Alles Gute zum Muttertag! AWO Leimen würdigte die Mütter mit Feier

7035 - Muttertagsfeier AWo - 2Der Muttertag in seiner heutigen Form wurde 1865 in der englischen und US-amerikanischen Frauenbewegung geprägt. Seit 1923 wird er auch in Deutschland gefeiert – ein Sonntag im Mai, bei dem der Hintergrund oft in Vergessenheit gerät oder von Konsumgedanken in Form großer Blumensträuße und prachtvoller Pralinenschachteln überlagert wird. Der Höhepunkt des Tages ist meist das gemeinsame Essen in einem aus gegebenem Anlass gut gefüllten Restaurant.

7035 - Muttertagsfeier AWo - 3Ganz anders ist es bei der AWO-Leimen, der es am Herzen liegt, den Frauen nicht nur einen schönen Tag zu bereiten, sondern ihnen gleichzeitig auch die verdiente Hochachtung zu erweisen für ihren „Vollzeit-Job“ als Mutter. Auch in diesem Jahr waren die hiesigen Mütter wieder zur Muttertagsfeier ins Bürgerhaus eingeladen, bei der ihnen der AWO-Vorsitzende Jürgen Kohr in seiner Begrüßungsrede eine gebührende Anerkennung zukommen ließ. Nach einer kurzen Programmvorschau und dem Hinweis auf die Mitwirkenden überließ er die Bühne dem gemischten Chor der Turmspatzen, die gemeinsam mit dem Sängerbund der Vereinsgemeinde Zementwerk Leimen unter der Leitung von Werner Streib und begleitet am Klavier von Gisela Schmiedel frühlingshafte Weisen erklingen ließen.

Nach Kaffee und Kuchenstückchen erfreute In Hi Porter die Anwesenden mit Ihrem Gesang in Begleitung von John Porter am Klavier. Bürgermeisterin Claudia Felden bekam einen herzlichen Applaus für Ihren Gedichtvortrag und Jürgen Kohr reihte sich ein in die Riege der Vortragenden mit bekannten Muttertagsliedern „Wenn Du noch eine Mutter hast“ und „Ich hab Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren“. Abschließend übergab er das Wort an Bruno Sauerzapf.

In seinem Grußwort als AWO-Kreisvorsitzender ging dieser auf die Rolle der Frauen während und nach den beiden Weltkriegen ein. Er betonte, dass sie die Hauptlast der Kriege tragen mussten und ihnen neben der Kindererziehung und dem Haushalt auch die Bestellung der Äcker oblag, wenn der Ehemann zum Krieg eingezogen wurde. Viele wurden zu Kriegerwitwen oder mussten das Leid der Heimatvertriebenen erdulden. Die Leistungen unserer Vorfahren, besonders die Leistungen der Mütter und Großmütter, die mit viel Einsatz und großen Entbehrungen dafür gesorgt haben, dass unsere Lebensqualität den heutigen Standard erreicht hat, verlange nach echter Anerkennung, denn gemessen an den Problemen der Generationen, die vor uns gelebt haben, sind unsere Sorgen oftmals klein und gering. Nicht nur B. Sauerzapf ist der Meinung, dass wir ihnen ein großes Maß an Dank für ihre Lebensleistung schulden.

J. Kohr sang zum Abschluss des Nachmittags aus der Operette Gasparone das Lied „Dunkelrote Rosen bring ich, schöne Frau“ und überreichte den anwesenden Müttern jeweils eine rote Rose. Am frühen Abend endete ein harmonischer und recht unterhaltsamer Nachmittag.

Christa Stadler

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