Die Tigermücke – Das gefährlichste Tier der Welt jetzt auch in Leimen?

7781 - Tigerschnake

Foto: privat

(fwu – 30.8.16) Im verseuchten Blut der Tigermücke können sich die Erreger von Dengue- und Gelbfieber und Zika- und Chikungunya-Viren tummeln und bei jedem Stich – und eine Mücke kann vielfach stechen! – können diese gefährlichen Krankheitserreger übertragen werden. Die WHO hat am 1. Februar 2016 den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, weil sich die Mücke und mit ihr das Zika-Virus in Lateinamerika explosionsartig ausbreiteten. Selbst die Olympischen Spiele in Rio standen wegen der Tigermücke kurz vor einer Absage. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es sich um das gefährlichste Tier der Welt handelt.

In Deutschland wurde die Tigermücke auch schon gesichtet. In Freiburg, Mannheim, Heilbronn und jetzt wohl auch bei uns. Ein Leser übersandte uns das Foto dieses Exemplares. Eine exakte Bestimmung der Mückenart ist aufgrund des Fotos leider nicht möglich, daher gilt auch für Leimen die Aufforderung an die Allgemeinheit zur Mitarbeit als Mückenfänger:

Wer eine ähnliche Mücke sieht, sollte sie möglichst schonend fangen, einmal tiefkühlen und an das Projekt „Mückenatlas“ einsenden, dass Forschungsarbeiten zum Stechmücken-Monitoring in Deutschland unterstützt.

Es bleibt die spannende Frage, ob sich die Tigermücke auch hier dauerhaft etablieren und eine stabile Population bilden kann. Ein richtig kalter Winter könnte das verhindern. Wobei man Mitten im Sommer daran ja noch nicht wirklich denken mag.

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