Diljemer Rathaus von grünen Revolutionären erstürmt – OB abgesetzt, Narren herrschen

Der revolutionäre Stosstrupp der kleinen Frösche (nach dem Martinszug) auf dem Weg zum Sieg

(fwu – 12.11.18) Der gestrige Abend in St. Ilgen fing ganz  besonders schön und friedlich mit einem sehr, sehr gut besuchten Martinszug an. Mit musikalischer Begleitung durch die Stadt- und Feuerwehrkapelle Leimen und den Musikverein St. Ilgen  zogen mehrere hundert Martinszugbesucher mit ihren kleinen (und größeren) Kindern und deren bunten Laternen einmal rund durch den Ort.

… gefolgt von den Größeren …

Vor dem Pestalozzi-Kindergarten wurden sie bereits von Oberbürgermeister Hans Reinwald und etlichen Gemeinderätinnen und Räten erwartet, die allen Teilnehmern einen leckeren, süßen Martinsweck übergaben. Da das St. ilgener Rathaus momentan saniert wird, gingen OB Reinwald und seine Gemeinderäte anschließend in die alte Fabrik um dort noch einen Schluck zu trinken.

… bis hin zum Elferrat …

Sie waren sich offensichtlich nicht darüber im Klaren, dass irgendetwas den latent schlummernden revolutionären Trieb  der St. Ilgener und besonders bei den dortigen Fröschen geweckt hatte. Grüne Frösche hatten sich zuhauf offensichtlich vor dem Restaurant Capri ver- und gesammelt und zogen spontan in präziser militärischer Formation und mit klingendem Spiel voran Richtung Rathausvorplatz.

Schon wieder eine Revolution!

Dort angekommen rief Ralph Panzer die Revolution aus und schickte gleich einen Suchtrupp in die alte Fabrik, um die Stadtführung festnehmen zu lassen. Diese verteidigt diese sich noch aus dem ersten Stock mit allem was wir zur Verfügung hatten. Das war Gott sei Dank nicht viel. Außer ein paar ollen Kamellen kam nicht viel von ihnen.

OB festgesetzt

Bald schon mussten sie die weiße Flagge hissen und ließen sich sodann widerstandslos festnehmen. Verluste waren nicht zu beklagen. Oberbürgermeister Reinwald übergab sodann den Stadtschlüssel an den siegreichen Oberfrosch und versprach, sollte er jemals wieder an die Macht kommen,  alle Forderungen der Revolutionäre selbstverständlich zu erfüllen.

Gut für die revolutionäre Moral: Klingendes Spiel!

Insbesondere die dringend geforderte gastronomische Einrichtung in der alten Fabrik fände er sehr gut und würde er unterstützen. Leider kam diese Äußerungen aber erst, nachdem er bereits den Stadtschlüssel und somit die Macht übergeben hatte. Insoweit ist noch nicht geklärt, ob es sich um eine verbindliche Aussage handelt oder nur um das abgepresstes Geständnis eines Revolutionsgefangenen. Das wird nun die Zeit zeigen müssen.

Nochmal Glück gehabt: Orden statt Guillotine

Nachdem ihm dann noch der erste Karnevalsorden der neuen Kampagne übergeben worden war (in diesem Jahr wurde auf das sonst obligatorische Guillotinieren der alten Machthaber verzichtet), wurde die fünfte Jahreszeit von Ralf Panzer für eröffnet erklärt und die im revolutionären Elan vereinigten Musiktruppen stimmten Karnevalslieder an.

St. Ilgen – nein sogar ganz Leimen – wird nun von Narren regiert. Helau!

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