Die nächste Flüchtlingswelle sind Holländer – Das Huub-Dutch-Duo war die Vorhut

(fwu – 22.9.19) Zum vierten Male gab es zu Eröffnung der Leimener Weinkerwe einen  von der Stadt ausgerichteten Weinkerwe Auftakt im Rosesaal des Bürgerhauses. Bei dieser Veranstaltung steht eine  Weinverkostung von besonderen Weinen der Leimener Weingüter Müller und Seeger im Vordergrund, zu der speziell auf die jeweiligen Weine geschmacklich ausgerichtete Brotsorten  von der Traditionsbäckerei Sailer aus St. Ilgen gereicht wurden; außerdem serviert der Gastroservice Inge Hess köstliche Delikatessen wie raffinierte Shrimpscocktails sowie liebevoll gestalteten Käsesalat und Käsespieße – noch dazu auf fein dekorierten Platten.

Zur Begrüßung  gab es zu Beginn des Abends im Foyer des Saales ein Glas Sekt zur Einstimmung. Gereicht wurde ein 2016 Leimener Herrenberg Pinot Brut Sekt, der den deutschen Sekt Preis 2019 in der Kategorie Burgunder Sekte gewonnen hatte.

Nachdem alle Gäste im Saale Platz genommen hatten, wurden sie mit einem musikalischen Auftakt von der Stadt und Feuerwehrkapelle Leimen  auch musikalisch empfangen. Oberbürgermeister Hans Reinwald und Schlossherr Wolfgang Müller begrüßten die Gäste, unter denen sich auch die Bürgermeister aus Nußloch, Mauer und Bammental, die Leimener Ehrenbürger Bruno Sauerzapf und Günter Haritz und viele Gemeinderäte befanden.  Er übergab sodann das Wort an Manfred Zugck, der als Conférencier durch den weiteren Abend führte.

Zum Begleitprogramm des schönen Abends gehörten mehrere Showeinlagen des Huub-Dutch-Duos. Huub Dutch ist, wie der Name es bereits vermuten lässt Holländer. Und seine Show Ist eine ausgesprochen kurzweilige Mischung aus Anekdoten, Witzen und viel humorvoller Musik. Unter anderem wies er  auf eine in Deutschland brutal unterschätzte Wirkung des Klimawandels hin: durch das Ansteigen des Meeresspiegels wären Millionen Holländer gezwungen nach Deutschland umzusiedeln!

Als Musikinstrument nutzt er hauptsächlich ein mit wenigen Euro Aufwand selbst hergestelltes  “Wäscheleinophon”. Dies besteht aus einem Maurer-Speiskübel (!!), einem Besenstiel und ein paar Metern Wäscheleine. Dies ersetzt einen herkömmlichen Bass und wird von ihm virtuos gespielt. Am Klavier wird er von Herrn Oettinger (aus Baden-Württemberg) begleitet, der sich bei jeder namentlichen Erwähnung – ein Running Gag der Show – in Richtung Publikum verbeugt.

Die vertonten und Rap gleich gesungenen Streiche eins und zwei von Max und Moritz waren einer  der Höhepunkte der Show. Auch das bekannte “Probier’s mal mit Gemütlichkeit” kam bestens an. Bei etlichen Liedern wurde das Publikum eingebunden und skandierte im Wechselgesang mit Huub Dutch “Oh yeahh”. Ein kleine Tanz-Polonaise dazu, an der auch etliche Gemeinderäte teilnahmen, begeisterte besonders Oberbürgermeister Reinwald, der sich dieses Verhalten (Tanzen, Klatschen, „Oh yeahh“-Rufen) auch gut bei künftigen Abstimmungen im Gemeinderat vorstellen könnte, so sein humorvolles Fazit am offiziellen Ende des Abends.

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