Brennholz ab „Wald“ – Das Kreisforstamt informiert

Auch im kommenden Winter besteht wieder die Möglichkeit, Brennholz selbst im Wald aufzuarbeiten. Dazu bietet das Kreisforstamt verschiedene Brennholzsortimente an.

Brennholz lang:

Dieses sogenannte „Polterholz“ besteht in der Regel aus schwächeren Baumstämmen in unterschiedlichen Längen von drei bis zehn Metern, das bereits an den Waldweg vorgezogen wurde. Es liegt in Poltern bereit und kann am Waldweg weiter aufgearbeitet werden.

Schlagraum:

Dabei handelt es sich um Gipfel- und Restholz, das beim Stammholzeinschlag in der Fläche verbleibt. Dieses Holz wird in Flächenlose eingeteilt und kann in der Fläche selbständig aufgearbeitet werden. Die Waldflächen dürfen jedoch außerhalb der Rückegassen, auf denen die Baumstämme transportiert worden sind, nicht mit Maschinen befahren werden.

Brennholz aus selbst durchgeführten Durchforstungen:

Dieses Brennholzsortiment wird nur nach besonderer Anfrage beim zuständigen Revierleiter vergeben. Voraussetzung für die Vergabe von Brennholz ist, dass die sichere Handhabe der Motorsäge sowie die Kenntnisse über die Unfallverhütungsvorschriften über eine zweitägige Schulung mit dem „Motorsägenschein“ nachgewiesen werden. Die Verwendung von biologisch abbaubarem Kettenschmieröl muss ebenso gewährleistet sein wie die Betankung der Motorsäge mit Sonderkraftstoff, der im Fachhandel erhältlich ist. Der Betrieb der Motorsäge mit herkömmlichen Mischungen aus Benzin und Zweitaktmotorenöl ist nicht mehr zulässig. Mit dieser Maßnahme wird nicht nur den Bestimmungen in unseren zertifizierten Wäldern Rechnung getragen – sie dient auch dem Schutz der eigenen Gesundheit. Die für eine Aufarbeitung geltenden Regeln sind auf einem Merkblatt zusammengefasst, welches an die Kunden verteilt wird.

Die Preise für die verschiedenen Brennholzsortimente sind im Vergleich zum Vorjahr stabil, jedoch regional unterschiedlich. So bewegt sich das Brennholz lang wie im vergangen Winter in einem Preisrahmen von 53 bis 56 Euro inklusiv Mehrwertsteuer pro Festmeter. Nähere Auskünfte zur Brennholzabgabe geben die Leiter der Forstreviere vor Ort.

 

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