Basketball Regionalliga-Damen: Auswärtssieg in Stuttgart

5683 - TG Sandhausen Wild Bees LogoNachdem bereits unter der Woche die Grippewelle bei den Wild Bees Damen zugeschlagen hatte, machten sich nur 8 Spielerinnen am Samstagnachmittag auf den Weg nach Stuttgart. Das Coaching übernahm Tanya Poslik.

Unkonzentriert und zu passiv beim Rebound agierten die Wild Bees zu Spielbeginn, zu viel Platz ließ man den Stuttgarterinnen. Eine Umstellung in der Verteidigung brachte dann den nötigen Schwung. Die Gegnerinnen wurden zu leichten Fehlern gezwungen und das Zusammenspiel im Angriff passte. Lediglich die schlechte Trefferquote verhinderte eine deutlichere Führung als das 20:14 nach zehn Minuten. Anfang des zweiten Viertels hatten die Stuttgarterinnen ihre beste Phase. Schnell gingen sie 25:22 in Führung. Der Einsatz bei den Wild Bees stimmte zwar, aber teilweise agierten die Sandhäuserinnen unglücklich. Mit einer ein Punkt Führung (34:33) ging es dennoch in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel spielten die Wild Bees endlich angriffslustiger. Die Trägheit der ersten Halbzeit war nun vergessen. Mit einer starken Teamleistung setzten sich die Damen schnell auf sieben Punkte ab. Stuttgart konnte zwar Mitte des dritten Viertels noch einmal aufschließen, die Wild Bees verteidigten ihre Führung jedoch mit allen Kräften. Die 57:51 Führung nach 30 Minuten konnte bis vier Minuten vor Schluss auf zehn Punkte ausgebaut werden. Die Defense stand weiter gut, lediglich durch unnötige Fouls schenkte man den Gegnerinnen einfache Punkte an der Freiwurflinie. Der Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. Souverän spielten die Wild Bees auch die hektischen letzten zwei Minuten herunter. Ein Dreier der Stuttgarterinnen mit der Schlusssirene diente nur noch der Ergebniskosmetik. Mit 76:70 gewinnen die Regionalliga Damen auch das vierte Saisonspiel.

Gegen Stuttgart spielten: Baumann 18 (1 Dreier), Grunert-Baier 15 (1), Schwaab 13, Schmitt 12 (2), Lüpertz 6 (1), Schenk 5, Tüngler 5, Aruna 2


 

Niederlage trotz couragiertem Kampf für die Herren 1

Nach dem ersten Saisonsieg letzte Woche gegen KIT Karlsruhe, musste man in dieser Woche nach Karlsruhe, jedoch hieß der Gegner PS Karlsruhe 2. Man reiste zwar ohne die verletzten Mark Zimmermann und Mathis Hug an, sowie ohne den erkrankten Sascha Marton, trotzdem wollte man bei einem der Aufstiegsanwärter eine gute Leistung abrufen.

Man startete gut in die Partie, durch erfolgreiche Aktionen ging man schnell in Führung. Nach wenigen Minuten schlichen sich jedoch immer wieder Fehler ein, diese sofort von den Gastgebern in Form von Fastbreaks genutzt wurden. Somit ergab sich zum Ende des ersten Viertels eine 25:20 Führung für die Karlsruher. Im zweiten Viertel machte sich der deutliche Größenvorteil der „Lions“ bemerkbar, die oft eigene Fehlwürfe mit der zweiten Chance verwerten konnten. Offensiv kamen die „Wild Bees“ zwar oft zum Zuge, jedoch merkte man einige Unsicherheiten bei den Laufwegen, so zogen die Gastgeber bis zur Halbzeit bis auf elf Punkte davon (47:36). In der Halbzeit verwies Coach Schulz auf Geduld in der Offensive, sowie auf das Ausboxen der Gegenspieler in der Defensive, was trotz der körperlichen Nachteile aggressiver und besser ausgeführt werden musste.

Im dritten Viertel konnte man die Forderungen nur teilweise durchsetzen, jedoch kämpfte man um jeden Ball, sodass das dritte Viertel ausgeglichen verlief. Mit einem Rückstand von 14 Punkten ging man in den letzten Spielabschnitt, in den man gut startete. Innerhalb von wenigen Minuten war der Rückstand nur noch auf magere drei Punkte geschrumpft, der auch durch die gute Wurfquote in der Offensive zu Stande kam. Jedoch ließ sich das Heimteam durch die Aufholjagd nicht beirren und brachte das Spiel mit einer sicheren Freiwurfquote nach Hause. Trotz der Niederlage ist man zuversichtlich, dass man in den nächsten Spielen Siege einfahren kann.

Zitat Coach: „ Trotz krankheitsbedingten Ausfällen haben wir uns erneut verbessert gezeigt und können auf diese Leistung aufbauen. Die kommenden Wochen müssen wir jetzt als Team die nötigen Ergebnisse einfahren und uns belohnen.“

Punkteverteilung: Lenz 14/4, Schneider 13/3, Wright 13, Schrank 12/1, Reis 11/1, Schelhaas 7, Kimmich 2, Jurkewitz 2, Brands 2


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