Bundesliga-Kegeln: Rot-Weiß Sandhausen erleidet schlimme Heimschlappe

(mh – 10.9.18) „Indiskutabel – Sprachlos – Enttäuschend – Typisch Rot Weiß – Wo war euer Trainier?“

Die Worte, die nach dem Saisonauftakt in verschiedenen Formen getätigt wurden, waren schon hart und das waren längst nicht alle.  Das der erste Spieltag anders geplant war und keiner mit Absicht schlecht Kegeln würde, dürfte jedem klar sein. Dennoch war die Enttäuschung auf Seiten der Kegler der ersten Mannschaft sehr groß. Und nicht nur der Kegler. Woran das lag kann nur vermutet werden. Einzig klar dürfte sein, dass mit so einer Vorstellung gar nicht dran gedacht werden kann, zu den großen drei in der Bundesliga zu gehören.

Von Beginn an war Sand im Getriebe der Mannen um Betreuer und Vorstand M. Heckmann. Simon Haas spielte alles andere als gewohnt, eher ungewohnt seine Unsicherheit und trotz Mühen und Kampf kam er nie richtig ins Spiel. Für seinen Mitspieler Christian Menkens war es ebenso schwierig, Form und Kraft über die Volle Distanz von 200 Wurf zu halten. Trotz gutem Beginn war er sichtlich „platt“ je länger das Spiel dauerte. So musste man einen Rückstand von 74 Kegel hinnehmen.

Dass Kai Münch nicht in der Mannschaft weilte, machte es zu diesem Zeitpunkt nicht gerade leicht. Der Kopf für die beiden Mittelpaar Spieler Auer und Busse war von einem „Muss“ und nicht von einem „Kann“ geprägt. So sah es zumindest nach außen hin aus. Jens Auer, sichtlich nervös, begann sehr schwach, kämpfte sich aber wieder zurück ins Spiel um am Ende die Kraft zu verlieren, weiter Druck zu machen.

Für Sören Busse, der sich kurz vor der Saison entschied seinen Stil zu ändern, war nach 100 Wurf ebenfalls die Luft raus. So konnten wir von Glück reden, zu diesem Zeitpunkt nicht schon hoffnungslos im Rückstand zu sein.

Für das Schlusspaar mit R. Zesewitz und C. Cunow waren nun 101 Kegel aufzuholen. Das begann auf der ersten Bahn auch eindrucksvoll und die wenigen Zuschauer sahen schon eine Wende des Spiels. Aber wie so oft im Sport kommt es erstens anderes und zweitens als man denkt. Die dritte Bahn war entscheidend, denn man konnte keinen weiteren Boden gutmachen. Am Ende verlor man das Spiel im Räumen und die Niederlage und Überraschung des ersten Spieltages war leider wahr geworden.

Der kommende Spieltag wird zeigen ob und wie man diese Niederlage verkraftet hat. Zu Gast in Ettlingen darf auf Wiedergutmachung gehofft werden.


2. Mannschaft siegt

Für die 2. Mannschaft von Rot Weiß ging es zuhause gegen den Mitfavoriten und designierten Aufsteiger Stolzer Kranz Walldorf. Die Vorzeichen für dieses Spiel waren denkbar ungünstig. Waren von den 6 Mann die auf der Bahne waren gerade mal 3 regelmäßig im Training.

Ob gesundheitlich oder geschäftlich verhindert, sei dahingestellt. Dennoch wollte man sich gut verkaufen und das Spiel als Training ansehen. Für Timo Beez war sehr früh klar, dass er mit allem zu kämpfen hatte, um die 200 Wurf fertig spielen zu können. Simon Andres, leider nicht ganz in der Form wie zuletzt und Michael Krug, der sich auf der ersten Bahn leicht verletzte aber dennoch weiterspielte.

Gerade letzterer erregte nach dem Spiel mit starken Unmutsäußerungen Aufsehen. Viele sahen Parallelen zur 1. Mannschaft. 29 Kegel im Hintertreffen für Heckmann-Stadel und Rein. Zu Beginn der ersten Bahn sah man sich unsicher spielenden Walldörfer gegenüber. Gab es eine Chance zum Sieg? Für den jungen Tim Stadel war das wohl die Initialzündung, denn er spielte bei seinem ersten Einsatz und mit gerade mal 17 Jahren fulminant und hatte maßgeblichen Anteil, dass die 2te Mannschaft am Ende den Sieg erringen konnte. Hut ab vor dessen Leistung. Auch wenn Walldorf weit unter ihren Möglichkeiten agierte, war man auf Seiten der Rot Weißen froh die Punkte sicher zuhause zu haben.

Auch hier geht es am 2ten Spieltag auswärts, und zwar nach Mehlingen. Auch hier soll die Mannschaft vorranging zeigen, dass sie willig ist, zu gewinnen und am Ende wird man sehen, wie das Spiel läuft.

 

 

 

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