Bundeswehr: Feierliches Gelöbnis und Vereidigung von Rekruten in Leimen

Die Fahnenformation

In den heutigen Zeiten einer ausgesetzten Wehrpflicht und damit einer faktischen Freiwilligen- und Berufsarmee ist es von besonderer Wichtigkeit, daß der Kontakt zwischen Bundeswehr und Bevölkerung nicht abbricht. Bisher war dieser Kontakt durch die Wehrpflicht gegeben. Zumindest so lange, wie noch die Mehrzahl der Wehrpflichtigen zum Grundwehrdienst einrücken musste und sich so aus eigenem Erleben ein Bild von der Bundeswehr und den besonderden Anforderungen an Soldatenberuf  und seiner Bedeutung für die Gesellschaft machen konnte.

Ein öffentliches Feierliches Gelöbnis und die Vereidigung auf die Bundesrepublik Deutschland sind ein ganz besonderer Anlaß für die Bundeswehr sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. So geschehen am Mittwoch im Otto-Hoog-Stadion in Leimen.

Der kommandierende Offizier und Stellv. Regimentskommandeur OTL Andreas Petry bei der Vereidigung

In der mitlitärischen Grundausbildung befindliche Freiwillig Wehrdienstleistende und Zeitsoldaten des 3. Bataillons des Luftwaffen- ausbildungsregimentes aus Germersheim und des Spezialpionierbataillons 464 aus Speyer legten hier vor der Öffentlichkeit und versammelten Prominenz aus Politik und Gesellschaft ihren Fahneneid ab:

„Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Wobei die anwesenden Freiwillig Wehrdienstleistenden „gelobten“ und die Zeitsolden „schwörten“ und bei letzteren noch der Zusatz „so wahr mir Gott helfe!“ hinzukam. Die jungen Rekruten bekannten sich damit zu ihren gesetzlichen Pflichten als Soldat gegenüber der Bundesrepublik Deutschland und zu ihrer Bereitschaft, für den Schutz Deutschlands und seiner Bürgerinnen und Bürger auch bei Gefahr für eigenen Leib und Leben („tapfer“) einzustehen.

Bürgermeisterin Claudia Felden im Kreis der Kommandeure und Stabsoffiziere

Die besondere Bedeutung der Bundeswehr für den Schutz von Gesellschaft und Staat und die enge und freundschaftliche Beziehung zwischen der Stadt und der Leimener Bundeswehr-Patenkompanie aus Germersheim, stellvertretend für die gesamte Bundeswehr,  hob Frau Bürgermeisterin Claudia Felden in ihrer Ansprache hervor und überbrachte auch die Grüße von Oberbürgermeister Ernst, der sich noch im Urlaub befindet. Gemeinsam mit den Kommandeuren schritt sie die Front der angetretenen Soldaten und Soldatinnen ab. Im Zuge der Transformation der Bundeswehr dienen inzwischen Frauen in allen Waffengattungen und waren beim Gelöbnis prominent vertreten. So wurden beispielsweise die Fahnenformation von einer Frau Oberleutnant befehligt und die Eingangsinformationen von einem weiblichen Feldwebel gesprochen.

Nach der Vereidigung gab die Stadt Leimen im VfB-Vereinsheim einen Empfang für geladene zivile und militärische Gäste.

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