Altbundeskanzler Olaf Scholz im Wahlkampf-Endspurt mit Xenia Rösch
(pm – 14.2.26) Auf Einladung der SPD Rhein-Neckar diskutierte Altbundeskanzler Olaf Scholz in Sinsheim vor rund 200 Gästen über die drängenden Fragen der Zeit. SPD-Landtagskandidatin Xenia Rösch und der Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci (SPD) übernahmen die Begrüßung. Der Abend stand im Zeichen des Dialogs über Fortschritt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Bildunterschrift: MdB Lars Castellucci, Altbundeskanzler Olaf Scholz, Landtagskandidatin Xenia Rösch und der Sinsheimer Landtagsabgeordnete Jan-Peter Röderer diskutierten vor rund 200 Gästen in Sinsheim. Foto: Xenia Rösch.
In ihrer Eröffnungsrede hob die 30-jährige Projektmanagerin Xenia Rösch die Symbolik des Veranstaltungsortes hervor. Zwischen Lokomotiven und Exponaten der Raumfahrt betonte sie, dass Fortschritt selten reibungslos verlaufe: „Fortschritt war nie bequem. Er war manchmal laut, manchmal sperrig, selten elegant – und fast immer umstritten. Aber er hatte immer eines gemeinsam: Menschen, die an Zukunft geglaubt haben“. Für Rösch ist klar, dass dieser Glaube an die Zukunft untrennbar mit Bildungsgerechtigkeit verbunden sei. Es müsse sichergestellt werden, „dass Chancen fair verteilt sind und dass Neugier nicht an Hürden scheitert“.
Im anschließenden Austausch, der vom Sinsheimer SPD-Landtagsabgeordneten Jan-Peter Röderer moderiert wurde, beantwortete Olaf Scholz zahlreiche Fragen aus dem Publikum. Die Themen fächerten sich weit auf: Von geopolitischen Herausforderungen und der Rolle Deutschlands in Europa und den USA bis hin zu Fragen der Gesundheitsversorgung und der Teilzeit-Gestaltung.
Rösch, die im benachbarten Wahlkreis Wiesloch kandidiert, schlug dabei die Brücke von der globalen Politik zur regionalen Stärke Baden-Württembergs. Sie verwies auf Innovationskraft durch Unternehmen wie SAP, mahnte jedoch an: „Die besten Ideen entstehen nicht im Vorstandsbüro allein – sie entstehen überall dort, wo Menschen die Chance bekommen, ihre Stärken einzubringen“. Bildung müsse daher die Türen öffnen, um Talente im Handwerk, in der Ausbildung oder an Hochschulen zu fördern.
Mit Blick auf die in einem Monat anstehende Landtagswahl unterstrich die Veranstaltung die Notwendigkeit einer klaren Orientierung in Zeiten des Wandels. Der Abend im Technik Museum verdeutlichte, dass die Gestaltung der Zukunft Mut zur Innovation und einen engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern erfordert.
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