Die neue SVS-Mannschaft im Zweitliga-Test: Gerechtes Remis gegen Karlsruher SC

(sim). Die beiden Trainer Alois Schwartz und Marcus Kaucienski waren sich nach dem Vorbereitungsspiel zwischen den Zweitligakonkurrenten SV Sandhausen und Karlsruher SC (1:1) einig: Es handelte sich um einen gelungenen Test vor 1.500 Besuchern im Hardtwaldstadion und auch das Resultat geht in Ordnung. „Es gab Phasen in der Begegnung, wo jeweils eine Mannschaft dominierte, ohne dabei entscheidendes Kapital daraus zu schlagen“, sprach der KSC-Coach von neuen Erkenntnissen „und deshalb war ich froh über den Test, denn er hat mir nach den zahlreichen Auswechslungen im zweiten Durchgang gezeigt, dass nicht alle im Kader auf dem gleichen Niveau agieren können“. Sein Gegenüber Alois Schwartz dagegen bemängelte, „dass meine Mannschaft mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte und dem KSC zu viel Freiräume ließ, sodass der Gast zu vier guten Möglichkeiten kam“. Pech hatten die Gastgeber jedoch unmittelbar vor der Pause, als eine Kulovits-Hereingabe gerade noch vor dem einschussbereiten Blum zur Ecke geklärt werden konnte.

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Die Mannschaft des SV Sandhausen in der Saison 2013/14

Nach Wiederbeginn übernahmen zunächst die Gäste die Initiative („Es war unsere beste Phase“ stellte Marcus Kaucinski fest) und kamen auch prompt zur Führung. In der 50. Minute stand Silvano Varnhagen alleine im Fünfmeterraum und hatte keine Mühe, Manuel Riemann zu bezwingen. „Hätte Alibaz kurze Zeit später das 2:0 gemacht, wäre es für uns eng geworden“, stellte Alois Schwartz nochmals einen Flüchtigkeitsfehler fest. So aber kam nach etwas mehr als einer Stunde der Ausgleich durch einen von Julian Schauerte verwandelten Foulelfmeter zustande. Es ging eine undurchsichtige Situation voraus, wo der KSC-Akteur sich wegen eigener „Dummheit“ an die Nase fassen musste. Eigentlich war der Strafstoß komplett unnötig.

Der Gleichstand verlieh den Gastgebern größere Flügel und sie nahmen in den letzten 20 Minuten das Zepter in die Hand. Mehrere brenzlige Situationen musste die Defensivabteilung des KSC überstehen, wobei Nicky Adler 120 Sekunden vor dem Abpfiff die größte Chance ungenutzt ließ. Es blieb letztendlich beim korrekten Unentschieden.

SV Sandhausen: Riemann; Schauerte, Pischorn (57. Olajengbesi), Schulz (81. Morena), Zabavnik (74. Achenbach); Kulovits, Linsmayer (74. Müller); Klotz (81. Thiede), Tüting (81. Lais), Blum (57. Stiefler); Löning (74. Adler).

Tore: 0:1 (50.) Silvano Varnhagen, 1:1 (61.) Julian Schauerte, Foulelfmeter. Schiedsrichter: Tobias Christ (Münchweiler). Zuschauer: 1.500.

Aktuelle Informationen aus dem SVS-Profibereich

Der Ausleihvertrag mit Kwame Nsor, der vom 1.FC Kaiserslautern für eine Saison an den Hardtwald wechseln sollte, kommt nicht zustande. „Die sportärztlichen Atteste sind bislang noch nicht vorhanden“, so Geschäftsführer Otmar Schork, „und deshalb haben wir uns entschieden, vom Vertrag Abstand zu nehmen, denn so langsam aber sicher läuft uns die Zeit davon“. Der Ghanaer wird also auf dem Betzenberg bleiben.

Nach einem intensiven Trainingslager in der Sportschule Schöneck mit dem abschließenden Härtetest gegen Ligakonkurrent Karlsruher SC (1:1) ging es am Sonntag in familiärer Atmosphäre wesentlich lockerer zu. Trainerstab, medizinische Abteilung und Spieler mit Frauen und Kinder sowie die Bediensteten der Geschäftsstelle trafen sich beim Hardtwaldstadion zu einem Grillnachmittag. Bei 14 Neuzugängen und weiteren Veränderungen im Umfeld der Mannschaft war dies natürlich eine willkommene Gelegenheit, sich auch außerhalb des Spielfeldes etwas näher kennen zu lernen.

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Neuzugänge (ohne Trainer). V.l.n.r.: Zabavnik (3), Lais (23), Thiede (7), Blum (25), Linsmayer (6), Knaller (1), Kister (14), Riemann (33), Müller (4), Stiefler (21), Hübner (17), Zimmermann (18), Kübler (30), Kulovits (31)

Für die zweite Zweitligasaison verzeichnet der SV Sandhausen bislang 14 Neuzugänge. Im Einzelnen handelt es sich um die beidenTorhüter

  • Marco Knaller (Wolfsberger AC/Österreich) und
  • Manuel Riemann (VfL Osnabrück)

sowie die Feldspieler

  • Danny Blum (zurück vom Karlsruher SC),
  • Florian Hübner (Borussia Dortmund),
  • Tim Kister (VfR Aalen),
  • Lukas Kübler (1.FC Köln),
  • Stefan Kulovits (Rapid Wien),
  • Marc Lais (SC Freiburg, ausgeliehen),
  • Denis Linsmayer (1.FC Kaiserslautern),
  • Max Müller (eigene Jugend),
  • Manuel Stiefler (1.FC Saarbrücken),
  • Marco Thiede (FC Augsburg),
  • Radoslav Zabavnik (FSV Mainz 05) und
  • Matthias Zimmermann (Borussia Mönchengladbach, ausgeliehen).

Neu sind auch Cheftrainer Alois Schwartz sowie in anderer Funktion Torwarttrainer Daniel Ischdonat und Regis Dorn als Teammanager.

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