Barfuß im Regen, nass bis auf die Haut: Trotz Monsterregen beste Stimmung beim Waldfest

Nach 13 Schlägen: „Ozapft is“

(js – 24.7.18) Bereits um 16 Uhr füllte sich der Waldfestplatz in Sandhausen, Getränke wurden ausgeschenkt, Bier gezapft und der Grill angeworfen. Pünktlich um 17 Uhr legte dann auch der Musikverein St. Leon musikalisch schwungvoll los, ganze 2 Stunden folgte ein Hit dem anderen.

Ganz zünftig wurde dann auch um 18 Uhr das Fass Freibier, gespendet von der Karlsruher Brauerei Höpfner, angezapft. Wolfgang Sonnleitner wollte es in diesem Jahr etwas spannender machen und so wurde nach 13 Schlägen ausgerufen: „Ozapft is“. Das Orchester spielte: „Ein Prosit“ und rasch bildete sich eine kurze Schlange von Durstigen und das leckere Freibier fand reißenden Absatz!

Um 20 Uhr, es war fast jeder Platz besetzt, gingen dann „Die Gaiberger“ an den Start. Die stattliche Musiktruppe, um Sänger und Frontmann Thomas Schulz, ist seit vielen Jahren das Highlight am Samstagabend und lockt viele Fans in den Hardtwald. Mit schmissiger Volksmusik und bekannten Schlagern brachte man die Stimmung an den Siedepunkt. Thomas Schulz bezog das Publikum, auch schon mal auf einem Tisch stehend, mit ein und das Publikum schunkelte, tanzte und sang eifrig mit! Echt genial! Erst nach vielen Zugaben endete dann auch das begeisternde Gastspiel der Gaiberger in Sandhausen, in der Nacht.

Am nächsten Morgen, war die Verpflegung der Waldfestbesucher schon ab 10 Uhr sichergestellt, die Getränke waren gut gekühlt, die Pommes wurden frittiert, die Steaks gebruzelt. Aber auch viele andere Waldfestspezialiäten waren sehr gefragt, so zum Beispiel die leckeren und frisch zubereiteten Fischbrötchen, des Vereins. Natürlich gab es auch Kaffee und leckeren Kuchen an beiden Tagen.

Von 11-13 Uhr musizierte die Stadt-, und Feuerwehrkappele Leimen. Da wurde schon gleich am Morgen, zur Frühschoppenzeit, wieder mächtig eingeheizt.

Das Jugendorchester des Musikvereins, unter der Leitung von Jonathan T. Schmieding, spielte von 13-14 Uhr und zeigte sein beachtliches Können, auch sehr zur Freude der vielen anwesenden Eltern und Großeltern.

„Ihr habt wieder tolle Musik gemacht, wird sind alle mächtig stolz auf Euch!“

Mittlerweile war es in Sandhausen Mittag geworden, der Grill lief auf Hochtouren, die Kaltgetränke flossen in Strömen, Kaffee und Kuchen fanden reissenden Absatz, die Sonne schien, ein perfektes Waldfest eben. Nach der Jugend spielte, bis kurz vor 16 Uhr der Musikverein Neulußheim und unsere sehr zahlreichen Gäste wurden musikalisch bestens unterhalten. Blasmusik vom Feinsten, es gab sehr viel Applaus. Im Anschluss kündigte Angelika Burkhardt, die Vorstandsvorsitzende des Musikvereins in Sandhausen, die Musikerinnen und Musiker der Musikverein-Stadtkapelle Walldorf an.

Mit dem richtigen Mix aus aktuellen Hits und Klassikern der Blasmusik hatte man ruck-zuck das Publikum auf seiner Seite. Die Stimmung war prächtig und die Laune bestens! Da…ohje, man hatte es ja schon irgendwie geahnt…ein dumpfes Grollen hatte es angekündigt, öffnete der Himmel alle Schleusen und es goss wie aus Eimern! Dank der Schirme und des Dachüberstandes des Gebäudes konnte man sich eine Weile vor den Wassermassen schützen…aber leider konnte der Boden des Waldfestplatzes, auch der langanhaltenden Trockenheit geschuldet, die enormen Wassermassen nicht fassen und der Festplatz verwandelte sich in eine einzige große Seenplatte.

Der Stimmung der Walldorfer Stadtkapelle und der Gäste schadete das Unwetter aber keineswegs. Da wurde einfach weitergespielt. Nass bis auf die Haut, barfuß, aber bei bester Laune liefen einige Musiker durch den strömenden Regen und spielten, sehr zur Freude aller Festgäste, bis zum Ende des Wolkenbruchs, einfach weiter. Ja, wenn man schon mal patschnass ist, kann man auch weiter spielen. Da sangen dann alle Besucher das Badnerlied, im Regen von oben und die Füße im See…

Hut ab, liebe Freunde aus Walldorf, Ihr seid einfach klasse! Diese Performance macht Euch so schnell keiner nach! Bei schönem Wetter kann jeder spielen. Diese Leistung ist nicht zu toppen, vielen, vielen Dank!

Leider viel das Gastspiel der geplanten nachfolgenden Musikgruppe, der Big-Band aus Plankstadt aus. Die technischen Geräte der „Plänkschter“ wären mit den Wassermassen leider überhaupt nicht zu vereinbaren gewesen. Schade, sehr viele hatten sich gerade auf den Auftritt der BigBand aus Plankstadt gefreut, deren fetter Bigbandsound so richtig viele Fans am Hardtwald hat!

Im nächsten Jahr klappts, bestimmt! Nach dem Regenguss saßen noch viele Gäste im Trockenen zusammen und feierten das Waldfest, bevor es dann spät am Abend an den Abbau ging.

Wir bedanken uns bei unseren zahlreichen, gut gelaunten kleinen und großen Gästen, für Ihren Besuch und Ihre Unterstützung, bei unseren Gastorchestern, die unsere Gäste und uns, am Wochenende musikalisch bestens unterhalten haben! Natürlich geht ein besonderes Dankeschön an unsere vielen, fleißigen Helfer, die in über 100 Arbeitsschichten so ein Fest erst möglich machen! Vielen Dank an alle!

Jutta Staudt

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