Die schönsten Baumstämme des Landkreises bei der 13. Eberbacher Nadelwertholz-Submission

Hochwertigste Stämme von privaten und öffentlichen Waldbesitzenden aus dem Rhein-Neckar-Kreis werden versteigert.

Rüdiger Dehn, Ulrike Riedl und Patrick Bauer beim Vermessen der Stämme und bei der Aufnahme der Daten (v. l. n. r.)

Die Vorbereitungen zur Durchführung der 13. Eberbacher Nadelwertholz-Submission sind abgeschlossen. Die Organisation obliegt in diesem Jahr wieder den Mitarbeitenden des Kreisforstamtes des Rhein-Neckar-Kreises in Neckargemünd. „Insgesamt wurden in den letzten Wochen 402 Stämme mit einer Gesamtholzmasse von über 760 Festmeter (Fm) auf den Eberbacher Festplatz „in der Au“ angeliefert“, berichtete Ulrike Riedl, stellvertretende Leiterin des Bezirks Odenwald-Bergstraße. Es sind die qualitativ hochwertigsten Stämme, die hier von privaten und öffentlichen Waldbesitzenden aus dem Rhein-Neckar-Kreises, aber auch der umliegenden Kreise, zum Verkauf gebracht werden. Hauptsächlich sind das Lärchen- und Douglasienstämme, die dann vor allem als Furnier- und Schnittholz zum Beispiel im Innenausbau oder zur Möbelherstellung Verwendung finden.

Nach Anordnung der schönen Stämme auf dem Platz wurden diese vermessen und nummeriert. Tatkräftige Unterstützung leisteten hierbei die Mitarbeitenden des ForstBW Bezirks Odenwald, unter Führung von Revierleiter Rüdiger Dehn, der wieder als erfahrener „Platzmeister“ fungierte. Aus den Daten wurde das Losverzeichnis erstellt und inzwischen an die Holzkäufer verschickt. Die Kaufinteressenten können ihre Gebote bis zum 19. Februar 2020 beim Kreisforstamt abgeben. An diesem Tag, pünktlich um 9 Uhr, werden die Gebote ausgewertet und die Zuschläge erteilt. „Spannend bleibt es immer, welcher der Stämme das höchste Gebot erzielt“, so Dehn.

Bis sich Bäume zum Wertholz entwickeln, dauert es je nach Holzart 80 bis 120 Jahre. In diesem Zeitraum müssen die Bäume regelmäßig beobachtet und gepflegt werden, um dann später den hohen Ansprüchen der Kunden zu genügen. „Der Stamm sollte vor allem astfrei, gesund und gleichmäßig im Jahrringaufbau sein“, erklärt Patrick Bauer, der seine Traineezeit im Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises ableistet und bei der diesjährigen Submission tatkräftig mit Hand anlegte. Das geschulte Auge der Holzkäufer erkennt jede Abweichung, was sich natürlich am späteren Gebot für den jeweiligen Stamm bemerkbar macht.

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