CDU-Gemeinderats-Fraktion zur U-3 Betreuung in Gauangelloch

6050 - Richard BaderBereits in 2008 wurde eine Ü-3 Gruppe in eine Krippengruppe umgewandelt, um der angespannten Krippenplatzsituation in Gauangelloch entgegen zu wirken. Nachdem nun aktuell wieder Kleinstkinder auf der Krippen-Warteliste stehen, besteht erneut Handlungsbedarf. Als schnelle realisierbare Lösung, wurde von der Verwaltung die Umwandlung eines Mehrzwecks-/Intensivraumes in eine U-3 Kindergruppe mit Schlafraum vorgeschlagen und vom Gemeinderat auch mehrheitlich beschlossen. Die Fraktionsspitze der CDU-Fraktion hat sich diesbezüglich selbst ein Bild vor gemacht.

Bei diesem Raum handelt es sich nicht-wie von Herrn Feuchter (FDP-Fraktion) in der RA-RU und Leimen lokal dargestellt- um eine „ Art Wintergarten“, er wurde nur wegen seiner Fensterfront zum Garten so genannt. Dieser Raum kann in Verbindung mit dem angrenzenden Gruppenraum für die Kleinstkinder-Betreuung genutzt werden. Richtig ist, dass dieser Gruppenraum nicht unterkellert ist und zur Kältedämmung mit einem geeigneten Teppich ausgelegt werden muss. Es trifft auch nicht zu, dass die Toiletten für die Kleinstkinder weit von den avisierten Räumlichkeiten entfernt seien – sie sind direkt nebenan, wie wir uns vor Ort überzeugen konnten.

Was Kosten und deren Flexibilität betrifft, da hebt die FDP auf das zusätzlich benötigte Betreuungspersonal ab. Sollte wirklich der Bedarf an Kleinstkinderbetreuung in Gauangelloch wieder abnehmen (die Entwicklung an jungen Familien mit Kinder ist in Gauangelloch wieder steigend!), so kann man davon ausgehen, dass bei länger anhaltender hoher Nachfrage an Betreuungspersonal Flexibilität gegeben wäre bzw. eine Umbesetzung innerhalb der Leimener kommunalen Kindergärten erfolgen könnte.

Was in dem FDP-Bericht nicht angesprochen wird, sind die zu erwartenden Zuschüsse für Investition u. Personalmehraufwand (FAG-Zuschuss!). Saldiert wäre der Haushalt mit nur 36 T€/Jahr belastet.

Der FDP-Fraktions-Vorschlag lautet in ihrem Beitrag: „Tagesbetreuung in geeigneten Räumen.“ Nur welche Räume, das steht in ihrem Beitrag nicht. Soviel uns bekannt, denken sie an die ehemalige Arztpraxis im alten Schulhaus und an das Bürgerhaus in Ochsenbach. Wenn man das überhaupt ernst nehmen kann, muss auf folgendes hingewiesen werden. Die ehemalige Arztpraxis müsste kostenintensiv für Kinderbetreuung umgebaut bzw. hergerichtet werden.

Das Bürgerhaus Ochsenbach wurden bereits für andere Zwecke her-und eingerichtet – in Räume im Obergeschoss, falls man daran denkt, müsste ebenfalls für Umbau und Einrichtung investiert werden. Außerdem wären die oberen Räume dort nur durch eine steile, für die Kleinstkinder und ihre Betreuungspersonen total ungeeignete, weil gefährliche Treppe zu erreichen.

Abschließend zum Beitrag der FDP-Fraktion in Leimen-lokal und in der RA-RU:

Es scheint, dass der Verfasser sich nicht eingehend vor Ort, sowohl was die alte Arztpraxis, Bürgerhaus in Ochsenbach aber auch die betreffenden Verhältnisse im Fröbel-Kindergarten betreffen, informiert hat.

Es handelt sich auch nicht um ein Hauruck-Konzept des Oberbürgermeisters.

Um dem Anspruch der Eltern der betroffenen Kleinstkinder gerecht zu werden, ihnen längere Fahrtstrecken zu anderen Betreuungsstätten in Leimen zu ersparen ist die Umwandlung des vorhandenen Raumangebotes im Fröbel-Kindergarten die beste und schnellste Lösung.

Richard Bader

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