CDU Gemeinderats-Kandidaten informieren sich über die Freiwillige Feuerwehr

2258 - CDU KandidatenZahlreiche Gemeinderats-Kandidatinnen und -Kandidaten der CDU Leimen fanden sich zu einer Besichtigung der drei Feuerwehren Leimens ein, um sich über deren Aktivitäten zu informieren. Begrüßt wurden sie an ihrem ersten Stop in St. Ilgen von Feuerwehrstadtkommandant Armin Nelius, der sie auch zu den zwei anderen Standorten begleitete. Zunächst fand er einige Worte zur Geschichte der Feuerwehren.

So fand die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr St. Ilgen bereits im November 1908 statt. Im Jahr 1934 wird der jetzige Standort, der in enormer Eigenarbeit – wie übrigens alle anderen Standorte auch – umgebaut und den neuen Bedürfnissen angepasst wurde, erstmals erwähnt. Hinzu kam die Feuerwehr Gauangelloch nach dem Anschluss des Ortes an Leimen, die von St. Ilgen aus als zweiter Standort angefahren wurde. Den Abschluss bildete eine Diskussion mit Vertretern der Feuerwehr am Standort Leimen. Dort wurde dann auch deren Arbeit näher beleuchtet. So findet die Wartung und Reparatur in der zentralen Schlauchwerkstatt in Leimen statt, auch die Feuerlöscherwartung für die Stadt wird übernommen. Die Atemschutzwerkstatt wird umgebaut, da die alten Räumlichkeiten zu klein sind. Der neue Standort ist die alte Funkzentrale, die in einen Teilbereich der Umkleiden integriert wurde. Hier findet die zentrale Organisation der Einsätze statt.

Die Feuerwehr Leimen hat ca. 70 Aktive in der Einsatzabteilung davon 2 Frauen sowie 30 Aktive in der Jugendfeuerwehr davon 6 Mädchen. Einer neuen Verwaltungsvorschrift folgend wird die Feuerwehr eine neue Dienstkleidung bekommen. Die hierfür notwendigen Haushaltsmittel in Höhe von 50 TEURO sind bereits eingeplant.

Sorge bereiten zurzeit das Dach und die sanitären Anlagen der Feuerwehr Leimen. Sie müssten dringend saniert werden. Und hier kamen doch die Sorgen der Feuerwehr zur Sprache: Es wurde und wird noch immer sehr viel in Eigenarbeit geleistet. Doch in Zukunft wird man Arbeiten in der bisherigen Größenordnung wohl nicht mehr stemmen können. Wöchentliche Übungen, zahlreiche Einsätze – im vergangenen Jahr waren es 191 – Wartungen und vieles mehr lassen kaum noch Zeit für Renovierungsarbeiten.

Alles in allem zeigte sich Kommandant Armin Nelius aber mit der Arbeit der einzelnen Abteilungen sowie der Standort übergreifenden Zusammenarbeit seiner Feuerwehren sehr zufrieden. „Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger ist unser Anliegen und auch unsere oberste Priorität, das können wir Ihnen allen versichern“ meinte er abschließend.

Die Kandidatinnen und Kandidaten dankten der Feuerwehr denn auch für die äußerst informative Führung durch die drei Standorte, aber auch für die geleistete Arbeit der Wehren zum Wohle der Stadt.

 

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