Boom der Browsergames

(11.1.16) Leistungsstarke Rechner, Konsolen mit viel Zubehör, technisches Know-how und viel Freizeit? In Zeiten des Internets und des mobilen Spielens ist all das nicht mehr nötig, um in die Welt der Computer- und Videospiele einzusteigen. Die Zukunft der Games scheint im Gelegenheitssektor zu liegen. Ob auf der täglichen Bahnfahrt zur Arbeit oder daheim, auf Tablet, Handy oder dem Rechner: Online-Spiele sind mittlerweile überall zu finden und durch Webseiten wie browsergames.de, auf denen Titel kostenlos gespielt werden können, leicht erreichbar. Sie prägen das Alltagsbild unserer Gesellschaft in immer stärkerem Maße.

Jeder kann einsteigen, immer und überall, für kurze Spielesitzungen zwischendurch oder als Feierabendprogramm, allein oder online mit Freunden. In den vergangenen zehn Jahren wurden stets neue Plattformen und Techniken erschlossen, und ein breites Spektrum an Genres spricht weltweit immer mehr Fans an. Während z. B. Nintendo mit der Wii ab 2006 das Spielerlebnis im heimischen Wohnzimmer revolutionierte und die Spieler von der Couch auf die elektronische Fitnessmatte schickte, sind es besonders Browser- und Mobile Games, die das Spielen immer und überall möglich machen. Gerade dieser Bereich verzeichnet ein starkes Wachstum. Laut Statista.com liegt der weltweite Umsatz bei ca. 12.785,8 Mio. Euro. Der Prognose nach sollen es 2020 sogar 15.649 Mio. Euro sein. Damit bestätigt sich die 2009 getätigte Prognose von Klaas Kersting, Mitbegründer der Software-Firma Gamesforge, Browsergames hätten trotz internetfähiger Spielkonsolen eine Zukunft.

Browsergames auch in Deutschland auf dem Vormarsch

In Deutschland sieht die Entwicklung ähnlich aus. Browsergames – für die keine zusätzliche Plattform außer der eigene Internetbrowser und keine Installation auf einer lokalen Festplatte mehr notwendig ist – wurden schon in der ersten Hälfte des Jahres 2014 von 16 Millionen Nutzern in Deutschland gespielt. Die Branche erwartet auch in der Bundesrepublik bis 2017 eine Umsatzsteigerung auf 438 Millionen Euro. Die Bandbreite des Spieleangebots reicht von Managersimulationen über Action- und Puzzlespiele bis zu Strategiespielen mit historischem oder futuristischem Setting. Das hat dafür gesorgt, dass nicht mehr nur sogenannte Hardcore-Gamer, sondern ein breites Spektrum demografischer Gruppen den Browser als Spieleplattform entdeckt hat: Die Anteile liegen jeweils bei etwa 19-22 %. Auch ein Geschlechterunterschied ist bei den Nutzern kaum noch festzustellen: Weibliche und männliche Nutzer halten sich in Deutschland fast die Waage.

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