Das waren genau die Dinge, bei denen man nicht nur schaut, sondern gleich überlegt, zu welchem Käse, zu welchem Brot oder zu welchem Abendessen sie passen könnten.
Auch süßes Gebäck fehlte nicht. Auf den Tischen lagen hübsch verpackte Kleinigkeiten, darunter Cantuccini, Limetten Shortbread, Sizilianisches Mandelgebäck und Schoko-Crossies. Solche Artikel tragen den Marktgedanken in die Küche weiter: Man nimmt nicht nur etwas mit, man nimmt auch ein Stück Atmosphäre mit nach Hause.
Kuchen, Torten und ein Tisch voller Versuchungen
Sehr einladend präsentierte sich auch das Kuchenbuffet. Hinter der Theke standen leckere Kuchen und Torten, sorgfältig vorbereitet und ansprechend angerichtet. Zu sehen waren mehrere Sorten – von klassischen Kuchen bis zu sahnigen Torten. Wer davorstand, hatte die angenehme Qual der Wahl.
Viele Gäste nutzten genau das: Sie kamen zum Einkaufen, blieben auf ein Stück Kuchen und einen Kaffee oder holten sich Kuchen für zuhause ab. Diese Mischung aus Markt und Kaffeetafel gab dem Nachmittag eine besondere Lebendigkeit. Es ging nicht nur ums Kaufen, auch ums Verweilen, ums Plaudern und ums Wiedersehen.
Die Frauen hinter der Kuchentheke empfingen die Gäste freundlich und mit jener ruhigen Selbstverständlichkeit, die sofort Vertrauen schafft. So wurde aus einem Verkaufstresen ein Platz, an dem man gern stehen blieb und noch ein paar Worte wechselte.
Viele Besucherinnen und Besucher kamen
Der Ostermarkt wurde gut angenommen. Viele Leute kamen, um einzukaufen, die dekorierten Tische anzuschauen und das kulinarische Angebot zu genießen. Gerade auf solchen Märkten entsteht eine eigene Bewegung: Menschen bleiben stehen, zeigen auf ein Detail, entdecken etwas für den eigenen Tisch, lassen sich von Farben anziehen und gehen dann mit einer Tüte, einem Glas oder einem Stück Kuchen wieder weiter.
Zwischen all den Frühlingsfarben war spürbar, wie viel Vorbereitung in diesem Nachmittag steckte. Nichts wirkte zufällig. Die Tische waren reich bestückt, die Waren ordentlich arrangiert, der Außenbereich und die Innenräume passend geschmückt. So entstand ein Ostermarkt, der nicht laut sein musste, um Wirkung zu entfalten. Er überzeugte durch Sorgfalt, durch Handarbeit und durch den sichtbaren Wunsch, den Besucherinnen und Besuchern etwas Schönes anzubieten.
Bürgermeisterin Claudia Felden und AWO-Leiterin Cornelia Friedrich vor Ort
Unter den Gästen und Beteiligten waren auch Bürgermeisterin Claudia Felden und AWO-Leiterin Cornelia Friedrich, die auf dem Markt in roten Mänteln zu sehen waren. Ihr Besuch setzte einen sichtbaren Akzent an einem Nachmittag, der ganz im Zeichen von Osterfreude, Begegnung und engagierter Arbeit stand.
Auch die Helferinnen und Beteiligten der AWO zeigten sich gemeinsam – ein Gruppenbild hielt diesen Einsatz fest. Man sieht darauf Menschen, die mit anpackten, vorbereiteten, verkauften und den Markt trugen.
Ein Nachmittag, der nach Frühling aussah
Der AWO-Ostermarkt in der Begegnungsstätte Turmstraße Leimen zeigte gestern, wie viel Atmosphäre entsteht, wenn Handarbeit, Backkunst und österliche Ideen zusammenkommen. Zwischen Kränzen, Eiern, Konfitürengläsern, Chutneys, Gebäck, Hühnern, Eulen und Torten fanden die Besucherinnen und Besucher vieles, was Freude machte – und oft wohl auch einen Platz für zuhause.
Es war ein Markt mit Farben, Formen und freundlichen Gesichtern. Einer, bei dem man nicht nur einkaufte, man tauchte auch für einen Moment in eine liebevoll geschmückte Frühlingswelt ein.
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