Diplom-Fitnessökonom Michael Achenbach referierte beim jüngsten VdK-Stammtisch

Michael Achenbach, Ulrich Möll, Anita Knaus, Wolfgang Ebner, Krystyna Kubitza, Martin Möll

(mmö – 10.7.24) Egal in welchem Alter, Schicksalsschläge prägen einen Menschen, positiv wie negativ. Wenn diese in ganz jungen Jahren unverhofft in das Leben treten, dann können diese das Leben nachhaltig beeinflussen. So war es bei Michael Achenbach, renommierter und erfahrener Personal Trainer und Diplom-Fitnessökonom aus Brühl, der mittlerweile seit 20 Jahren seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat.

Wesentlich länger schon sieht sich der Fitnessexperte dazu berufen, sich voll und ganz der Gesundheit und all seinen dazugehörenden Facetten zu widmen. Seiner eigenen, aber überwiegend die seiner Klientinnen und Klienten, die zu ihm kommen. Ich selbst, berichtete der bekannte Personal Trainer, musste im Alter von drei Jahren bis zu meinem fünfzehnten Lebensjahr regelmäßig zur Physiotherapie, weil ich Probleme mit der Koordination hatte. Das war prägend.

Viel prägender war, dass er seinen Großvater leider nie kennenlernen durfte, so Michael Achenbach. Er ist viel zu früh, im Alter von 46 Jahren, an einem Herzinfarkt gestorben. Auch sein Vater ist kürzlich an einem Herzinfarkt verstorben. Sein Vater wie auch er wussten bzw. wissen, dass die genetische Disposition Schuld daran hat, dass sie ein erhöhtes Risiko in sich tragen einen Herzinfarkt zu erleiden. Doch damit will sich der Fitnessökonom nicht abfinden. Durch seine Ausbildung weiß er, man kann etwas dagegen tun und kann sein eigenes gesundheitliches Schicksal weitestgehend selbst bestimmen. Doch wie funktioniert das? Was kann bzw. soll man tun? Denn auf Spatzen mit Kanonen geschossen ist schnell, aber ist der eingeschlagene Weg auch zielführend? 

Dass es viele Irrwege gibt, davon berichtete Michael Achenbach und klärte die Gäste des jüngsten VdK-Stammtisches auf. Gefährlich per se sind schon hohe Blutfettwerte, hohe Blutzuckerwerte, Übergewicht und hoher Blutdruck. Jede einzelne Erkrankung birgt enorme Risiken in sich. Treten alle vier zusammen auf, besser auch als metabolisches Syndrom bekannt, wird daraus eine sehr schnell tickende Zeitbombe. Dieses Syndrom wird (neben dem Rauchen) als der entscheidende Risikofaktor für Erkrankungen der arteriellen Gefäße , insbesondere die koronare Herzkrankheit , angesehen. 

Wesentlichen Einfluss auf die Entstehung des metabolischen Syndroms hat das viszerale Fettgewebe (bezeichnet das bei Menschen in der freien Bauchhöhle eingelagerte Fett, das die inneren Organe, vor allem des Verdauungssystems, umhüllt). Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat allgemein gültige Grenz- und Richtwerte festgelegt:

  • erhöhter arterieller Blutdruck (≥ 140/90 mmHg, mittlerweile sogar 130/85 mmHg), Fettstoffwechselstörung: Blutfette (≥ 1,7 mmol/l (150 mg/dl) und/oder HDL-Cholesterin (≤ 0,9 mmol/l (35 mg/dl) (Männer), ≤ 1,0 mmol/l (39 mg/dl) (Frauen),
  • Adipositas: Verhältnis Taille zu Hüfte (> 1.02 (Männer) bzw. > 0.88 (Frauen), oder Body-Mass-Index (BMI) > 30 kg/m² und Blutzucker unter 100 ml.

Soweit die Theorie! Doch wie sieht die Praxis aus? Was kann man tun? Michael Achenbach beruhigte alle Anwesenden. Man kann an genügend Stellschrauben drehen, um das metabolische Syndrom im Allgemeinen und jede einzelne Erkrankung im Speziellen zu bekämpfen.

Das A und O sind Bewegung im Alltag und die passende Ernährung(sweise). 30 Minuten pro Tag Bewegung in Form eines Spaziergangs reichen völlig aus, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Wer es schneller mag und gerne walkt oder joggt, der legt noch eine ‚Schippe an Prävention‘ und Verbesserung drauf. Durch die Bewegung wird zudem auch die Stimmung beeinflusst (man fühlt sich besser) und die kognitiven Fähigkeiten (Stichwort Gedächtnis) werden ebenfalls verbessert.

Parallel zum Ausdauertraining empfiehlt der Fitnessexperte Michael Achenbach leichtes, dem eigenem Leistungsvermögen angepasstes, zielgerichtetes Krafttraining. Dies beugt Stürzen im Alter vor, die Haltung wird verbessert (Stichwort aufrechter Gang) und anderen Volkskrankheiten wie Osteoporose wird der Nährboden entzogen.

Bei der Ernährung gilt es vor allem auf eine eiweißreiche Ernährung zu achten, da diese die Muskulatur stärkt und aufrechterhält, aber auch länger satt macht und positiv auf das metabolische Syndrom ein- und entgegenwirkt. Wichtig sind aber auch Omega-3-Fettsäuren, Kalzium und Vitamin D. Für eine gesunde Darmflora und Darmgesundheit sind Ballaststoffe enorm wichtig und sollten immer auf dem Speiseplan stehen.

Der Diplom-Fitnessökonom betonte, dass dies die Spitze des Eisbergs sei. Soll heißen, das ist quasi der Instrumentenkasten, den er hat. Doch da beginnt erst die Feinheit seiner Arbeit. Er kann in seiner täglichen Arbeit keine sprichwörtliche ‚Käseglocke‘ jeder und jedem Klient*in überstülpen. Das wäre zu einfach. Denn jeder Körper ist verschieden und alle Klientinnen und Klienten werden bei ihm individuell abgeholt mit kompletter Anamnese, Status quo-Bestandsaufnahme, Besprechung aller notwendiger Befunde usw. Erst dann geht es ans Umsetzen. Nur dann ist der Erfolg garantiert!

Mittlerweile hat sich Michael Achenbach, der nach wie vor jede Person betreut und coacht, die zu ihm kommt, sich auf die Best-Ager fokussiert, also die Altersgruppe ab Mitte Fünfzig. Hier kann er sein volles Fachwissen und seine umfangreiche Expertise zu 100 Prozent ausschöpfen. Michael Achenbach will diesen Personen helfen, dass ihnen das gleiche Schicksal wie seinem Großvater und seinem Vater erspart bleibt. Dies ist sein Antrieb und da merkt man, dass das seine wahre Berufung ist. 

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