Hilfe für Berufswahl: Berufparcours für Jugendliche in der Ägidushalle

Friderike Eberle (Jugendagentur HD) bei der Einweisung der Schülerinnen

Eine einmalige Gelegenheit die eigenen Stärken und Schwächen in Hinsicht auf eine Berufswahl festzustellen, gab es für Schüler- und Schülerinnen der Geschwister-Scholl- und Otto-Graf-Realschule. Die Heidelberger Jugendagentur hatten in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Handwerk und Institutionen einen Berufsparcours in der Ägidiushalle organisiert.

An 25 Stationen konnten die Jugendlichen praktische berufliche Übungen ausführen und somit einen ersten Einblick in verschiedene Berufsfelder bekommen.

Die angebotenen Stationen des Berufsparcours (anklicken zum vergrößern)

Dazu gehörten, eine Warensendung aufgeben, ein Bürotest, Inventur, Polstern, Abflussrohr verlegen, Würfel zeichnen, ein allgemeiner Berufstest, Gewicht schätzen,  ein Spiegeltest, eine Person in den Rollstuhl setzen, Pflegebedürftige Person füttern, Dachpfannen werfen, 3 cm schätzen, Werkzeuge bestimmen, Karte und Kompass sowie Funkgerät in Betrieb nehmen bei der Bundeswehr,  Binär, Elektromontage, Piepser anschließen, Schnelligkeitstest, Draht biegen, Zahnstangedrehung  beurteilen, Zauberkugel, auf einem Dachbalken stehend einen Nagel einschlagen, am Frisierkopf Locken drehen, einen Tisch eindecken und Serviette falten.

Die Jugendlichen hatten zwei Stunden Zeit und konnten frei wählen, wann sie welche Station absolvieren wollten, so verteilte sich die Gruppe schnell auf die unterschiedlichen Stationen.

Aufgaben mit Karte, Kompass und Funkgerät an der Station der Bundeswehr

Die Jugendlichen mussten nach der Erledigung einer Aufgabe an einer Station dann selbst nach einem vorgegebenen Punktesystem entscheiden, wie viel Punkte sie sich für die Bewältigung der Aufgabe gaben und ihre eigene Bewertung auf dem Laufzettel eintragen. Standbetreuer, die sich aus Lehrkräften, Schulsozialarbeitern, Eltern, Firmenvertretern und Fachkräften der Jugendagentur zusammensetzten, standen den Schülern unterstützend zur Seite und konnten auf Wunsch des Jugendlichen auch eine Bewertung abgeben.

Und was müssen Bankkaufleute können? Erste Berührpunkte mit einem begehrten Berufsfeld.

Die Laufzettel der Schüler wurden an Ende der Veranstaltung eingesammelt und den KlassenlehrerInnen übergeben, um sie anschließend im Unterricht und Klassenverband auszuwerten und zu besprechen. Aus den Ergebnissen des Parcours sollen sich so wichtige Hinweise für eine geeignete Berufswahl der  Jugendlichen ergeben.

 

 

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