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RL Damen gewinnen wichtiges Spiel im Kampf gegen den Abstieg

Am Samstagabend kam es in der Sportparkhalle in Leimen zum Showdown für die 2. Damenmannsschaft der KuSG Leimen. Man musste den Tabellenletzten TV Derendingen schlagen, um im direkten Abstiegskampf die Nase vorn zu behalten. Stark motiviert, dank Trainer Thorsten Schulz, ging man in die Anfangsphase dieses Spiels. Während man in der Verteidigung aggressiv agierte, die den Gegner zu unzähligen Ballverlusten zwang, fand im Angriff auch fast jeder Wurf sein Ziel im Korb. Somit konnte man sich schon im 1. Viertel mit einem deutlichen Abstand absetzen.

Das 2. Viertel verlief ähnlich positiv, wodurch es zur Halbzeit 35:10 für die Young Guns stand. Während der Pause sagte Trainer Thorsten Schulz deutlich: „Jetzt nur nicht nachlassen.“ Diese Ansage konnte leider nicht umgesetzt werden. Die starke erste Halbzeit schien völlig in Vergessenheit geraten zu sein. TV Derendingen nutzte die Schwächen der Regio Damen schamlos aus. Zu viele unnötige Ballverluste und eine sehr statische Aufstellung im Angriff ließen den Gegner noch einmal aufkommen. Dieser lief einen Schnellangriff nach dem anderen, welchen die KuSG Damen nur hilflos hinterher rannten. Zum Glück hatte man anfangs einen so hohen Vorsprung herausgespielt, den die Gegnerinnen trotz hoher Motivation und Laufbereitschaft nicht mehr aufholen konnten. Somit konnte die RL Damen das Spiel am Ende mit 57:44 für sich entscheiden.

Es spielten für die Young Guns: Claudia Görauch, Katharina Hronsky, Ruth Leist, Jana Maier-Hein, Kylee Miller, Chloe Parker, Denise Rahm, Katharina Roos, Katharina Schell, Marlene Scholz, Bianca Werner (Claudia Görauch)

Leimen verliert Spitzenspiel gegen Crailsheim

Die Leimener Herren haben sich nach der 63:80-Heimniederlage wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Dabei konnte das Team lange Zeit mit dem Tabellenführer mithalten, musste sich dann aber der Qualität der Gäste geschlagen geben. Vor dem Spiel hatte man sich viel vorgenommen und wollte den Gästen, die das offensivstärkste Team der Liga darstellen, keine einfachen Körbe und vor allem keine Dreipunktewürfe gestatten. Bereits nach zwei Minuten sah es aber so aus, als sollte das Vorhaben am heutigen Tag nicht gelingen: Patrick Theumer von den Gästen versenkte gleich zu Beginn zwei seiner insgesamt sechs Dreipunktewürfe. Obwohl man um die Stärke dieses Spielers wusste, verteidigte man ihn einfach nicht hart genug und musste gleich zu Anfang einem 2:8-Rückstand hinterherlaufen. Zum Viertelende schaffte man es den Rückstand auf 4 Punkte (19:23) zu reduzieren. Wolf, Dietz und Nägele hatten gier eine gute Phase, die auch im zweiten Viertel anhielt. In der Verteidigung steigerte man sich erheblich und konnte über 29:24 (15. Minute) auf 35:30 (19. Minute) wegziehen. Kurz vor der Pause verschaffte dann allerdings ein Technisches Foul von Wolf den Gästen etwas Luft und sie konnten auf 45:35 zur Halbzeit verkürzen.

Nach der Halbzeit knüpfte Leimen wieder an die gute Phase des zweiten Viertels an und führte in der 26. Minute mit 47:42. Im Anschluss daran häuften sich wieder die Fehler in der Verteidigung, viele unnötige Turnover machten den Gegner stark und im Angriff lief nichts mehr zusammen – auch weil Crailsheim jetzt einen Gang hochschaltete. Dennoch schaffte man es das Speil eng zu halten. Ein Dreier von Theumer war es wieder, der Crailsheim mit 54:52 in Front schoss.

Im letzten Viertel zeigte dann der Center Vilkius, dass er am Brett sicher einer der besten der Liga ist und führte sein Team gemeinsam mit dem Routinier Michael Heck an. Über 63:54 (34. Minute) auf 75:61 (39. Minute) bauten sie den Vorsprung kontinuierlich aus und Leimen fand auf die aggressive Verteidigung leider keine Antwort mehr; stattdessen vergab man auch noch viele einfache Korbleger und Freiwürfe. Durch frühe Fouls der Heimmannschaft kam es dann zum 80:63.

Nach dem Spiel war Steckbauer enttäuscht: „Wir hatten uns vor dem Spiel viel vorgenommen, aber einige Spieler hatten die Warnungen nicht ernst genommen und den Gegner unnötig stark gemacht. Hinzu kam, dass wir extrem viele unnötige Turnover hatten, einfache Chancen liegen ließen und an der Freiwurflinie Schwächen zeigten. Heute hat die Mannschaft gewonnen, die einfach weniger Fehler gemacht hat. Dennoch kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen. Wir haben in der ersten Halbzeit toll gekämpft und uns ins Spiel zurück gebracht. Was dann aber nach der 25. Minute passierte, ist für mich unerklärlich. Auch die Körpersprache im letzten Viertel ist für mich nicht nachzuvollziehen. Nun gilt es in den kommenden Spielen die Motivation aufrecht zu halten!“
Leimen: Dietz 16, Nägele 11, Spath 10, Wolf 8, Schwalb 8, Schindler 5, Rupp 3, Koch 2, Hümmer, Lüdemann, Günther

Leimener Wintercamp mit Sebi Dietz ein Erfolg

Vom 03-05 Januar fand auch dieses Jahr wieder das alljährige Wintercamp mit der freundlichen Unterstützung von B.ALL in der Leimener Sportparkhalle statt. 24 hochmotivierten Teilnehmern wurden in drei Tagen vor allem die Basics des Basketballspielens nähergebracht, wobei natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen sollte. Unter der sportlichen Leitung von Sebastian Dietz und freundlicher Unterstützung von zahlreichen Trainerinnen und Trainern aus Leimen, stand am ersten Tag vor allem das Techniktraining im Vordergrund. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen wurden zwei Leistungs- bzw. Altersgruppen eingeteilt und zu Beginn am Dribbeln und verschiedenen Handwechseln gearbeitet. Hierbei wurde vor allem darauf geachtet, den Teilnehmern eine große Bandbreite an Übungen zu zeigen, um auch die Mitglieder der älteren Leistungsgruppe ausreichend zu fordern. Nach einem leckeren Mittagessen und der wohlverdienten Mittagspause wurden den Teilnehmern die Grundlagen des Werfens und des Korblegers beigebracht. Die Übungen reichten auch hier von der Basis- Schrittfolge des Lay-Ups bis zu komplizierten Korblegervariationen, die sowohl aus dem Dribbling als auch aus dem Pass geübt wurden. Beim anschließenden 5-5 Spiel hatten die Kinder dann die Chance das bisher Gelernte in Spielsituationen umzusetzen.

Der zweite Tag des Camps begann mit einem ausgiebigen Warm-up und Stretching Programm, um die Kinder ideal auf den bevorstehenden Basketballtest vorzubereiten. Zu bewältigen waren 7 verschiedene Übungen, die jeweils eine Minute dauerten. Die Teilnehmer mussten Sprinten, Bälle „umsetzen“, Korbleger- und Nahdistanzwürfe treffen, Seil springen, sowie Defenseslides- und eine Dribbelstaffel absolvieren. Die Ergebnisse wurden zusammengefasst und jedem Teilnehmer am Ende des Camps ein eigenes Testergebnis ausgehändigt. Nach der Mittagspause stand die Verteidigung auf
dem Programm. Während die jüngere Altersgruppe an den Grundlagen der Mann-Mann- Verteidigung arbeitete, widmete sich Defensivspezialist Hartmut Schiek den älteren Spielern. Knapp 2 Stunden wurde intensiv an der Technik, aber auch der Taktik der Verteidigung gearbeitet.

Am letzten Tag des Camps wurde das bisher Gelernte in Form eines 2-2 Turniers in die Praxis umgesetzt. Im Modus „Jeder- gegen- Jeden“ wurde zweieinhalb Stunden äußerst guter Basketball geboten. Man konnte -obwohl man den Teilnehmern die Müdigkeit von zwei vollen Camptagen anmerkte- teils erstaunliche Verbesserungen beobachten. Nach einem leckeren Mittagessen stand eine besondere Überraschung auf dem Programm. Oliver Komarek, Centerspieler des USC Heidelberg (2.10 Meter)
stattete dem Camp einen Besuch ab. Zunächst hatten die Kinder die Chance Oliver Fragen zum Dasein eines Profisportlers zu stellen. Anschließend durften sie sich sogar in einem Spiel gegen Oliver und einige Trainer versuchen, bei dem es das ein oder andere Basketballkunststück- und einige Dunkings zu bestaunen gab. Das abschließende 5-5 rundete das Camp perfekt ab. Obwohl sowohl Trainer, als auch Spieler etwas müde erschienen, sah man zum Abschluss ausschließlich glückliche Gesichter und viele Kinder erkundigten sich bereits, wann denn das nächste Camp stattfände.

Ein besonderer Dank geht an alle Campteilnehmer, die wirklich über die gesamte Dauer des Camps motiviert waren und sehr gut mitgearbeitet haben. Vielen Dank an Andrea und Frau Fuchs für das leckere, selbstgekochte Mittagessen und an Christine für die Organisation der Anmeldungen und der Camp-Shirts. Ein ein großer Dank geht auch an B.ALL für die großzügige Unterstützung; und natürlich an alle Trainer, die super mitgearbeitet haben und den Kindern sehr viel Spaß und Können vermittelt haben!

NBBL unterlieg in Heppenheim dem Tabellenführer aus Speyer

Es war Werbung für den Basketball, darin waren sich nach dem Spiel alle einig. Die 150 begeisternd mitgehenden Zuschauer in der Heppenheimer Nibelungenhalle haben an gestrigen Sonntagnachmittag trotz der Niederlage der Kurpfälzer ein gutes Basketballspiel gesehen. Das Team Kurpfalz startet gut in die Partie und der Coach der Gäste musste bereits nach 2 Minuten in einer Auszeit die Marschrichtung seiner Mannschaft korrigieren.Die Kurpfälzer standen vor allem in der Verteidigung sicher und so konnten der Tabellenführer aus Speyer sich im Angriff nicht so entfalten, wie er es gerne hätte.

Durch einen 16:0 Run konnten die Speyerer sich erstmals über 10 Punkte absetzen, doch die Kurpfalz kämpfte sich zur Halbzeit fast wieder auf 7 Punkte heran, leider nur fast, denn durch 2 unnötige Ballverluste musste man mit einem 29:39 Rückstand in die Pause gehen. Angetrieben von den zahlreichen Zuschauern, die das Team mit positiver Energie versorgten kamen die Kurpfälzer immer mal wieder auf 12 oder 14 Punkte heran, doch die größere Kaltschnäuzigkeit und Erfahrung der Speyerer setze sich am Ende bei der 55:73 Niederlage durch.

„Erst mal muss ich mich für die tolle Organisation und Atmosphäre in der Heppenheimer Halle bedanken. Wir kommen gerne wieder!“ so Coach Matthias Stein nach dem Spiel. „Aufgrund unserer Leistung sind die 18 Punkte ein wenig zu viel, wir haben es leider versäumt“, so Co-Trainer Linus Lebugle, „im Angriff die einfachen Dinger reinzumachen.“. Mit 150 Zuschauern hat die BSG Junior Team Kurpfalz mal wieder gezeigt, dass sich Zuschauer für Jugend-Basketball begeistern lassen. Es wären vielleicht ein paar mehr gewesen, hätte auch die hiesige Rhein-Neckar-Zeitung ein paar Worte über das Spiel verloren. Durch den All-Star Break bleiben nun 2 Wochen Zeit um die Mannschaft auf das wichtig Spiel bei der SG Rheinhessen vorzubereiten.

Für das Team Kurpfalz spielten: Haaf 13, Wörner 8/2, Molitor 8, Link 5/1, Trockel 4, Jaime 4, Götz 4, Heinemann 4, Hofmann 3, Nägele 2, Werner und Käding.

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