CDU-Kreistagsfraktion und Diakonie im Austausch

(pm – 9.2.22) „Die Folgen der Coronapandemie im sozialen Bereich sind in ihrer ganzen Tragweite derzeit noch nicht abschätzbar“. Hansjörg Rapp und Karl-Heinz Konnerth vom Diakonischen

Werk sehen erheblichen Handlungsbedarf bei der Bewältigung der Pandemiefolgen und trafen dabei bei den Mitgliedern der CDU Kreistagsfraktion bei einem Online-Austauschgespräch auf viel Zustimmung. Kreisrätin Inge Oberle hatte als CDU-Sozialausschuss-Sprecherin zum Meinungsaustausch eingeladen und die Themenfelder abgesteckt.

Nicht nur die Altersarmut, welche sich derzeit insbesondere durch die explodierenden Energiekosten verstärke sei im Blick zu behalten, sondern gerade auch die Kinderarmut greife um sich. Beides ist bereits jetzt durch steigende Fallzahlen erkennbar, wobei Karl-Heinz Konnerth sich sicher ist, dass die Bugwelle erst noch kommt: „Gerade die Kinder, die in der Pandemie keinen Zugang zu elektronischen Geräten haben, sind isoliert und bleiben auf der Strecke“. Finanzielle Nichtauskömmlichkeit führe dann in vielen Fällen in die Verschuldung, was dann wiederum die Notwendigkeit eines Angebots der Schuldnerberatung aufzeige.

Die Vertreter der Diakonie dankten der CDU Kreistagsfraktion für die Unterstützung in der Breite der sozialen Themen. Sehr positiv wird auch die Neuordnung des sozialen Vertragswesen gesehen, das die Kreisverwaltung auf dem Weg brachte und welche vom Sozialausschuss beschlossen wurde. „Natürlich sind die Umstellungsprozesse noch nicht abgeschlossen“ verdeutlichte Hansjörg Rapp. Das Diakonische Werk versuche dies jedoch mit flexiblem Personaleinsatz zu lösen, was in einem Flächenlandkreis wie dem Rhein-Neckar-Kreis durchaus eine Herausforderung sei.

„Sie machen eine tolle Arbeit“, dankte Fraktionsvorsitzender Frank Werner für das Engagement des Diakonischen Werkes und sagte die Unterstützung der CDU Kreistagsfraktion zu. Gerade mit Blick auf die sehr vielfältig anlegten Fachberatungen sei erkennbar wie unverzichtbar die Arbeit der Diakonie im Sozialbereich sei. Beispiele dafür seien die Psychosoziale Betreuung mit der Ehe-, Familien- und Lebensplanung und Fachberatungen bei häuslicher Gewalt oder die Schwangerenberatung. „Für uns wäre dabei wichtig, dass wir vor Ort möglichst flexibel und bedarfsorientiert reagieren zu können“, adressierte Hansjörg Rapp an die Christdemokraten. „Wir nehmen das gerne mit“, dankte Inge Oberle für den Meinungsaustausch.


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