Der Goldrand an der gemeindlichen Visitenkarte: Sandhäuser Blumenschmuck

2231 - Blumenschmuck-Wettbewerb Sandhausen - 1Mit der ihr eigenen großen Emphatie ehrte Bürgermeister-Stellvertreterin Eva Maria Eichler am Mittwoch im Sitzungssaal des Sandhäuser Rathauses die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der letztjährigen Blumenschmuck-Wettbewerbs, von denen immerhin fast 70 persönlich erschienen waren. Nach den Ehrungen gab es einen kleinen Umtrunk und Schnittchen als Dank der Gemeinde.

Eva Maria Eichler fasste den Anlaß in folgende treffende Worte, die den Hintergrund des inzwischen 43. Wettbewerbs treffend schilderten:

„Sehr geehrte , liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Sandhausen, ich darf Sie zur Preisverleihung des Blumenschmuckwettbewerbs 2014 namens von Herrn Bürgermeister Georg Kletti, des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung sehr herzlich begrüßen.

Vor 43 Jahren wurde die Idee des Blumenschmuckwettbewerbes von Bürgermeister Walter Reinhard und Ortsbaumeister Siegbert Kraft geboren und umgesetzt – vor 43 Jahren wurden die Bürgerinnen und Bürger von Sandhausen gebeten, ihre Vorgärten zu bepflanzen. Und viele, sehr viele Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich in den vergangenen Jahrzehnten am Wettbewerb.

Der Blumenschmuckwettbewerb ist eine lieb gewordene Tradition. Sie alle, die Sie Ihre Vorgärten hegen und pflegen, tragen wesentlich zur Verschönerung des Ortsbildes bei, aber viel wichtiger ist die Freude, die Sie bei Nachbarn und Passanten auslösen.

Selbstverständlich ist Ihr Engagement nicht – denn die Zeiten ändern sich und mit ihr viele, lieb gewordene Traditionen – nicht so in Sandhausen. Gerade zur rechten Zeit las ich der RNZ folgende Artikel, die dies bestätigen.

Beton statt Botanik, immer mehr Briten ersetzen lt. einer Studie ihre Gärten durch Beton und Pflastersteine. In den vergangenen 10 Jahren seien 3 Millionen Vorgärten zugepflastert worden, um sie als Parkplätze zu nutzen. Insgesamt gäbe es in mehr als 5 Millionen Vorgärten keine Pflanzen mehr.

Gemüse vom Mietacker – das Geschäft mit den Hobbygärtnern.

Ohne eigenen Acker eine ganze Saison lang frisches Gemüse ernten, dazu Tipps vom Experten und ein überschaubares Maß an Arbeit? Das versprechen Mietgärten, die mehrere Anbieter inzwischen deutschlandweit vermarkten. Eine etwas 40 qm Parzelle beispielsweise für rd. 150 bis 200 Euro zu haben. Je nach Standort und Biosiegel. Für das Geld bekommt der Kunde im Frühjahr ein fertig gedüngtes, eingesätes und bepflanztes Ackerstück.

Vieles ist im Wandel begriffen. Die Sandhäuser waren, sind und bleiben naturverbunden und bodenständig. Beispiele für unser gelebtes Miteinander gibt es genug. Im Namen von Herrn Bürgermeister Kletti danke ich Ihnen allen, die Sie mit Ihrer Arbeit im vergangenen Jahr für ein blumenreiches und freundliches Sandhausen gesorgt haben.“

Das, was engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger dabei leisten, sorgte gewissermaßen für den Goldrand auf der gemeindlichen Visitenkarte, erhöht die Lebensqualität und verhilft zu einer Atmosphäre des Wohlbefindens. So die Worte von Bürgermeister Erich Bertsch zur Preisverleihung im Jahr 2005.“

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