Bombenalarm auf Stadtwerke-Baustelle: Verdächtiges Objekt ausgegraben

(fwu – 23.8.23) Auf der Baustelle der Leimener Stadtwerke herrschte am Montag gehörige Aufregung. Im Zuge einer Voruntersuchung des Baubereiches musste gegenüber der dort arbeitenden Baufirma die sogenannte Kampfmittelfreiheit sichergestellt werden. Dies bezeichnet die Maßnahmen, die ergriffen werden, um sicherzustellen, dass auf einer Baustelle keine explosiven Kampfmittel, wie beispielsweise Bomben oder Munition aus vergangenen Kriegen, vorhanden sind. 

Hierfür sind Luftbildauswertung aus dem Zweiten Weltkrieg ein wesentlicher Bestandteil. Dabei handelt es sich um eine Methode, bei der alte (alliierte) Luftaufnahmen und Luftbilder von darauf spezialisierten Firmen analysiert werden, um potenzielle Kampfmittel-Verdachtsflächen zu identifizieren. Dazu gehören beispielsweise verdächtige Formen oder Strukturen, die auf vergrabene Kampfmittel hinweisen könnten, wie zum Beispiel Bombentrichter, Einschlagkrater oder Abweichungen im Bodenprofil.

Aus dieser ersten Analyse ergab sich dann für das Baugelände Stadtwerke ein „Verdachtsfall“, der weitere Experten auf den Plan rief. Mittels spezieller magnetischer Bodenuntersuchungs-Geräte wurde der Baugrund abgefahren und tatsächlich ein unbekanntes verdächtiges Objekt in mehreren Metern Tiefe festgestellt. Mit den Experten vor Ort wurde sodann mithilfe eines Baggers und späterer Handschachtung in Richtung des Objektes gegraben. Je dichter man ihm kam, desto vorsichtiger und – natürlich! – nervöser.

Ein tatsächlicher Bombenfund hätte den Kampfmittel-Beseitigungsdienst auf den Plan gerufen, möglicherweise mit einer weiträumigen Evakuierung des umliegenden Gebietes!

Doch das Objekt entpuppte sich zum Glück als großer Metallkessel oder Topf, der vor dem Bau des Vorgängergebäudes im Untergrund eingebuddelt worden sein muss! Aus welchen obskuren Gründen auch immer. Also glücklicherweise Entwarnung für die Baustelle!

Aber Fragen bleiben. Der Kessel sieht aufgrund seiner Größe und Form verdächtig nach einem aus dem Asterix-Comic bekannten Kessel des Druiden Miraculix aus, so der Verdacht des Pressevertreters unserer Redaktion. Stadtwerke-Chef Rudi Kuhn versprach auf Anfrage hin mit einem (nun) entspannten Augenzwinkern eine genauere chemische Untersuchung des Kessels, um herauszufinden, was in ihm wohl zubereitet worden sein könnte. Mit einem Ergebnis kann aber erst im späten Frühjahr, voraussichtlich Anfang April, gerechnet werden. 

Die Redaktion wird das ehemals explosive Thema dann bestimmt exklusiv aufgreifen!

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